FAZIT – TA Cruise mit der Oasis of the Seas

Auf dieser Reise war definitiv das Schiff das Ziel und das hat sich auch wirklich voll ausgezahlt! Die Oasis ist ein großartiges Schiff, im wahrsten Sinne des Wortes, die mich mit vielen liebevollen Details vollkommen überzeugen konnte. Auf keinem Schiff konnte ich bisher soviele schöne Plätze finden, wo man auch wirklich seine Ruhe hatte. Noch nie haben sich die Passagiere so gut verteilt wie hier, ich hatte wirklich niemals das Gefühl auf einem Schiff zu sein, wo sich über 6.000 Passagiere befinden. Wer also dafür Scheu hat, den kann ich wirklich beruhigen, außer beim Ein- und Ausschiffen hat man die Massen nicht wahr genommen.

Das Essen war gut, auch wenn ich feststellen musste, dass es im Hauptrestaurant sehr oft nur noch lauwarm war, bis wir es bekommen haben. Ob das an den weiten Wegen lag oder an schlechter Organisation kann ich nicht beurteilen. Geschmacklich war es fast durchgängig sehr gut, den Punkteabzug gibt es wirklich nur wegen der Temperatur.

Im Windjammer hingegen war es ausgesprochen gut (und auch warm genug), die Spezialitätenrestaurant in den wir waren, waren sowieso ausgezeichnet.

Service von Stateroom attendant war – wie gewohnt – wunderbar, da gibt es überhaupt nichts! Auch der Bar-Service war gut und das Personal generell sehr freundlich. Aber wer schon mal einen Reisebericht von mir gelesen hat, weiß ja dass ich hier das Motto „wie man in den Wald hinein ruft…“ verfolge.

Wie ich die (selbstorganisierten) Ausflüge erlebt habe, kann man bei den einzelnen Häfen nachlesen bzw. dann in Fort Lauderdale.

In Summe bleibt mir nur noch zu sagen: Dankeschön, es hat mich sehr gefreut! Und wir kommen wieder!

 

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29.10.2014 – Bye bye Florida, hello Austria

Noch einmal genüsslich ausschlafen stand am Programm, danach ausgiebig frühstücken und die Koffer packen. Wo soll ich bloß mit all den Sachen hin bzw. wieso müssen diese Sachen so viel wiegen? Ich sag nur eins: die Sawgrass ist Schuld. Aber Kofferwaage sei Dank haben wir auch diese Herausforderung gemeistert und stellten die fertig gepackten Koffer beim Concierge unter, während wir bis zum frühen Nachmittag noch am Pool verweilten.

Pünktlich um 14:30 hieß es dann Good Bye nettes Hilton, Good Bye schönes Fort Lauderdale und wir wurden von Supershuttle abgeholt und zum International Airport Miami gebracht. Und kurz darauf hieß es dann auch Good Bye Florida. Der Flug mit Swiss verlief sehr ruhig und ohne besondere Vorkommnisse, der Shuttle-Transfer zu unserem Auto ebenfalls und Gott sie Dank auch die letzte Teilstrecke zu uns nach Hause, wo ich endlich unseren Hund wieder in die Arme schließen konnte, der sich ebenfalls riesig über unsere Rückkehr gefreut hat.

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28.10.2014 – Auf in die Everglades

Für heute hatten wir einen Ausflug in die Everglades geplant – wenn wir schon mal hier sind, bietet sich das doch an. Pünktlich zur verabredeten Uhrzeit wurden wir von Banana Joe Tours abgeholt und bereits während der knapp 2 Stündigen Fahrt, erfuhren wir einiges über das Reservat der Indianer. Ich könnte ja stundenlang durch die Gegend fahren und einfach nur beim Fenster raussehen und meinen Gedanken nachhängen.

Irgendwo im nirgendwo, also mitten in der Wildnis, war dann das Reservat, das wir angesteuert haben und mit einem Sumpfbuggie ging es eine gute dreiviertel Stunde über Stock und Stein, durch Wassertümpel und durch richtiges Dickicht. Die Everglades haben ja wirklich mehr zu bieten als „nur“ Alligatoren, die aber natürlich auch sehr imposant waren. So zeigten sich auch wilde Pferde, Bisons, Waschbären, ein Lux und viele andere Tiere während unserer Safari. Auch Wasserbüffel und Vogelstrausse konnten wir beobachten, eine Anaconda, die hier ebenfalls leben sollen, hab ich nicht gesehen, aber ich hab sie auch nicht wirklich vermisst.

Fort Lauderdale - Everglades

Fort Lauderdale - Everglades

Fort Lauderdale - Everglades

Direkt im Anschluss gab es noch eine Alligator-Show sowie eine Präsentation von anderen in den Everglades heimischen Tieren mit zahlreichen Infos dazu. Mein Favorit war ja definitiv das Faultier – die Dame hat es auf einen Baumstumpf hingestellt und genau so wie sie hingestellt hat, ist es dann auch stehen geblieben und zack, direkt weg gepennt. Ein Traum, im nächsten Leben werde ich Faultier.

Fort Lauderdale - Everglades

Natürlich durfte auch eine Propellerboot-Fahrt hinein in den Dschungel der Everglades nicht fehlen. Mit Ohropax bewaffnet (irre, wie laut diese Luftkissenboote sind) ging es über Wasser und Sumpf, eine rasante Fahrt, die uns wirklich einen schönen Eindruck der Everglades vermitteln konnte.

Fort Lauderdale - Everglades

Fort Lauderdale - Everglades

Zum Abschluss durften wir uns noch auf den „Nature Trail“ begeben. Bei all dem Getier dort, war ich aber dann froh, als wir wieder am Parkplatz angelangt sind. Im Souvenirgeschäft haben wir uns dann noch ein Andenken mitgenommen, bevor es dann wieder zurück nach Fort Lauderdale ging und uns der Kleinbus direkt vorm Hotel ausgespuckt hat.

Fort Lauderdale - Everglades

Fort Lauderdale - Everglades

Die Tour war total interessant und eindrucksvoll, es war alles gut organsiert, man hatte nie das Gefühl gehetzt zu werden und zu wenig Zeit zu haben. Banana Joe Tours können wir also bedenkenlos weiter empfehlen!

Schnell ein bisschen frisch gemacht und dann begaben wir uns auf die Rückseite des Hotels, das auch gleichzeitig Stop auf der Water-Taxi Tour durch Floridas Kanäle ist. Wir kauften uns ein Hop on, Hop Off Ticket und ließen uns vorbei an den Villen der Schönen und Reichen schippern. Gut, ob die Besitzer schön sind, kann ich nicht beurteilen, aber reich sind sie definitiv! Eine Villa war größer als die andere, eine größere Yacht stand neben der anderen. Wirklich unglaublich, aber auch faszinierend Fort Lauderdale am Wasserweg kennen zu lernen.

Fort Lauderdale

Irgendwo auf halber Strecke stiegen wir dann aus und suchten uns ein Restaurant zum Abendessen.  Und zufällig entdeckten wir eine richtige italienische Pizzeria zu überraschend moderaten Preisen. Perfekt, hier wollten wir bleiben. Die Pizza war wirklich ausgezeichnet und wir genossen gelichzeitig auch den Blick auf die vorbeifahrenden Autos. Als riesige US cars-Fans war das hier ein regelrechter Augen- und vor allem auch Ohrenschmaus. Kein Klang ist schöner, als der eines V8-Motors sag ich nur.

Nach dem Essen schlenderten wir noch ein bisschen umher, bis wir uns dann langsam wieder auf den Weg zum Bootsanleger machten und die Route zurück zum Hotel fertig fuhren. Inzwischen war es auch schon dämmrig und der Blick auf die beleuchteten Villen und die Skyline von Fort Lauderdale war noch ein weiterer Genuss an diesem tollen ereignisreichen Tag.

Fort Lauderdale

Weil es uns gestern im Garten unseres Hotel so gut gefallen hat, entschlossen wir uns den restlichen Abend noch gemütlichen an der Bar zu verbringen – leider war es ja auch der letzte Abend.

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27.10.2014 – Ausschiffung – Willkommen im Sunshine State Florida

Die anfänglichen trüben Schaukel-Tage wurden im letzten Drittel der Kreuzfahrt von wunderschönen sonnigen Tagen abgelöst und einige (österreichische) Siege beim dreidimensionalen 4-gewinnt später, war es dann auch schon wieder Zeit die „Big Lady O“ zu verlassen. Aber offensichtlich hielt das Schiff (okay, in Wahrheit waren es die Behörden, aber ich sag einfach es war die Oasis) genauso wenig davon, wie ich.

Unsere Ausschiffungszeit war für 9:45 angesetzt und als wir uns kurz davor mit unseren Freunden im Royal Theater, dem vorgesehenen Wartebereich, trafen, sahen wir auf den interaktiven Bildschirmen aber schon, dass sie das ein wenig verzögern wird. Dieses „Wenig“ wurde mit der Zeit aber zu „etwas mehr“ und schließlich beinahe zu „Ewig“, wir haben schon gar nicht mehr daran geglaubt überhaupt noch jemals vom Schiff gelassen zu werden.

Schließlich war es dann aber doch so weit und wir wurden zumindest einmal aufgerufen. Auf der Royal Promenade staute es sich dann noch etwas und ich hatte noch mal ausreichend Zeit um meine Blicke noch mal über die Promenade schweifen zu lassen, bis hin zu meiner geliebten Rising Tide Bar, und meine gewonnen Eindrücke von diesem Ozeanriesen zu reflektieren. Und ich muss ehrlich sagen, war ich anfangs noch etwas skeptisch, ob mir diese Schiffsklasse nicht zu groß sein wird und dieses „Schiffs-Gefühl“ fehlen wird, kann ich jetzt mit voller Überzeugung sagen: Ja, es ist Liebe und ja, ich will wieder kommen!

Und so wie mir diese Gedanken durch den Kopf gingen, machte sich auch schon ein wehmütiges Gefühl breit, während die Schlange sich weiter bewegte und ich ein letztes Mal das wunderbare „Glong“ meiner Sea Pass Karte hörte, das in diesem Fall allerdings das endgültige Ende dieser Kreuzfahrt bedeutete.

Zum Glück bedeutete es aber noch nicht das Ende vom Urlaub, wir haben uns nämlich noch 2 Nächte im Sunshine State gegönnt. Im Hotel Hilton Marina Fort Lauderdale waren wir letztendlich um 14:30, Wahnsinn wie lange das Ausschiffen diesmal gedauert hat. Und was waren wir froh, dass wir nicht heute unseren Heim-Flug hatten, diesen Nervenkitzel ob man das Flugzeug noch erreicht braucht am Ende des Urlaubs echt niemand.

Das Einchecken im Hotel ging sehr schnell und wir bekamen ein schönes Zimmer mit Blick auf den Hafen von Fort Lauderdale und somit auch auf die Oasis.

Fort Lauderdale

Mit dem Taxi fuhren wir schließlich zur Sawgrass Mills Mall, wo wir noch – wie jedesmal, wenn wir in den USA sind – ausgiebig shoppen wollten. Und das taten wir dann auch. Einige Stunden und viele Dollar weniger machten wir uns dann auf den Retourweg und mein Blick auf die Uhr sagte mir, dass die Oasis (und die Hälfte unserer mitreisenden Freunden) inzwischen auch schon wieder aus dem Hafen ausgelaufen sind. Einerseits fand ich es schade, da ich dabei gerne zugesehen (und natürlich fotografiert) hätte, andererseits war unser Ausflug in die Sawgrass Mills Malls so erfolgreich, dass ich dennoch zufrieden war. Kurz vorm Hotel wunderte ich mich dann über dieses beleuchtete Hochhaus, das sich sogar bewegte, bis ich bemerkte, dass das die auslaufende Oasis war!!! Sie hatte also auch beim Auslaufen Verspätung und wir verpassten das Schauspiel wirklich nur um Minuten.

Ins Zimmer hochgehetzt, die Kamera geschnappt und raus auf den Balkon. Man konnte sie noch erkennen, aber für wirklich schöne klare Aufnahmen, waren wir zu weit weg, da hätte ich ein Stativ gebraucht. Trotzdem war es schön die letzten Meter aus dem Hafen zu beobachten, bis sie dann irgendwann in der Dunkelheit nur noch als klitzekleiner Punkt  auszumachen war.

Der Hunger plagte uns, aber wirklich viel Lust uns noch ein Restaurant zu suchen hatten wir ehrlich gesagt auch nicht mehr. Also beschlossen wir im Hotel noch eine Kleinigkeit zu essen. Das kann man im Hilton Marina direkt in der schönen Gartenanlage, wo sich auch eine Bar befindet, tun. Mit Blick auf den schön beleuchteten Pool ließen wir uns noch Chicken Wings schmecken, bevor wir dann langsam aber sicher in unsere riesigen und mega bequemen Betten versunken sind.

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Pool and Sports Zone

Der siebente und letzte Bereich (ich kann mich mit dem Wort „Neighborhood“ irgendwie noch immer nicht so ganz anfreunden) ist die Pool & Sports Zone, die das gesamte Deck 15 und den hinteren Teil von Deck 16 einnimmt.  Der ruhigste Bereich dieser Zone ist mit Sicherheit das Solarium, der Ruhebereich für Erwachsene (Zutritt erst ab 16 Jahren). Auch das Solarium Bistro ist hier zu finden, in dem wir am Anfang unserer Kreuzfahrt das leckere Bison Steak gegessen hatten.

Wunderbar bequeme Liegen laden hier im Solarium-Bereich zum längeren Verweilen ein, dazwischen kann man es sich auch in einem der über die Bordwand hinausragenden Whirlpools gemütlich machen.

Wie der Name schon sagt befinden sich auch die Pools auf diesem Deck. Und zwar gleich vier an der Zahl. Hier herrscht den ganzen Tag reges Treiben, auch sportliche Aktivitäten im Wasser kommen nicht zu kurz. Natürlich gibt es hier auch die Verleih-Stationen für die Pool Handtücher.

Oasis of the Seas - Pool

Und dann kommen wir auch schon zum Outdoor-Sportbereich. Freunde von Outdoor Aktivitäten werden hier ihre Freude haben. Neben Tischtennis  gibt’s auch die Möglichkeit sein Können am 9-Loch-Minigolfplatz unter Beweis zu stellen. Ganz hinten, ein Deck höher, also auf Deck 16 thronen links und rechts die beiden Flowrider, zwei Surf-Simulatoren , wo sowohl Anfänger als auch Profis tagtäglich auf den Wellen reiten.

Oasis of the Seas - Flow Rider

Ein weiteres Highlight auf der Oasis ist die Zip Line: ein 25m langes Stahlseil, das quer über den Boardwalk (der ja auf Deck 6 liegt, also viiiiel tiefer) auf Deck 15 führt. Ausgerüstet mit Helm und Klettergurt wird man an eine Rolle gehängt und kann dann eine kurze, aber schöne „Fahrt“ auf dem Stahlseil „genießen“.

Oasis of the Seas - Zip Line

Oasis of the Seas - Mutig auf der Zip Line

Wieder auf Deck 15 angekommen, kann man mit den Ballsportarten gleich weitermachen. Am Sports Court gibt es einen richtigen Basketball – und Tennisplatz. Wer Lust hat, kann hier auch an richtigen Turnieren teilnehmen.

Zwischendurch stärken kann man sich im Wipe Out Cafe, das ebenfalls hier angesiedelt ist.

Für die jüngere Generation gibt’s natürlich einen eigenen Poolbereich: die H2O Zone. Und für die kleinsten  gibt es noch die Baby Splash Zone, mit einer Wassertiefe von 5cm. Am niedlichsten find ich hier ja die Liegen in Kindergröße – Royal Caribbean hat wirklich an alles (bzw. an alle) gedacht.

Die Kletterwände, die sich von Deck 7 bis auf Deck 11 erstrecken, gehören wohl auch zur Sports Zone, die sollten an dieser Stelle auf alle Fälle auch noch erwähnt werden! Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen sind auf der Route nach „oben“ färbig markiert und wer den Aufstieg bis ganz oben schafft, kann dort eine Glocke läuten und natürlich die Aussicht genießen. Für mich ist diese Höhe aber eher nicht so erstrebenswert, wie ich ja am Beginn des Berichts schon erwähnt habe. 😛

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Youth Zone – Oasis of the Seas

Über diesen Bereich kann ich jetzt nicht sooo viel sagen, da wir keine Kinder in dem Alter mit hatten und wir selbst dafür schon ein, zwei Jährchen zu alt sind. Aber angesehen haben wir uns die Youth Zone natürlich trotzdem! Neben dem klassischen Adventure Ocean Bereich für die Kinder bis 11 Jahre auf Deck 14, gibt es ein Deck oben weiter noch das Reich für die Teenager. Aber wenn man hier glaubt, dass das ein einfaches Spielzimmer ist, hat man weih gefehlt! Wie sollte es auf einem amerikanischen Schiff auch anders sein, haben hier auch die Kids die Möglichkeit an Videospielautomaten ihr Glück zu versuchen.

Ha, dabei fällt mir ein, dass ich ja doch eine zeitlang in diesem Bereich aufgehalten habe. Aber nicht zum Videospielen, sondern im Workshop zum Scrapbooking! Neben meiner Kreuzfahrt-Sucht leide ich ja auch unter einer massiven Bastel-Sucht – perfekt wenn man beides zusammen stillen kann. J

Ein Stückchen weiter gibt es dann noch einen Spielraum mit verschiedenen Tret-Fahrzeugen und auch den Raum der Royal Babies & Tots. Hier kann man die kleinsten (kostenpflichtig) betreuen lassen – sogar Babybettchen sind da vorhanden!

Auch für die Kinder gibt es einen eigenen Mal- und Bastelraum und sogar ein eigenes kleines Theater, das Adventure Ocean Theater, in dem auch ein Puppen-Musical aufgeführt wird! Da wundert es einen dann nicht mehr, dass man die Kinder den ganzen Tag nicht sieht, bei dem umfangreichen Angebot!

Bei unserer Entdeckungstour staunten wir nicht schlecht, als wir beim Adventure Science Lab vorbei kamen. Ein richtiges kleines Labor mit zahlreichen Schaukästen, wo die Kinder nicht nur Spaß haben, sondern auch nebenbei noch was lernen können! Und wenn dann auch noch verschiedene Versuche durchgeführt werden, wird’s im Labor wohl erst so richtig interessant!

Dann gibt’s auf Deck 15 eben noch den Bereich für die Teenager mit unterschiedlichem Programmangebot für die 12-14 und 15-17 jährigen. Hier findet man auch Gruppenräume für die verschiedenen Altersklassen,  einen  Aufenthaltsraum mit Bodenkissen und Sitzsäcken (hier finden auch die Aktivitäten aus dem Teenie-Programm statt), einen Videospiel-Raum für die Teenager und sogar eine Disco (Fuel Teen Disco).

Angst, dass den Kindern auf der Oasis langweilig wird, muss also wirklich niemand haben. Ich denke eher, dass es dann zum Ende hin Probleme gibt, weil sie am liebsten gar nicht mehr von Bord möchten (was ich selbst durchaus verstehen kann).

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Entertainment Place – Oasis of the Seas

Ja, ich hab mich auch gefragt was denn dieser Entertainment Place denn sein soll, das ganze Schiff ist doch Entertainment pur!  Man könnte fast meinen der Zweit-Name dieser Schiffsklasse lautet Entertainment of the seas. 😉 Aber nein, damit ist tatsächlich eine eigene „Neighborhood“ gemeint, die sich eigentlich auf verschiedenen Decks abspielt. Der Nachtclub Dazzles auf Deck 8 und 9 zählt wird hier in diesem Zusammenhang nämlich oft ebenso dazu gezählt, obwohl der Hauptbereich eigentlich auf Deck 4 zu finden ist. Im Dazzles fanden übrigens auch die Proben für den Flashmob zu Michael Jackson’s Thriller statt, bei dem ich natürlich live dabei war und den wir an einem Abend als Überraschung (sonst wärs ja auch kein Flash Mob) im Studio B vor einer großen Show aufgeführt haben.

Herz des Entertainmant Places ist natürlich das Opal Theater, das sich über drei Decks (3 bis 5) erstreckt.  Über 2.100 Passagiere finden hier auf einen Schlag Platz, um die Headliner Shows, Production Shows und auch ein Musical genießen zu können.

Opal Theater Oasis of the Seas

Bei unserer Tour fand gerade die Premiere von Cats statt – bei unserer Vorführung leider nur mit Klavierbegleitung und noch nicht mit vollem Orchester, aber ich fand es trotzdem toll! Gesang, Bühnenbild und Kostüme waren hervorragend, das einzige Manko war wie gesagt, das fehlende Orchester.

 

Cats - Oasis of the Seas

Cats - Oasis of the Seas

Cats - Oasis of the Seas

Cats - Oasis of the Seas

 

Ebenfalls zum Entertainment Place gehört der Jazz Club Jazz on 4 sowie der Comedy Club Comedy Live. Wir haben uns hier zwar keine Stand-Up Comedy Show angesehen, allerdings finde ich die Location selbst genial: nämlich im Stil einer New Yorker U-Bahn Station. Wer etwas für Stand-Up Comedy übrig hat, sollte aber unbedingt vorab reservieren, da die Sitzplätze begrenzt sind.

Ein weiterer Bestandteil des Entertainment Places ist der Nachtclub Blaze, in den wir es auf unserer Reise nur ein einziges Mal geschafft haben. Wir werden halt doch schon langsam älter 😉

Im Studio B, der Eishalle auf der Oasis, kann man tagsüber zu bestimmten Zeiten selbst seine Runden über das Kunsteis ziehen (Schlittschuhe gibt’s natürlich kostenlos zum Ausleihen) und abends werden hier unglaublich tolle Eisrevues präsentiert. Eine der für mich schönsten Eisschows, nämlich die Show „Frozen in Time“ nach Märchen Motiven von Hans Christian Andersen, habe ich hier an Bord der Oasis gesehen. Nur eine Eisshow konnte dies noch toppen, ich bin mir allerdings nicht mehr sicher auf welchem Royal Caribbean Schiff ich die gesehen habe.  Auch hier empfiehlt es sich vorab zu reservieren, die Eisshows erfreuen sich großer Beliebtheit.

Ein Stückchen weiter bildet das Casino Royal den Abschluss des Entertainment Bereiches.  Das Casino ist derzeit das größte Spielcasino auf einem Kreuzfahrtschiff und auch einer der wenigen Plätze, wo geraucht werden darf. Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Uhrzeiten hier schon oder noch Passagiere anzutreffen sind und an den Spieltischen oder den einarmigen Banditen ihr Glück versuchen.

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Central Park – Oasis of the Seas

Ein weiteres Highlight an Bord der Oasis of the Seas ist definitive der Central Park. Ein nach oben offener Park mit über 12.000 echten Pflanzen auf Deck 8. Tagsüber durch den Park zu spazieren und bei Vogelgezwitscher (in diesem Fall das einzige Künstliche, das kommt nämlich vom Band) den Tag zu genießen ist genau so schön wie abends über die beleuchteten geschwungenen Wege zu flanieren und dabei den Sternenhimmel über sich zu haben. Ganze vier Gärtner kümmern sich um die Pflanzen, ein Gartenspezialist hält sogar Vorträge und gibt Führungen durch den Park.

Links und rechts befinden sich Außen- und Balkonkabinen mit Central Park View – auch wenn der Park wunderschön ist, bevorzuge ich persönlich dann aber doch den Blick aufs Meer, aber offensichtlich sind die Kabinen – zumindest auf unserer Reise – gut gebucht.

Central Park Oasis of the Seas by night

Zwischen der üppigen Pflanzenpracht findet man verschiedene Spezialitäten-Restaurants, wie zum Beispiel das Giovanni’s Table, das 150 Central Park und Chops Grille. Das Schöne an den Restaurants ist, das man bei den meisten auch auf der Terrasse sitzen kann. Das ist schon fast ein bisschen skurril, auf einem Kreuzfahrtschiff  in einem kleinen Central Park zu sitzen und unter dem Sternenhimmel sein Abendessen zu genießen.

Central Park Oasis of the Seas by night

Auch das Park Cafe liegt mitten im Central Park – hier gibt es das legendäre Roastbeef-Kümmelweckerl, das MUSS man einfach probiert haben! Außerdem kann man sich hier eigene Salat-Kreationen zusammen stellen lassen, mit Dressing nach Wunsch – zwischendurch bei all dem üppigen Essen wirklich eine Wohltat und auch für den Gaumen ein Genuss.

Auch kleine Läden, wie zum Beispiel eine Kunst-Galerie, sind in diesem Bereich zu finden. Eine weitere Open-Air Bar im Park bot sich uns auf unserer Tour oft für einen abendlichen Absacker an, da unsere Kabine ebenfalls auf Deck 8 lag.

Von den Vorhin genannten (kostenpflichtigen) Spezialitäten-Restaurants haben wir das Giovanni’s und Chops Grille ausprobiert. Wobei ausprobiert ist eigentlich der falsche Ausdruck, wir kennen beide Restaurants bereits von anderen Kreuzfahrten, aber kleinere Unterschiede in Qualität und Service gibt’s ja doch manchmal.

Im Steak-Restaurant Chops Grille (30$, Stand Oktober 2014) haben wir, wie der Name schon sagt, wieder ein leckeres Steak gegessen, dem ein unglaublicher Shrimp Cocktail und eine Zwiebelsuppe voraus gegangen ist und weswegen ich dann die Nachspeise verweigern musste. Die Beilagen zum Steak kann man sich auch individuell zusammen stellen und alles zusammen ist einfach so lecker, dass ich danach beim besten Willen nichts mehr hinunter bekomme (und das ist jedesmal so, das war nicht nur auf dieser Kreuzfahrt so).

Oasis of the Seas Chops Grille

Im italienischen Restaurant Giovanni’s Table (20 $, Stand: Oktober 2014) sind wir eigentlich inzwischen auch bei jeder Kreuzfahrt mit Royal Caribbean. Wir lieben die klassischen italienischen Gericht wie die Antipasti, das Carpaccio und einen Insalata Caprese einfach. Auf dieser Reise waren wir allerdings zu acht im Giovanni’s , um den Geburtstag meines Mannes und auch den Geburtstag unseres Freundes Günther nachzufeiern. Der Kellner hat uns vorgeschlagen für die kalte Vorspeise gemischte Platten vorzubereiten, so konnten wir von allem kosten. Das gleiche hat er dann allerdings auch mit der warmen Vorspeise, der Pasta gemacht. Und das war dann keine gute Idee mehr, schließlich wartete ja auch noch die Hauptspeise! Auch wenn alles unglaublich schmackhaft war, platzen wir beim eigentlichen Highlight, dem Tiramisu, beinahe aus allen Nähten. Und weil wir ja noch nichts gegessen hatten, überraschten uns die Kellner dann noch mit einer Schokotorte und einem gesungenen Happy Birthday für die beiden Männer. Am Besten also ihr esst tagsüber möglichst wenig, wenn ihr abends eine Reservierung im Giovanni’s Table habt und versucht es zumindest für das Tiramisu, das wirklich weltklasse ist, ein bisschen Platz zu lassen.

Giovanni's Table Oasis of the Seas

Im Vintages (spanische Tapas und Käse sowie spezielle Weine) und im 150 Central Park (exklusive/gehobene Küche) haben wir bisher noch nie ausprobiert. Es gibt am ganzen Schiff so viele leckere Sachen zu essen, dass die Zeit einfach nie ausreicht um alles auszuprobieren.

Central Park Oasis of the Seas

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Vitality at Sea Spa & Fitness Center

Ebenfalls auf Deck 6 (und eigentlich auch Deck 5) befindet sich das Vitality at Sea Spa & Fitness Center. Bereits im Eingangsbereich auf Deck 6 liegt das Vitality Cafe, in dem frisch gepresste Säfte und Smoothis gekauft werden können.  Der Beauty-Salon für Damen und Herren ist ebenfalls hier zu finden – von Haarschnitt über Rasur und Gesichtsbehandlungen bis hin zu Maniküre und Pediküre bis hin zu Waxing wird hier ein vielfältiges Schönheitsprogramm angeboten.

Im Spa selbst werden ebenfalls unzählige Behandlungen angeboten, allerdings zu Preisen jenseits von Gut und Böse. Klassische Massagen, aber auch Massagen mit Bambusstäben oder heißen Steinen stehen hier ebenso am Menü wie verschiedene Packungen und Bäder. Danach kann man sich noch im Ruheraum entspannen.

Wer noch nicht genug vom Spa hat, kann in der Thermal Suite im Aroma-Dampf-Raum neue Energie tanken, oder im Dampfraum schwitzen und sich abschließend unter eine tropische Regenschauer-Dusche stellen. Alles, wie gesagt, zu einem doch recht stolzen Preis.

Selbst Akkupunktur, Botox-Behandlungen und Zahn-Bleaching werden im Vitality Spa vorgenommen. Wer darauf steht, kommt also sogar hier auf einem Kreuzfahrtschiff mitten am Atlantik vollkommen auf seine Kosten.

Zu dem Bereich gehört natürlich auch ein großes Fitness Center, das neben Ausdauer- und Kraftgeräten auch einen Bereich für Kurse wie z.B.: Yoga (kostenpflichtig) parat hat. Die Auswahl der Geräte ist wirklich umfangreich, hin und wieder kann es mal zu kleineren Engpässen bei den Cross-Trainern oder Laufbändern kommen, aber man hat hier noch so viele andere Möglichkeiten, dass man dann eben inzwischen was Anderes macht. Auch die Geräte für das Kraft-Training lassen kaum zu wünschen übrig und sind auch keineswegs veraltet. Auch wenn ich sonst auf Kreuzfahrten nicht so der konsequente Fitness-Center-Geher bin, findet man mich bei einer Transatlantik Kreuzfahrt doch recht häufig dort und zwar gleich morgens. Wenn man jeden Tag eine Stunde dazu geschenkt bekommt ist man irgendwann dann auch tatsächlich ausgeschlafen, und zwar um spätestens 6 Uhr morgens. 😉

Wer lieber an der frischen Luft läuft, hat an Bord der Oasis natürlich auch Gelegenheit dazu. Direkt vom Fitness Center gibt es einen Abgang zur Jogging-Bahn auf Deck 5. Im Gegensatz zu anderen Schiffen, wo sich die Joggingbahn oft an einem Oberdeck befindet, hat man hier genügend Platz und muss nicht auch noch über herumstehende Liegen drüber springen (oder stolpern). Wenn man einmal komplett herum läuft hat man übrigens schon mal knapp 670 Meter geschafft. Und das auf einem Kreuzfahrtschiff!

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Board Walk – Oasis of the Seas

Ein Deck höher, also auf Deck 6, befindet sich der Boardwalk, ein Außenbereich mit Jahrmarktfeeling- Gleich wenn man raus kommt, sieht man in der Mitte schon das wunderschöne Karussell. Der Weg dort hin ist gesäumt von alten Plakaten, die an klassische amerikanische Rummelplätze erinnern.

Karussell Oasis of the Seas

Foto Royal Caribbean

Natürlich wird die Reise in die Kindheit auf einem der handgeschnitzten Karussell-Figuren auch von klassischer Jahrmarkt-Musik umrahmt – eine Runde am Karussell zu drehen gehört meiner Meinung nach zum Pflicht-Programm auf der Oasis (und ist natürlich kostenlos). Wer kann schon sagen auf einem Kreuzfahrtschiff mitten am Atlantik mit einem Karussell gefahren zu sein!

Karussell Oasis of the Seas

Zu einem Jahrmarkt gehört natürlich auch ein Hot Dog-Stand, der hier ebenfalls zu finden ist und leckere „Würstchen im Schlafrock“ in den verschiedensten Variationen anbietet.  Auch ein Cupcake-Laden ist zu finden und wer auf Süßes steht, wird hier ganz sicher schwach werden.

Boardwalk Dog House_Oasis of the Seas

Ein Stückchen weiter findet man das legendäre Johnny Rockets – ein Diner im Stile der 50er Jahre, die es auch an Land zu finden gibt. Neben klassischen Burgern gibt es auch die vielfach geliebten Onion Rings und natürlich die Milkshakes nicht zu vergessen. Während man hier zu Mittag und abends 5,95$ Pauschale zahlen muss, gibt’s das Frühstück kostenlos. Wer es also morgens gerne deftig hat und auf verschieden zubereitete Eier, Pancakes, French Toast und Omelettes steht, der ist hier goldrichtig!

In der Mitte, schräg neben Johnny Rockets, befindet sich die Sabor Bar, eine mexanische Bar unterm Sternenhimmel, bei der es sich besonders abends gut aushalten lässt, wenn man dem bunten Treiben zusehen kann und Jahrmarkt-Luft schnuppern will.  Natürlich darf auch ein Mexikanisches Restaurant nicht fehlen – das Sabor, das mit authentischen und modern interpretierten mexikanischen Gerichten aufwartet. Hier kann man – a la carte – leckere Tacos, Burritos, Quesadillas usw. Genießen, alles mit Blick auf den Board Walk versteht sich.

Boardwalk Dog House_Oasis of the Seas

Ganz am Heck hinten befindet sich das Highlight dieses Erlebnis-Decks: das Aqua Theater. Mit über 700 Plätzen, die wie in einem Amphitheater angeordnet sind, war dieses Freiluft-Theater damals eine absolute Neuheit an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Beeindruckend ist es aber auch heute, ein paar Jahre nach Einführung, noch! Der Pool, in dem die Künstler ihre Shows vorführen, hat lediglich eine Tiefe von 5,40m. Wenn man bedenkt, dass die Künstler aus rund 17 Meter Höhe in diesen winzigen Pool springen, wird einem schon anders. Der Boden im Becken ist dreigeteilt und anhebbar – je nach Erfordernis kann die Bühne um die Poolfläche erweitert werden. Zahlreiche Wasserdüsen für tolle Springbrunnen-Shows sind hier ebenfalls im Boden integriert.

Aqua Theater Oasis of the Seas

Foto Royal Caribbean

Wir haben uns auf unserer Tour die Show Oasis of Dreams sogar zweimal angesehen, so fasziniert waren wir von den Synchronschwimmern  und den Turmspringern. Die Show sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen, also unbedingt vorab (am Besten schon von zu Hause aus) reservieren.

Aqua Theater Oasis of the Seas

Aqua Theater Oasis of the Seas

Achja, beinahe hätte ich es vergessen: einen Candy-Laden voller Süßigkeiten gibt es hier auch. Nach Herzenslust kann man sich (kostenpflichtig) die Gummitiere, Cola-Kracher und was weiß ich alles in Papier-Tütchen füllen.

Board Walk_Oasis of the Seas

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Royal Promenade – Oasis of the Seas

Die Royal Promenade hatte ich ja eingangs bereits kurz erwähnt. Sie ist jetzt zwar keine Neuheit, da es sie ja auch schon auf den Schiffen der Voyager- und der Freedom-Klasse gibt, aber mit einer Breite von unglaublichen 19 Metern ist sie doppelt so breit wie auf der Freedom-Klasse. Und auch mit ihrer Länge von 82 Metern schreibt sie Geschichte. Immer wieder muss ich feststellen, dass der Superlativ auf der Oasis oft he Seas wirklich eine vollkommen neue Bedeutung erhält. Groß, größer, Oasis könnte man fast sagen!

Royal Promenade_Oasis of the Seas

 

Rising Tide Bar_Oasis of the Seas

Es macht jedenfalls riesigen Spaß über die Promenade zu flanieren und in einem der Cafes/Bars zu verweilen und die vorbei schlendernden Passagiere zu beobachten. Dabei ist die Auswahl – wie kanns auch anders sein –wirklich groß: man hat die Wahl zwischen der gemütlichen Champagne Bar, oder dem Cafe Promande, welches rund um die Uhr geöffnet hat! Das ist auch die Anlaufstelle, falls einen zwischendurch der kleine Hunger packt – hier gibt es je nach Tageszeit kleine Sandwiches, Brötchen, Kuchen, Muffins, Cookies und natürlich auch Tee, Kaffee und Eiswasser. Alles ohne Aufpreis versteht sich.

Sollte der Hunger doch etwas größer sein, kann man sich auch ein Stückchen Pizza bei Sorrento’s holen. Und wenn einem das Angebotene nicht zusagt, kann man sich auch seine eigene Pizza nach Wunsch belegen lassen – ebenfalls ohne Aufpreis.

Sorrento's_Oasis of the Seas

Hat man Lust auf ein gemütliches englisches Pub, so ist man im Globe and Atlas richtig. Hier hat man eine anschauliche Auswahl an verschiedenen Biersorten, befindet sich mitten auf der Royal Promenade und somit einen perfekten Blick auf das Treiben rundherum. Herz was willst Du mehr.

Globe & Atlas_Oasis of the Seas

Definitiv ein Eyecatcher ist der riesige Globus über dem Pub, der sich während der verschiedenen Paraden öffnet und eine Art Laufsteg zum Vorschein bringt, auf dem der Kapitän dann zum Beispiel seine Offiziere vorstellt.

Globe & Atlas_Oasis of the Seas

Die Royal Promenade wäre aber nur halb so schön, wenn es die vielen Shops dazwischen nicht geben würde und die zwischendurch immer mal gerne zum Stöbern (z.B.: im „The Shop“, wo es Souvenir und Logo-Artikel von Royal Caribbean gibt) oder einfach nur zum Gustieren (z.B.: im Regalia, wo man dann schon etwas mehr Kleingeld für die wunderschönen Schmuckstücke eingesteckt haben sollte). Außerdem findet man in den Shops Mode, Parfüms und Kosmetika, Spirituosen (die man dann am Ende der Kreuzfahrt auf die Kabine geliefert bekommt) und Tabakwaren, aber auch Kleinigkeiten wie z.b: Zahnpasta oder andere Dinge, die man vor lauter Vorfreude vielleicht zu Hause vergessen hat.

Sollte man nun schon ein bisschen müde vom shoppen und bummeln sein, kann man sich bei Starbucks ja etwas Leckeres zur Stärkung holen. Nein ich habe mich nicht vertippt, an Bord der Oasis of the Seas gibt es wirklich ein richtiges Starbucks Cafe mit dem gesamten Sortiment, das es auch an Land gibt.

Starbucks auf hoher See_Oasis of the Seas

Außerdem befindet sich die Guest Relations auf diesem Deck – ein ebenfalls sehr beliebter Ort, wie mir während der Reise auffällt. Jeden Tag steht da eine Menschenschlange an, ich wüsste wirklich zu gerne warum. Ich war genau einmal dort, als wir die Meldung über unseren beschädigten Koffer gemacht haben. Ansonsten hätte ich jetzt keinen Grund gewusst, warum ich da hin sollte…

Von der Royal Promenade aus gelangt man auch in die Schooner Bar, die ein Deck höher liegt, aber zur Royal Promenade hin offen ist und somit auch ein toller „Aussichtspunkt“ ist.

Schooner Bar_Oasis of the Seas

Wie auch auf den anderen Schiffen von Royal Caribbean ist die Schooner Bar im maritimen Stil gehalten und verbreitet mit den Segeln und den Schiffsmodellen, die überall zu finden sind, sowie dem Schiffstau und den Gallionsfiguren ein wirklich tolles nautisches Flair. Nur der Geruch ist hier nicht so speziell, wie auf anderen Schiffen in der Schooner Bar, was vermutlich daran liegt, dass die Bar sehr offen ist. Von hier aus kann man auch wunderbar die Rising Tide Bar beobachten, die mein persönliches Highlight der gesamten Royal Promenade ist.

Rising Tide Bar_Oasis of the Seas

 

Die Rising Tide Bar, die wie eine Wolke von der Royal Promenade hinauf auf Deck 8 zum Central Park schwebt (und natürlich wieder für sich), bietet eine hervorragende Aussicht auf die Royal Promenade und auch auf die Schooner Bar.

Schooner Bar

Begleitet wird die „Fahrt“ der Rising Tide von beleuchteten Wasserspielen, die man natürlich nur sehen kann, wenn man nicht gerade IN der Bar ist 😉 Ich persönlich hab mich trotzdem lieber IN der Bar aufgehalten und bin sehr gerne mehrere Runden mitgefahren.

Rising Tide Bar_Oasis of the Seas

Rising Tide Bar_Oasis of the Seas

 

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19. – 26.10.2014 – Überfahrt – Eine Schwärmerei wird zur großen Liebe

Die einzelnen Seetage hier zu beschreiben wäre meiner Meinung nach spätestens am 3. Seetag wirklich langweilig und zumal wir ja mit ganzen 8 Seetagen beglückt wurden, habe ich mir gedacht ich beschreibe lieber mal die einzelnen „Neighborhoods“ der Oasis, bzw. jene Bereiche, zu denen es eben Interessantes zu berichten gibt.

Jene, die die Oasis Klasse bereits kennen und das nicht mehr so interessant finden, können hier ja weiter scrollen und die Neulinge finden hoffentlich ein paar hilfreiche Informationen für die Reise auf der derzeit größten Kreuzfahrt-Schiffsklasse.

Vielleicht noch kurz zum Wetter, weil ich in den verschiedensten Foren immer wieder die Fragelese „Wie wird das Wetter auf meiner Transatlantik Kreuzfahrt?“.  Wir haben mittlerweile 4 Transatlantik Kreuzfahrten gemacht – das schlechteste Wetter hatten wir definitiv auf der Überfahrt mit der Oasis. Während wir bei unserer ersten TA durchwegs spiegelglatte See und Temperaturen um die 28-30 Grad hatten, waren die ersten Tage auf der Oasis nicht nur kühl und regnerisch, sondern auch sehr bewegt, was dem einen oder anderen Passagier nicht so wirklich gut bekam. Die Tatsache, dass wir einem großen Sturm im Süd-Atlantik ausgewichen sind und dadurch viel nördlicher als geplant gefahren sind, ist zwar die logische Erklärung für Temperaturen und Wellengang, aber zeigt halt auch wieder mal sehr deutlich wie wenig Garantie man für eine ruhige Überfahrt bei schönem Wetter hat. Man befindet sich nun mal am Meer und die Natur macht ihr eigenes Ding.

Sicherheit geht also vor – und das ist auch gut so. Also kann ich nur den Rat geben, gerade bei einer Transatlantik-Kreuzfahrt für alles gerüstet zu sein. Gewand am Besten im Zwiebellook einpacken und keinesfalls auf Reise-Medikamente vergessen!

Transatlantik Kreuzfahrt

Nun aber zu den Neighborhoods auf der Oasis – ganze sieben Erlebnisbereiche sind es! Und jede für sich hat was für sich:

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18.10.2014 – Vigo – Serrano Schinken für die Möchtegern-Pilger

Vigo empfing uns mit trockenem Wetter – das war also schon mal positiv. Heute machten wir uns zu Acht auf Tour. Günther hatte einen 9-Sitzer gemietet, mit dem er uns dann im Hafen abholte und der uns nach Santiago de Compostela bringen sollt. Seine Frau Brigitte hat dort eine Führung durch die Stadt und die berühmte Kathedrale organisiert.

In Santiago angekommen, hatten wir noch ein bisschen Zeit uns umzusehen, bevor wir uns mit der Reiseführerin trafen und somit gleich die Möglichkeit einen ersten Eindruck der Galicischen Hauptstadt zu gewinnen. Santiago de Compostela ist nicht nur ein Wallfahrtsort, sondern auch Ziel des aktuell wieder sehr beliebten Jakobwegs und gehört seit 1985 auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

Dann war es soweit und wir machten uns auf den Weg in das Innere der eindrucksvollen Kathedrale. Die Fassade der Kathedrale ist übrigens auf den spanischen €-Cent-Münzen abgebildet, das war mir bis dahin auch nicht bewusst. Man lernt also wirklich nie aus.

Santiage de Compostela

Die Kathedrale wurde über einer Grabstätte, die dem Apostel Jakobus zugeschrieben wird, errichtet und ist, wie bereits erwähnt, auch Ziel des Jakobsweges. Im Laufe der Zeit wurde sie mehrfach erweitert, in der ursprünglichen Form ist heut nur noch das romanische Südportal erhalten. Von 8.200 m² wurde die Grundfläche auf unglaubliche 23.000 m² erweitert und somit finden sich auch mehrere Baustile wieder.

An hohen Feiertagen (oder auch auf Bestellung) wird der berühmte Weihrauchkessel „Botafumeiro“ durch das Querschiff der Kathedrale geschwenkt. Das 1,60m große Gefäß, das an einem ca. 30 m langen Seil von der Decke hängt, wird dabei von acht Männern in Bewegung gesetzt und bis hoch unter die Decke geschwungen. Abgesehen von seiner Funktion in der Liturgiefeier diente der Botafumeiro auch dazu, den Geruch der Pilger zu neutralisieren, die nach ihrer Pilgerreise über den Jakobsweg eine ganze Nacht betend in der Kathedrale verbrachten.

Botafumeiro_Santiago de Compostela

Botafumeiro_Santiago de Compostela

Ich finde Kirchen und Kathedralen meist sehr eindrucksvoll, interessant und vor allem auch imposant. Aber die Menschenmassen, die sich durch diese Kathedrale geschoben haben, waren alles andere als angenehm, also war ich sehr froh, als wir wieder draußen waren.

Die Reiseleiterin erzählte uns noch einiges über die Geschichte von Santiago, auf unsere Frage, wo man vielleicht eine Kleinigkeit gut essen kann, empfahl sie uns aber wieder zurück in Richtung Schiff zu fahren und uns lieber dort im nahegelegenen Ort Baiona umzusehen.  Dies taten wir dann auch, mir ist es ohnehin lieber nicht sooo weit vom Schiff entfernt zu sein am Nachmittag, ich bin da immer lieber etwas vorsichtiger.

Baiona liegt ebenfalls direkt am Meer und ist mit etwas über 12.000 Einwohnern größer, als ich gedacht hatte. Bei der (ursprünglichen) Burg Castelo de Monte Real, die heute als Hotel (Parador de Baiona) dient, parkten wir das Auto erst mal und sahen uns die Anlage etwas genauer an. Die Aussicht auf den Atlantik und auch auf den Ort war toll. Eine zinnenbekrönte Mauer „schützt“ die Halbinsel  und verleiht der ganzen Anlage einen schönen mittelalterlichen Charakter. Auf dem Gelände befand sich auch einmal ein Franziskanerkloster, von dem heute noch die Kuppel der Kapelle erhalten ist, die sich über der Eingangshalle des heutigen Hotels befindet. Von der Festung selbst sind noch drei Türme und eben die Mauer erhalten.

Burg Castelo de Monte Real_Baiona

Burg Castelo de Monte Real_Baiona

Da ich noch dringend in einen Supermarkt musste, weil ich mir Frischhaltefolie kaufen wollte, haben wir uns dann auf die Suche nach einem gemacht und wurden auch schnell fündig. Nein, ich wollte keine Essen vom Schiff mitnehmen, keine Sorge – ich dachte eher daran den einen kaputten Koffer vor dem Heimflug dann mit Frischhaltefolie einzuwickeln, so wie man es ja auch an den Flughäfen machen kann, das ist ja auch nicht viel was Anderes. Und so bestünde zumindest eine Chance, dass der Koffer nicht komplett in Einzelteile zerfällt und ich unsere Wäschestücke nicht einzeln vom Koffer-Band holen muss. Im Supermarkt hat uns dann der Serrano Schinken und der Käse so verführerisch angelacht, dass wir beschlossen dort ein bisschen etwas mitzunehmen und anstatt essen zu gehen, es uns im Hafen noch ein bisschen gemütlich machen (inzwischen hatten wir auch strahlenden Sonnenschein), den Ausblick auf Lady Oasis genießen und dazu leckeren Jamon mit Baguette und Käse zu verkosten. Im Hafen gab es auch genügend Sitzgelegenheit mit perfektem Blick auf „unseren“ Ozeanriesen – ein toller Abschluss eines netten letzten Tages in Europa, bevor wir uns nun endgültig auf die Reise quer über den Atlantik machen.

Oasis of the Seas im Hafen von Vigo

Im Shoppingcenter direkt am Hafen hab ich dann noch bei meinem spanischen Lieblingsgeschäft Desigual zugeschlagen, bevor wir dann wieder aufs Schiff sind und uns schön langsam auf das Auslaufen vorbereiteten. Und das war dann auch das Highlight des Tages. Massen an Menschen haben sich im Hafen und am Dach des Shoppingcenters versammelt, um das größte Kreuzfahrtschiff zu verabschieden. Eine galicische Dudelsackkapelle marschierte auf – es war wirklich Gänsehautfeeling pur aus Vigo auszulaufen!

Den Absacker nach dem Abendessen gabs natürlich wieder in der Rising Tide Bar. Es ist ja nicht so, als gäbe es nicht noch genug andere Bars, aber irgendwie hat sich diese Bar während dieser Reise einfach zu meinem „Wohnzimmer“ entwickelt.

Ausfahrt aus Vigo

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16./17.10.2014 – Seetage – Rocking and Rolling

Dass es auf der Fahrt von Südengland an die spanische Atlantikküste durchaus auch mal etwas wackeln kann, war uns bewusst, dass es dann aber tatsächlich so schaukelte, damit haben wir natürlich nicht gerechnet. Auch das Wetter war nicht gerade sehr einladend und so verbrachten wir die beiden Seetage auf dem Weg nach Vigo mit viel Lesen, Schlaf nachholen, 4 Gewinnt in 3d-Form spielen (Österreich gegen Deutschland 🙂 )und ein bisschen herum schlendern.

Oasis of the Seas

Oasis of the Seas © RCI

Natürlich war auch die eine oder andere Fahrt mit der Rising Tide Bar dabei. Diese „schwebende“ Bar, die von Deck 5, der Royal Promenade, bis auf Deck 8, zum Central Park, fährt, hat sich im Laufe der Reise zu unserer Lieblings-Bar entwickelt. Es war einfach total lustig langsam auf und ab zu fahren und dabei die Leute im Central Park und kurz darauf auf der Royal Promenade zu beobachten. Die Bar hat sogar feste „Abfahrtszeiten“ und einen eigenen „Driver“.  An einem Abend bat uns dieser Driver ganz schnell einzusteigen, er habe es nämlich eilig. „Because, I am late!“ Schallendes Gelächter und der running gag schlechthin bis zum Ende der Reise. Die Rising Tide hat Verspätung – auf einem Kreuzfahrtschiff – mitten am Atlantik. Herrlich! Andreas hat mal kurz über einen Jobwechsel nachgedacht – Driver der Rising Tide Bar auf der Oasis, gibt bestimmt Schlimmeres.

So vergingen auch diese beiden sehr sehr unruhigen Seetage doch sehr schnell und wir waren froh, dass wir nicht seekrank wurden.
Das ersten dieser beiden Seetage haben wir übrigens im Solarium Bistro, einem Zuzahlrestaurant, zu Abend gegessen. Aus welchem Grund auch immer gab es an diesem Abend aber ein Special und wir mussten nur unsere Getränke zahlen. Andreas hat ein Bison-Steak gegessen, das war das zarteste Fleisch, das ich jemals probiert habe! Ich hab mich für Hummer entschieden, das geht auch immer. Ich kann nur jedem empfehlen einen Abend dort zu verbringen und unbedingt das Bison zu probieren, es ist wirklich fantastisch.

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15.10.2014 – Southampton – Auf den Spuren vergangener Zeiten

In Southampton werden wir von einem Feuerlöschboot, das Wasserfontänen in die Luft schießt, begrüßt. Trotz trübem Wetter haben sich viele Schaulustige eingefunden und beobachten das Einlaufen des Ozeanriesen.  Hier steigen heute noch weitere Passagiere zu, was uns aber nicht weiter kümmern soll, wir haben für heute einen Ausflug geplant.

Max vom Forum hat den Ausflug für uns organisiert, wir mussten also nur von Bord gehen, wo wir schon von unserem Guide Chris von Southampton Stonehenge Tours in Empfang genommen wurden.
Während der Fahrt erzählt uns Chris viel Interessantes aus der Gegend, es ist wirklich keine Minute langweilig oder zu viel an Information. Vorbei am Haus von „Sting“ fahren wir zwischen schönen Gerstenfeldern hindurch, die den Sänger zu seinem bekannten Song „Fields of God“ inspirierten, den Chris uns natürlich auch gleich vorspielte.

Ausflug nach Stonehenge

In West Amesbury erklärte Chris uns dann einiges über die Entdeckungen in dieser Gegend, wie zum Beispiel den Bogenschützen von Amesbury (Amesbury Archer). Erst 2002 wurde hier ein Hockergrab entdeckt – ein Bagger stieß beim Bau einer Schule auf dieses Grab in dem auch viele Grabbeigaben zu finden waren. Der Mann wurde zwischen 2400 und 2200 vor Christus bestattet – genau in der Epoche, in der auch Stonehenge entstand. Auf Grund der Grabbeigaben wie Pfeilspitzen und Steinerne Armschutz0platten sowie Kupfermesser wurde er dann „Amesbury Archer“ genannt. Auch Goldohrringe wurden gefunden – die ältesten Goldgegenstände die bis dahin in Großbritannien gefunden wurden.

Schließlich ging es weiter nach Stonehenge – ein sagenumwobener Ort, von dem ich mir viel Mystik und „Großes“ erwartet habe.  Der Name Stonehenge stammt aus dem Altenglischen und heißt so viel wie „hängende Steine“. Das klingt ja also schon mal interessant.
Chris holte uns die Tickets und ausgestattet mit Audioguides ging es schließlich mit einem Shuttle-Zug etwas näher zu dem Fels-Kunstwerk. Die Steinkreise hatte ich mir ehrlich gesagt viel imposanter vorgestellt – in den Medien wirkte es einfach immer viel größer.

Stonehenge

Über den Zweck dieser Anlage hört und liest man verschiedene, aber widersprüchliche Theorien. So soll Stonehenge einmal eine religiöse Tempelanlage gewesen sein, andere Quellen behaupten es war ein Kult- und Versammlungsplatz, wieder andere sprechen von einer Begräbnisstätte oder gar von einem astronomischen Observatorium.

Stonehenge

Wir hätten uns bestimmt noch etwas länger dort aufgehalten und noch mehr über die Hintergründe und Geschichte erfahren, aber inzwischen hat es wieder etwas mehr zu regnen angefangen und diese nasse Kälte kroch einen wirklich bis auf die Knochen. So entschieden wir uns wieder mit dem Shuttle-Zug zurück zum Ausgangspunkt zu fahren und uns dort mit heißem Tee und Kakao zu wärmen.

Im Anschluss fuhren wir weiter nach Salisbury, wo wir die wunderschöne Kathedrale besichtigen konnten. Die gotische Kathedrale ist zugleich Bischofssitz der Diözese Salisbury und wurde der heiligen Jungfrau Maria geweiht, daher auch der Beiname Marienkathedrale. Mit 123m besitzt die Kathedrale den höchsten Kirchturm in Großbritannien. Die Uhr ist die älteste noch funktionierende Kirchturmuhr in Großbritannien, möglicherweise sogar der ganzen Welt. Das Innere der Kathedrale ist wirklich beeindruckend, voller wunderschöner Details und voller Geschichte. Einen Besuch der Kathedrale sollte man sich meiner Meinung nach keinesfalls entgehen lassen, wenn man in Salisbury ist.

Kathedrale von Salisbury

Kathedrale von Salisbury

Kathedrale von Salisbury

Kathedrale von Salisbury

Kathedrale von Salisbury

Langsam aber sicher wurde es dann Zeit wieder Richtung Southampton zu fahren – diesmal führte uns der Weg durch den „New Forest“, ein großes landschaftliches Gebiet in Südengland, das vor einigen Jahren zum Nationalpark erklärt wurde.  Wir haben unterwegs viele Tiere gesehen, unter anderem auch wilde Tiere, die hier im Wald und auf den Weiden frei und ohne Zäune leben (dürfen). Ein wunderschönes Stück Natur, das bei schönerem Wetter sicher noch mal schöner ist.

In Southampton angekommen, liesen wir es uns natürlich nicht nehmen in einem Pub mit einem Guinness auf den tollen Tag anzustoßen. Und wir konnte es anders sein, natürlich taten wir dies im Pub „Titanic“. Das Wetter meinte es an diesem Tag leider nicht wirklich gut mit uns und so gingen wir dann bei Regen zurück zur Oasis, unserem schwimmenden (und vor allem trockenen) zu Hause.

Pub Titanic_Southampton
Beim Abendessen liesen wir das Erlebte noch mal Revue passieren und nach einem Absacker in der Rising Tide Bar hörte ich dann auch schon gaaaanz laut unser Bett rufen.

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Transatlantik Kreuzfahrt mit der Oasis of the Seas – 14.10.2014

14.10.2014, Anreise – Und wieder grüßt das Murmeltier

Der Wecker klingelt um 1:30 Uhr – wir hätten uns das schlafen gehen diesmal eigentlich sparen können, aber ich wollte es zumindest versuchen, nachdem wir ja einen aufregenden Tag vor uns hatten. Eigentlich reisen wir bei einer Kreuzfahrt ja immer einen Tag vor der Abfahrt an, aber diesmal haben wir uns –Direktflug sei Dank – anders entschieden.
Also machen wir uns mitten in der Nacht – und diesmal ist es ja nicht nur „quasi“ sondern TATSÄCHLICH mitten in der Nacht auf den Weg nach München, von wo es dann mit Lufthansa per Direktflug nach Rotterdam geht. Am Flughafen in Rotterdam angekommen, muss ich erst mal schmunzeln.  Unser „International Airport“ in Klagenfurt am Wörthersee ist ja schon wirklich klein, also echt seeeehr klein, aber der in Rotterdam ist mini. Aber umso besser, somit sind gleich direkt beim Kofferband und kurz darauf auch gleich im Taxi Richtung Hafen.

Zumindest in der Theorie. In der Praxis sah es etwas anders aus. Einer unserer Koffer wurde beim Flug leider stark beschädigt – also hin zum Schalter und eine Meldung machen. DAS war dann aber wieder relativ einfach, es gab nur diesen einen Schalter weit und breit. 😀
Dann aber endlich rein ins Taxi und ab zum Hafen. Die Strecke war eigentlich kurz, aber der Verkehr dafür umso gewaltiger und somit hat es dann doch ein wenig gedauert bis wir uns durch die Blechlawinen durch gewälzt hatten. Irgendwann hat es dann doch geklappt und wir erblicken die OASIS OF THE SEAS zum ersten Mal in voller Größe und Pracht…. Und sind tatsächlich erst mal geplättet. Der Anblick eines Kreuzfahrtschiffes ist für mich nach wie vor immer toll, aber halt nicht mehr mit so einem WOW-Effekt verbunden wie beim allerersten Mal. Bei dieser riesigen Lady war das aber wieder anders, das war einfach der Wahnsinn! 362 Meter Länge und was noch viel viel imposanter ist:  knapp 66m breit ist die Oasis, die derzeit zur größten Schiffsklasse gehört.
Aufgeregt wie ein Kleinkind konnte ich es kaum noch erwarten, bis ich endlich aus dem Taxi komme und einen ausführlicheren Blick auf das Schiff werfen kann. Dann mal gleich unsere Freunde informiert, die bereits am Vortag angereist sind, dass man die Koffer bereits abgeben kann und der Check-In laut Bodenpersonal in Kürze beginnt. Es hat dann aber doch noch gedauert und die Check-In Halle füllte sich immer mehr. Eigentlich sind wir ja eine ausgezeichnete Organisation von Royal Caribbean gewöhnt, diesmal scheint sich das Ganze aber in Richtung Mega-Chaos zu entwickeln. Die Lines für die verschiedenen Member-Gruppen der Crown & Anchor Society, dem Vielfahrerprogramm von Royal Caribbean, die einen bevorzugten Check-In ermöglichen sollen, waren zwar vorhanden, aber so wie das Personal  die Absperrungen öffnete, stürmten plötzlich alle wie vom Teufel persönlich gejagt los. Da wir auf Grund unserer frühen Ankunftszeit sehr weit vorne saßen, waren wir, auch ohne wildem Losrennen, schnell bei einem freien Schalter, hatten kurz darauf auch schon unsere Sea Pass Cards in den Händen und waren keine 10 Minuten später (vom Öffnen der Absperrung weg gerechnet) an Bord. Nein, was sag ich, wir waren DIREKT auf der Royal Promenade, die wir zwar schon von anderen Schiffen der Flotte kennen, aber nicht in dieser Dimension. Da war es also wieder, dieses WOW! Ein so kurzes Wort, das aber so viel aussagt und mit dem ja auch Royal Caribbean selbst wirbt. Und was soll ich sagen, in diesem Fall wirklich zu Recht! Wir waren echt sprachlos (und ja, bei mir passiert das eher selten).
Von der Anreise und der Aufregung waren wir inzwischen schon mega hungrig, also ging es gleich direkt ins Windjammer, dem Buffet-Restaurant,  auf Deck 16 zum traditionellen ersten Burger. Es waren erst ganz ganz wenige Leute da, vielleicht 10 oder so, und wir konnten uns somit den Platz aussuchen. Wir wählten einen Tisch direkt an der Glasfront – oh mein Gott ist das hoch!!! Meine Höhenangst ist jetzt zwar nicht sooo ausgeprägt, dass das gar nicht geht, aber durchaus vorhanden, wodurch ich schon eine Zeit brauchte, bis ich dann tatsächlich einen Blick hinunter – in die unendlichen Tiefen (so fühlte es sich für mich in dem Moment an) – wagen kann. Und was ich da sehe, erstaunt mich aufs Neue. Eine eeeeeewig lange Menschen-Schlange VOR der Halle, wo der Check-In stattfindet. Ach, hatte ich erwähnt, dass es regnet? Ja, wir waren froh bereits an Bord zu sein und unser erstes warmes Essen genießen zu können.
Nach der wohltuenden Stärkung machten wir uns auf den Weg in unsere Kabine, ein ganz schöner Marsch muss ich sagen. Kurz darauf kamen dann auch schon unsere Koffer und tja, was soll ich sagen, jetzt war auch noch der zweite Koffer beschädigt. Unser Stateroom Attendant hat sich zig mal entschuldigt und uns gleich gebeten zur Guest Relation zu gehen und den Schaden zu melden. Das taten wir dann auch gleich und der Koffer wurde dann gleich abgeholt und zur Inspektion, ob da noch eine Reparatur möglich ist, abgeholt.
Den Stauraum in der Kabine fand ich übrigens ausreichend und auch Kleiderbügel waren mehr als genug vorhanden. In verschiedenen Foren und Reiseberichten lese ich häufig von Stauraumproblemen und eben auch davon, dass es zu wenige Kleiderbügel gäbe. Das kann ich für die Oasis also nicht bestätigen, hier war das wunderbar.
Nun war es aber mal Zeit für einen ersten Rundgang über das Schiff, ist ja nicht so als ob das in einer halben Stunde erledigt wäre. Mit der Kamera im Schlepptau erkundeten wir die schöne Lady Deck für Deck und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Wir waren wirklich begeistert von dem was wir da sahen und freuten uns darauf, die einzelnen „Neighbourhoods“, wie die verschiedenen Bereiche auf der Oasis genannt werden, während der nächsten 14 Tage zu erkunden.
Nach der üblichen Seenotrettungsübung war es dann auch schon so weit – in Kürze würden wir Rotterdam verlassen und das wollten wir natürlich von Deck aus beobachten. Hier trafen wir dann auch viele Freunde und Bekannte und viele neue Gesichter aus unserem Kreuzfahrtforum wieder – das finde ich auch immer wieder total schön! Inzwischen hat es zwar aufgehört zu regnen, aber es war trotzdem kalt und unfreundlich, was der Stimmung aber dennoch keinen Abbruch getan hat. Am Ufer haben sich unzählige Leute versammelt, um der Oasis beim Auslaufen zuzusehen. Als es dann los ging, wurden etliche Luftballone in die luftigen Höhen verabschiedet – ein schönes Bild! Unter Gejohle, Geklatsche und heftigem Winken wurden wir aus Rotterdam verabschiedet und die Oasis machte sich auf den Weg zum nächsten Zwischenstopp Southampton/England.

ausfahrt-aus-rotterdam
Zu Abend gegessen haben wir im Main Dining Room – zu 8, wie auch an allen weiteren Abenden. Schön, wenn Freunde mit an Bord sind bzw. man neue Freunde dazu gewinnt! Nach dem Essen wollten wir eigentlich zur Akrobatik Show „Come Fly with Me“, aber unsere letzte Nacht war ja nicht nur kurz, sondern irgendwie nicht wirklich vorhanden durch die Anreise und wir hätten es beim besten Willen nicht mehr geschafft die Augen noch länger offen zu halten. Also fielen wir hundemüde, aber zufrieden in unser Bett und träumten von den Tagen, die da noch kommen würden….

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09.08.2015 – Tot ziens, Amsterdam

Der letzte Tag vom diesjährigen Kreuzfahrttreffen ist angebrochen, die Zeit ist mal wieder wie im Flug vergangen. Noch einmal haben wir gemeinsam gefrühstückt und uns dann schön langsam voneinander verabschiedet. Den ein oder anderen sehen wir ja in gut zwei Monaten auf der Allure of the Seas zur Transatlantik Kreuzfahrt, aber viele sehen wir erst definitiv im nächsten Jahr beim nächsten Kreuzfahrttreffen.

Die Koffer haben wir beim Bahnhof Centraal Station untergebracht – wobei wir hier echt Glück hatten, da so gut wie alle Fächer besetzt waren. Wir haben aber dann doch noch ein freies gefunden und erst mal echt gestaunt, was die dafür verlangen. Also billig ist es in Amsterdam wirklich nicht, aber in welcher Stadt ist es das schon…

Amsterdam_Nemo

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir dann Richtung „Nemo“ spaziert und mit dem Lift auf das Dach gefahren. Die Aussicht von hier oben auf die Stadt ist wirklich toll.

Ausblick auf Amsterdam

Wir haben es uns noch ein bisschen gemütlich gemacht, was getrunken, das Wochenende Revue passieren lassen und sind dann noch ein bisschen durch Amsterdam’s Gässchen spaziert. Noch das ein oder andere Foto gemacht und bald war es dann auch an der Zeit zum Bahnhof zurück zu kehren.

Amsterdam

Amsterdam

Mit dem Zug ging es dann zum Flughafen Schiphol, wo um 18:15 Uhr unser Flug zurück nach Hause ging.

Abschließend kann ich sagen, dass es zwar ein sehr anstrengendes Wochenende war, aber total eindrucksvoll, nett, spannend, lustig und toll. Wir haben jede Minute mit unseren Bekannten und Freunden genossen und auch einen guten Eindruck von Amsterdam erhalten!

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08.08.2015 – Auf zur Celebrity Silhouette

Nach dem gestrigen Highlight beim Sea Palace, folgte heute gleich das nächste. Und dieses war natürlich auch DAS Highlight der gesamten Reise – eine Schiffsbesichtigung auf der Celebrity Silhouette. Ermöglicht haben uns das Toni und Manuela Weiland vom Reisebüro Schiffs-Feeling (unser Stammreisebüro) und Brigitte, ihres Zeichens Außendienstmitarbeiterin für Royal Caribbean, Celebrity Cruises und Azamara Cruises.

Ich war mega aufgeregt, endlich konnte ich wieder auf ein Kreuzfahrtschiff, die letzte Reise mit der Celebrity Eclipse war einfach schon wieder viiiiel zu lange her. Andererseits war es natürlich auch ein komisches Gefühl zu wissen, dass man aber nicht am Schiff bleibt, sondern beim Auslaufen dann wieder festen Boden unter den Füßen hat und der schönen Lady nur nachwinken kann.

Celebrity Silhouette in Amsterdam

Aber erst mal rauf auf den Pott. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt – schließlich waren wir heute über 60 Personen, die an der Schiffsführung teilgenommen haben. Für eine einzige Gruppe natürlich viel zu viel. Nachdem wir sämtliche Formalitäten erledigt haben (zu diesem Zeitpunkt war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob wir wirklich nur ein paar Stunden am Schiff bleiben oder doch die Reise mitmachen würden…) und durch den Sicherheits-Check durch waren, ging es los. Gleich im wunderschönen Atrium gab es erst mal ein Gläschen Sekt und wir wurden offiziell begrüßt und über den Ablauf der kommenden Stunden aufgeklärt.

Theater_Celebrity Silhouette

Es war ein total wohliges Gefühl in einem der riesen und mega bequemen Fauteuils zu sitzen und das Flair des Schiffs zu genießen. Die Sucht wird (zumindest kurzfristig) ein klein wenig gestillt. Gemeinsam mit unserer Gruppe haben wir dann erst mal einige Kabinen besichtigt, von einer „normalen“ Balkonkabine, wie wir sie meist bei unseren Kreuzfahrten buchen, bis hin zu opulenten Suiten, wo die Dusche allein schon größer ist, als das gesamte Badezimmer in den regulären Kabinen. Der begehbare Kleiderschrank hatte ungefähr das Ausmaß unserer ganzen Balkonkabine. Beim Betreten der Suite, saß auch gerade ein Angestellter am Klavier und spielte ein paar Töne. Auf die scherzhafte Frage, ob er extra für uns hier sei hat er geantwortet, dass er der Klavier-Stimmer sei…. Ahhhhh ja, natürlich, wer auch sonst. Na wer’s braucht.

Schiffsbesichtigung Celebrity Silhouette

Schiffsbesichtigung Celebrity Silhouette

Schiffsbesichtigung Celebrity Silhouette

Querfeldein über das ganze Schiffe ging es dann durch die verschiedensten Bereich wie dem Casino, der Shopping-Meile, vorbei an verschiedenen Bars und natürlich auch durch den Persian Garden, das Schiffseigene Spa . Wir kannten die Bereiche ja alle schon von der baugleichen Celebrity Eclipse, mit der wir im Februar in der Karibik ist, aber trotzdem haben wir es genossen und hie und da auch einiges Neues entdeckt oder eben auch Details, die auf der Silhouette etwas anders sind, als auf der Eclipse. Auch die Galley – die Bordküche – haben wir schon öfters miterleben dürfen und trotzdem ist es immer mega interessant, so auch dieses Mal! Als dann klar wurde, dass die Zeit knapp wird, wurde unser Mittagessen einfach eine halbe Stunde nach hinten verschoben, damit wir auch noch für das Oberdeck etwas Zeit hatten. Hier war ich besonders gespannt darauf, da sich hier ein wesentlicher Teil doch ziemlich von der Eclipse unterscheidet.

Schiffsbesichtigung Celebrity Silhouette

Für mich ja ein absolutes Highlight: die Naturrasenfläche an Deck – ob man so was braucht oder nicht, darüber kann man natürlich diskutieren. Muss man aber nicht, man kann es auch einfach nur genießen (so wie wir damals bei einem Picknick mit Wein und Käse bei Live-Musik an Bord der Eclipse). Im Gegensatz zur Eclipse gibt es aber hier keine Hot Glass Show sondern das Restaurant Lawn Club, wo sogar die Speisen ausgestellt waren und man sofort richtig Hunger bekommen hat! Außerdem kann man hier auch eigene Cabanas bzw. Alcoves, wie sie Celebrity nennt, mieten. Sieht total gemütlich aus, da lässt es sich durchaus aushalten!

Schiffsbesichtigung Celebrity Silhouette

Schön langsam aber sicher knurrt der Magen und ich freu mich, als wir auf Einladung von Celebrity Cruises ins Tuscan Grille Restaurant gehen, wo bereits auf uns gewartet wird. Wir bekommen super leckeres Esser serviert (ich hab mich fürs Filet Mignon entschieden, welch Überraschung 😉 ), dazu guten Wein und haben ausreichend Zeit das Essen genießen zu können. Der Service war, wie gewohnt, ausgezeichnet und ich wär am liebsten gleich an Bord geblieben.

Nach einem leckeren Dessert hatten wir dann noch einen kleinen Vortrag, wo uns über die Neuheiten von Celebrity Cruises, Royal Caribbean und Azamara Cruises in der näheren Zukunft erzählt wurde.  Und dann war es so weit, wir mussten wieder runter vom Schiff. Neiiiiiiiiiin, ich wiiiiiiillllllll niiiiiiiiicht! Aber alles jammern brachte nix. Noch schnell die letzten Fotos gemacht und dann hieß es „Bye, bye, beautiful Silhouette“.

gruppenfoto-amsterdam2

Am Abend haben wir dann wieder alles zusammen gegessen und nachdem der Samstag Abend auch immer der Hauptabend unserer Kreuzfahrttreffen ist, wurde hier auch das Ziel für das nächste Kreuzfahrt treffen bekannt gegeben. Und welch ein Wunder, es ist das wunderschöne Klagenfurt am Wörthersee 😉

Nach dem Essen haben wir noch in einer Bar in der Nähe gemütlich ein Bier getrunken und über vergangene und künftige Reisen geplaudert – schön, wenn man unter Gleichgesinnten ist und niemandem auf die Nerven geht mit seinen Süchtlereien.

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07.08.2015 Erkundungstour durch Amsterdam

Da wir am Vortag ja nicht mal annähernd alles gesehen haben, was man auf Amsterdam‘s Grachten alles sehen könnte, war klar, dass wir die Hop On Hop Off Tour heute fortsetzen. Und so sind wir direkt nach dem Frühstück wieder mit der U-Bahn in Richtung Innenstadt gefahren. Bei drei Linien hat man echt ordentlich was zu tun, wenn man alles abfahren möchte. Wobei sich bestimmte Streckenabschnitte überschneiden bzw. decken, aber es ist einfach so schön, dass man die durchaus öfter sehen kann!

Grachtenfahrt Amsterdam

Grachtenfahrt Amsterdam

Faszinierend fand ich vor allem die zahlreichen Hausboote, die teilweise regelrechte Blumen- und Gemüsegärten auf ihren schwimmenden Terrassen beherbergen.

Hausboot Amsterdam

Zum Mittagessen gingen wir ins Hard Rock Cafe, was sich diesmal allerdings nicht unbedingt als gute Entscheidung erwies. Das Essen war nicht sonderlich gut und vom Preis möchte ich gar nicht erst reden (aber das ist eh normal).

Grachtenfahrt Amsterdam

Mit dem Boot ging es dann wieder weiter in Richtung Centraal Station von aus wir einen Spaziergang über den berühmten Damrak gemacht haben. Der penetrante Grasgeruch war dabei zeitenweise schon fast unerträglich, ich hatte regelrecht Brechreiz – ekelhaft war das, ehrlich.

Centraal Station Amsterdam

Vorbei an der Oude Kerk sind wir dann durch den Rotlicht Distrikt spaziert (der tagsüber natürlich nicht mal annähernd so spannend ist, wie abends/nachts, aber einen kleinen Eindruck erhält man trotzdem), bis wir dann schließlich am Niewmarkt eine kleine Pause eingelegt haben. Dann war es auch schon wieder langsam Zeit in Richtung Hotel aufzubrechen und sich fürs Abendessen frisch machen.

Amsterdam Grachtenfahrt

Amsterdam Grachtenfahrt

Das Abendessen war für mich an diesem Tag das Highlight – wir haben nämlich im Sea Palace, dem Floating Chinese ganz in der Nähe der Centraal Station, reserviert und einen super Platz in einem etwas abgetrennten Bereich, direkt am Fenster bekommen. Insgesamt waren wir 34 Personen aus dem Forum, die sich beim Chinesen den Bauch vollgeschlagen haben. Und es war echt unglaublich lecker!!! Auch der Service war total auf Zack. Natürlich hat die exponierte Lage auch seinen Preis, aber man gönnt sich ja sonst nix.  Es war jedenfalls ein total schöner Abend, wir haben uns super unterhalten und haben uns wirklich gefreut, dass so viele Foren-Freunde dabei waren.

Floating Chinese_Sea Palace Amsterdam

Floating Chinese_Sea Palace Amsterdam

Amsterdam bei Nacht

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06.08.2015 Anreise – Welcom in Amsterdam

Müde aber gespannt und voller Vorfreude ging es um 6 Uhr von Klagenfurt via Wien nach Amsterdam zum diesjährigen Kreuzfahrt-Forentreffen. Der Flug verlief ruhig und die Zeit verging recht schnell, bis wir dann um 9:15 in Amsterdam gelandet sind. Diesmal waren ja auch unsere Nachbarn (Marina & Lois) mit von der Partie und in der Ankunftshalle trafen wir dann noch wie vereinbart unsere Freunde, mit denen wir bereits im Herbst 2014 gemeinsam auf der Oasis of the Seas waren.

Mit dem Taxi ging‘s schließlich in Richtung Hotel. Anders als sonst hab ich mich hier im Vorfeld nicht lange nach einem passenden Hotel umgesehen, sondern direkt das gleiche gebucht wie der Großteil der Leute aus dem Kreuzfahrtforum. Macht ja auch Sinn, wenn man dann noch gemeinsam Frühstücken kann und das ein oder andere Gläschen an der Hotelbar heben kann.

Beim Hotel Casa400 angekommen haben wir eigentlich nur schnell eingecheckt, unsere Koffer aufs Zimmer gebracht und sind dann direkt zur Amstel Station, die echt super nahe gelegen ist vom Hotel aus.

Hotel Casa 400 Amsterdam

Als leidenschaftliche Bastlerin wollte ich es mir nicht nehmen lassen zu einem der Action-Läden zu fahren, die auch jede Menge Bastelkram im Sortiment haben. Das musste einfach sein. Also hab ich mir im Vorfeld schon die richtige Buslinie ausgesucht und letztendlich war der Laden dann auch echt nicht schwer zu finden. Ich hab geshoppt was das Zeug hielt und hoch zufrieden haben wir die Eroberungen dann ins Hotel gebracht.

Um möglichst viel von Amsterdam zu sehen und die 4 Tage die wir in der niederländischen Hauptstadt bestmöglich zu nutzen, sind wir dann aber direkt wieder zurück zur Amstel Station und mit der Metro bis zur City Hall gefahren, wo wir uns dann erst mal ein nettes Lokal gesucht haben und bei einem kühlen Bier dem bunten Treiben zugesehen haben. Relativ schnell hab ich dabei bemerkt, dass man hier als Fußgänger so ziemlich der letzte in der Reihe der Verkehrsteilnehmer ist. An erster Stelle stehen aber auch nicht die Autofahrer, sondern – wie könnte es in Holland auch anders sein – die Radfahrer. Ich glaub, ich hab noch nie soviele Radfahrer in einer Stadt gesehen wie in Amsterdam. Allein in der guten halben Stunde, die wir dort vor dem Lokal gesessen sind, hab ich weit über 10 Situationen beobachtet wo es echt fast gekracht hatte. Somit war klar, das Motto für die nächsten 4 Tage heißt wohl „Rette sich wer kann“.

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Bereits von zu Hause aus habe ich über canal.nl 48h-Tickets für die Hop On Hopp Off Canal Cruise gebucht. Den Voucher muss man dann nur noch an einem der Ticketschalter umtauschen und schon kann man die Grachten befahren. Dabei haben wir natürlich auch wieder einiges Interessantes erfahren. So auch zum Beispiel, dass die Grachten früher eine der Haupttransportwege für Waren und auch Menschen war. Dadurch war es üblich die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite am Kanal zu bemessen, was folglich dazu führte, dass direkt an den Grachten hauptsächlich schmale, hohe Häuser entstanden sind. Um trotzdem genügend Lagerplatz und natürlich auch Wohnraum zu haben, sind die Häuser dafür umso länger. Und da die Treppenhäuser dadurch aber zu schmal waren, um sperrige Dinge nach oben zu transportieren, wurden diese stattdessen über die Fenster ins Haus befördert. Noch heute sieht man an diversen Giebeln dieser Häuser vorstehende Balken, an denen die Flaschenzüge angebracht wurden. Auch die teilweise echt starke Neigung der Fassaden nach vorne (bis zu 2,5cm pro Höhenmeter) sieht sehr eigenwillig aus, aber gehört zum Stadtbild und macht die Häuserfront entlang der Grachten so unverwechselbar charmant.

Grachtenfahrt in Amsterdam

 

Grachtenfahrt in Amsterdam

Grachtenfahrt in Amsterdam

Vorbei am Rijksmuseum, dem Anne Frank House, einem absolut unglaublichen Parkhaus für Fahrräder, der Central Station und dem „Nemo“ sind wir dann knapp zwei Stunden später wieder bei der Hermitage aus dem Boot der roten Linie ausgestiegen und haben erstmal unseren Durst gestillt.

Reisebericht Amsterdam_Grachtenfahrt

Grachtenfahrt Amsterdam_Nemo

Da es inzwischen auch schon an der Zeit war uns schön langsam fürs erste gemeinsame Abendessen mit den Kreuzfahrtfreunden fertig zu machen, fuhren wir mit der Metro wieder zurück in Richtung Hotel. Schnell unter die Dusche und dann gings auch schon los zu unserem heutigen Treffpunkt, der Bier Fabriek (nein, kein Rechtschreibfehler). Beim Reingehen knirschte es gewaltig unter meinen Füßen und ich staunte nicht schlecht, als ich sah was der Grund dafür war: lauter leere Erdnussschalen lagen da rum. Auch eine Eigenart, die ich bisher nicht kannte, aber gut, man lernt eben nie aus. Die Auswahl der Speisen war eher mau muss ich sagen, dafür war das Bier sehr lecker. Frei unter dem Motto „Das bissl was wir essen können wir trinken auch“, haben wir dann einen sehr netten Abend mit alten und neuen Bekannten verbracht.

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