FAZIT – Orient Kreuzfahrt mit der Jewel of the Seas – Februar 2020

Wie schon im Bericht erwähnt, waren wir (nach 3,5 Jahren RCI Abstinenz) diesmal mehr als zufrieden und angenehm überrascht über unser Kreuzfahrterlebnis mit Royal Caribbean.

Wie immer, hier ein Fazit zu verschiedenen Punkten:

SCHIFF

Die Jewel of the Seas hat schon ein paar Jaare auf dem Buckel, ist aber dennoch gut in Schuss. Auf Sauberkeit und Hygiene wurde wie immer großen Wert gelegt.

Den Außenbereich im Windjammer finden wir nach wie vor sensationell, es ist in Summe einfach eine ganz tolle Schiffsklasse für uns.

CREW

Die Crew war super – freundlich, engagiert und hilfsbereit. Vor allem auch im Hauptrestaurant hatten wir sehr viel Glück mit unseren Kellnern, die immer zu einem Spaß bereit waren, sich auch die Zeit für ein bisschen Smalltalk nahmen und trotzdem alles super im Griff hatten, so dass niemand deswegen warten musste.

ESSEN

Wie schon erwähnt, das Essen war diesmal großartig. Durchwegs warme Speisen bzw. Suppen sogar heiß, nett angerichtet, geschmacklich top, riesige Auswahl. Einfach genial. Auch die verschiedenen Themenbuffets im Windjammer waren toll, manchmal konnte man sich gar nicht entscheiden wohin man essen gehen soll. Und das Schoko-Buffett war auch irre, in so einem Ausmaß hab ich das noch nie gesehen,

WETTER

Das Wetter hat uns auch auf dieser Reise nicht im Stich gelassen – es war super. Schön warm, aber nicht zu heiß, für die Emirate die perfekte Reisezeit.

ROUTE

Einen Großteil der Route kannten wir bereits von unserer letzten Orient Kreuzfahrt 2013. Aber wir haben festgestellt, dass sich in 7 Jahren wieder so viel getan hat, dass einem dort einfach nie langweilig wird. Doha hat uns sehr überrascht und auch sehr gut gefallen, da würde ich gerne noch mal hin. Der Oman ist sowieso traumhaft und somit ist unser Fazit: Orient geht immer.

In diesem Sinne,

Schiff Ahoi

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Montag, 24.02.2020 Dubai – Going back west

Das Frühstück nehmen wir heute wieder in der Lounge ein, der Trubel im Windjammer am Abreisetag ist uns einfach immer zu viel. Obwohl sehr viele Leute das Schiff bereits verlassen haben, auf unserem Gang sind die meisten Kabinen bereits leer und fast schon wieder ganz fertig hergerichtet für die Neuankömmlinge.

Um halb 9 verlassen wir dann die Jewel mit gemischten Gefühlen. Einerseits natürlich wie immer ein bisschen Wehmut, andererseits etwas angespannt was uns jetzt am Flughafen hier und dann in Wien in Bezug auf den Covid-19 erwarten wird, die Situation diesbezüglich hat sich in den letzten Tagen ja doch sehr zugespitzt.

Da wir mit Emirates fliegen, können wir unser Gepäck bereits direkt im Cruise Terminal einchecken, was wirklich angenehm ist, wenn man einen späteren Flug hat und noch in die Stadt möchte. Unser Flug geht um 15:50, wir haben also auch genügend Zeit, wollen aber nicht mehr irgendwo hin fahren. Trotzdem ist es toll, wenn man das Gepäck gleich wieder los ist. Bereits vorgestern beim Online-Checkin habe ich gesehen, dass uns echt blöde Sitzplätze zugewiesen wurden, die 2 in der Mitte einer 4er-Reihe. Leider ist die Maschine voll und wir können nicht wechseln.

Auch bei der Mein Schiff 5 ist heute Passagierwechsel angesagt und da wir noch ein bisschen im Cruise Terminal verweilen, sehen wir auch, dass hier der Bordarzt beim Check-In dabei ist und bei einigen Personen die Temperatur mittels Ohr-Thermometer misst. Auf welcher Grundlage das passiert wissen wir nicht, also ob die beim Fragebogen irgendwas Dementsprechendes angekreuzt haben oder dergleichen.

Am Flughafen stöbern wir noch ein wenig durch die vielen Geschäfte, essen noch was und dann wird’s auch schon Zeit fürs Bording.

In der Reihe vor uns sitzt eine Familie zu dritt und die Tochter dahinter, also neben mir. Der 4. Platz soll von jemandem anderen besetzt sein, der dann aber nicht kommt und die junge Lady kann dann also vor zu ihrer Familie. Was für ein Glück, somit können wir eines rausrücken und haben wieder einen Gangplatz. Auch wenns nur knapp 6 Stunden sind, ist mir das so trotzdem lieber.

In Wien angekommen ist die Einreise schnell erledigt, durch den automatischen Pass-Scan und schon sind wir beim Gepäckband. Alle Koffer da, also nichts wie ab zum Auto und Richtung heimwärts.

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23.02.2020 Dubai – Here we are again

Nach dem Frühstück trafen wir uns mit unseren neuen Lieblings-Schweizern vor der Jewel und fuhren mit dem Taxi, zur Dubai Mall – sozusagen zum Fuße des Burj Khalifa. Mit 828 Metern Höhe ist er nach wie vor das höchste Bauwerk der Welt, wird aber irgendwann in den nächsten ein, zwei Jahren wohl vom Jeddah Tower in Saudi Arabien abgelöst werden. Dieser soll dann 1007 Meter hoch sein – absolut irre.

Wir schlendern ein bisschen durch den Souk und durch die Mall, bestaunen das riesige Aquarium, das für die Bewohner wohl kaum so riesig erscheint, wie für uns, die vor der Glasscheibe stehen und sie beglotzen. Nachdem ich erst vor ein paar Monaten in der Südsee so viele Meeresbewohner in ihrem natürlichen Lebensraum bewundern durfte, macht mich dieser Anblick nun schon etwas traurig, muss ich zugeben.

Draußen, neben den riesigen Pools bzw. Wasserbecken, in denen Abends die berühmten Wasserspiele stattfinden, gönnen wir uns eine kleine und seeehr gesunde Erfrischung.

Weiter gings dann zum Gold-Souk in Deira, im Herzen von Dubai gelegen. Hier ist wirklich alles Gold, was glänzt. In über 300 Einzelgeschäften glitzert und funkelt es. Smaragde, Saphire, Brillanten verabeitet mit viiiiiel Gold zu Armbändern, Ketten, Ringen, Ohrringen und Uhren. Zwischendrin findet man sogar Silberschmuck, aber Goldschmuck hat hier definitiv Vorrang. Laut Reiseführer wird die Echtheit und Qualität der angebotenen Ware permanent von der Regierung überwacht. Handeln ist natürlich Pflicht.

In einem Geschäft in Richtung Gewürz Souk wird Gaby noch bei den Gewürzen fündig, hier gibt’s diese auch in kleinen Päckchen abgepackt, die sich auch hervorragend als Mitbringsel eignen. Wir wollen dann erst noch Sandelholz und Eukalyptus kaufen, der Preis ist uns dann aber doch zu hoch für die kleine Menge.

Mittlerweile ist es schon Nachmittag und es wird Zeit zurück zum Schiff zu fahren, die beiden werden bald von ihrem Freund aus Dubai abgeholt und wir müssen noch packen. Das ist dann zum Glück auch bald erledigt und wir können den letzten Abend an Bord genießen.

Auch das letzte Essen im Dining Room war hervorragend und schweren Herzens verabschiedeten wir uns von unseren beiden Kellnern Nikola und Yoko, die wirklich einen ausgezeichneten Job gemacht haben. Dann noch mal in die Lounge, wo dann Gaby und Hans-Peter später doch noch zu uns stießen. Das wär auch echt schade gewesen, wenn wir am letzten Abend nicht noch mal gemeinsam auf unsere tolle Reise anstoßen hätten können.

Danach sprinteten wir noch schnell in die Bordshops, wir hatten erstaunlicherweise noch immer Bordguthaben und das wollten wir natürlich nicht herschenken. Also noch auf den letzten Drücker eine Sonnenbrille für Andreas ausgesucht und dann ab ins Bett.

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22.02.2020 – Abu Dhabi – Shooooping

Wir schlafen heute richtig lange aus, versäumen ja nichts, mittlerweile kennen wir Abu Dhabi ja schon sehr gut und es läuft uns nichts mehr davon.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem kostenlosen Shuttlebus zur World Trade Center Mall. Vor lauter Malls kenn ich mich schon gar nicht mehr aus, an jeder Ecke ist dort eine Mall. Beim Souk spukt uns der Bus aus und wir schlendern hier erst mal eine Weile durch und endlich finden wir auch vernünftig abgepackte und vor allem gemischte Gewürze. Ich wollte gerne verschiedene haben, aber in einer kleineren Einheit abgefüllt – hier wurden wir endlich fündig und haben auch gleich zugeschlagen.

In der Mall musste dann meine Kreditkarte noch mal herhalten. In einem Kosmetikshop, den es auch zwar hier bei uns auch gibt, haben es mir die speziellen Kollektionen angetan, die es leider nur im Mittleren Osten zu kaufen gibt. Die mussten also einfach mit.

Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich an Bord. Die Zeit verfliegt irgendwie immer so schnell und schon hieß es wieder fertig machen fürs Abendessen. Heute war noch mal Formal Night – Lobster ole sozusagen. Gaby und Hans-Peter haben heute einen Kayak-Ausflug in den Mangroven von Abu Dhabi gemacht und berichteten uns dann in der Lounge von ihren Erlebnissen. Gleichzeitig ist das heute auch unser letzter gemeinsamer Abend zu sechst in der Lounge, da die beiden Schweizer morgen Abend mit einem Freund, der in Dubai lebt, zusammen zu Abendessen werden. Aber wir verabreden uns – zumindest zu viert – noch für morgen den Tag gemeinsam in Dubai zu verbringen.

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21.02.2020 – Abu Dhabi – Back into the desert

Weil uns die Wüstensafari in Dubai so gut gefallen hat, haben wir uns gemeinsam mit Gaby & Hans-Peter spontan dazu entschlossen in Abu Dhabi noch mal eine zu machen. Schließlich und endlich ist das ja eine gaaaaanz andere Wüste. Diesmal allerdings nicht zum Sonnenuntergang, sondern gleich direkt am Vormittag.

Zuerst mussten wir aber noch die Einreise machen. Wieder wurde mittels Infrarotkamera die Temperatur der Passagiere gemessen, die Einreise selbst war dann schnell erledigt. Am Terminal war auch schnell ein Anbieter bzw. Fahrer gefunden und zu viert ging es los für ca. 45 Minuten, bis man die Wüste erreicht. Auf dem Weg dorthin kamen wir auch wieder an der Sheikh Zayed Grand Mosque vorbei, die jedesmal aufs Neue eine imposante Erscheinung ist.

An einer Kamelfarm halten wir und während unser Fahrer etwas Luft aus den Reifen lässt, zieht es mich natürlich direkt zu den Kamelen, die neugierig an den Zaun kommen und sich regelrecht in Pose werfen, damit ich sie von ihrer Schokoladenseite fotografieren kann. Wir dürfen sie dann auch füttern und wenn die Wüstenschiffe kauen, ist das ja wirklich zum Zerkugeln. Gefühlte 200 Fotos und Selfies später geht es dann auf in die Wüste zum Dune Bashing.

Rauf und runter und hin und her – wir werden wieder durchgeschüttelt und ich versuche einen inneren Dialog mit meinem Magen zu führen, dass er doch den heute Morgen von mir liebevoll geschenkten Inhalt doch bitte bei sich behalten möge. Erstaunlicherweise hat er auf mich gehört, obwohl er ja schon beim letzten Dune Bashing sehr strapaziert wurde.

Mitten auf den Sanddünen hielten wir dann, um in Ruhe Fotos schießen zu können. Auch das typische Sprungfoto sollte gemacht werden. Andreas und ich waren zuerst dran. Eins, zwei und Sprung auf drei – gibt’s auch eine schwierigere Aufgabe? Wir benötigten nur diesen einen Versuch und was soll ich sagen, ich find das Foto super.

In der Ferne sahen wir 2 Kamele mit zwei Baby Kamelen rumwandern, die Sonne ließ den Sand glitzern und der Wind zeichnete seine Spuren. Ich könnt hier echt stundenlang sein.

Wobei ich dann vermutlich total verbrannt wäre, also lieber weiter zum Camp, wo es Erfrischungen gibt und man auch die Möglichkeit zum Sand-Boarden hätte.  Ich kämpfe mich den Sandhügel rauf, was angesichts der Hitze von oben, aber auch von unten (der Sand glüht regelrecht) sowie der fürs Gehen nicht gerade vorteilhaften Konsistenz von Sand nicht gerade einfach zu bewältigen ist. Das Bord hab ich aber nicht mitgenommen, ich möchte nur Fotos machen. Und ja, der mühsame Aufstieg hat sich gelohnt, die Aussicht ist fabelhaft. Vermutlich könnte ich inzwischen ein ganzes Fotobuch nur mit Wüsten- und Kamelfotos erstellen…

Nach einiger Zeit ging es wieder retour Richtung Abu Dhabi. Irgendwo hörten wir den Sing-Sang des Muezzin und kurz darauf fragte unser Fahrer, ob es für uns okay wäre, wenn er 5 Minuten in die Moschee zum Beten gehen würde. Für uns war das kein Problem und er hat sich riesig gefreut darüber. Beim Aussteigen meinte er, es könnten auch 10 Minuten werden, aber er würde für uns mitbeten. Er versorgte uns noch mit Wasserflaschen und Nüssen mit Rosinen und wir unterhielten uns in der Zwischenzeit prächtig und zeigten uns gegenseitig Hundefotos.

Zurück im Cruise Terminal haben wir dann noch das ein oder andere Souvenir erstanden und dann gings ins Windjammer zu einer kleinen Stärkung. Die anschließende Augenpflege war eine willkommene Wohltat und auch dringend notwendig, die Wüsten-Sonne hat uns wirklich müde gemacht.

Abends das gewohnte Programm, wobei das Schiff heute im Hafen bleibt. Gute Nacht Abu Dhabi.

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20.02.2020 – Seetag – Cruising through the persian gulf

Zweiter und letzter Seetag dieser Reise. Irgendwie ist das schon auch ganz schön anstrengend, wenn man so viele Tage an Land hat. Klar, man könnte ja auch am Schiff bleiben, aber wir haben immer das Gefühl, wir würden was verpassen. Also wird heute mal wieder hardcore-entspannt.

An Deck ist die Hölle los und es gibt viel zu wenige Liegen – ein Punkt, der uns bei der NCL Jewel (gleiche Größe) wesentlich besser gefallen hat, hier gabs einfach immer mehr als genügend Liegen. Naja, in der Sonne ist es uns ohnehin zu heiß (und Andreas darf ja eh nicht zu lange in der Sonne sein) und wir machen ohnehin lieber mehrmals einen „Ortswechsel“, als den ganzen Tag auf der Liege zu liegen.

So stehen wir irgendwann auch am Bug des Schiffes und genießen die Aussicht auf das wunderschön klare Wasser des Persischen Golfs. Mit einer Länge von etwa 1000 km und einer Breite von 200-300 km ist der persische Golf im Verhältnis recht flach – die tiefste Stelle misst nur 110m. Über die berühmte Straße von Hormus, durch die wir ja letzte Woche schon gefahren sind, ist er mit dem Golf vom Oman und dem Indischen Ozean verbunden. Außerdem hab ich mir sagen lassen, dass durch den geringen Salzwasserzufluss und die hohe Verdunstungsrate der Salzgehalt mit ca. 4 % überdurchschnittlich hoch ist.  Ob das tatsächlich so ist, kann ich nicht bestätigen, ich habs nicht gekostet.

Als wir so an der Reling stehen, tauchen vor uns plötzlich Delfine auf und wieder gibt es eine Exklusiv-Vorstellung der tollsten Sprünge. Unendlich glücklich darüber innerhalb kürzester Zeit schon wieder Delfine in freier Natur zu sehen, beobachten wir die Kunststücke, als plötzlich ein Baby Delfin nehmen seiner Mama (vermute ich) zum Synchron-Sprung ansetzt. Ich bin fast ausgezuckt vor lauter Freude. Das war soooo schön dem Kleinen zuzusehen.

Heute ist Formal Night und wir bestellen uns zum 2. Mal auf dieser Reise das Filet Mignon ins Hauptrestaurant. Das kann man jeden Abend um 16.95$ bestellen, zur Formal Night ist es dann 30% günstiger. Wie jeden Abend lassen wir den Tag in der Lounge bei netten Gesprächen, viel Spaß und dem ein oder anderen Getränk ausklingen.

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19.02.2020 Doha – The Pearl of Qatar

Bereits früh am Morgen erreichen wir Doha, eine Stadt die wir noch nicht kennen und auf die wir besonders gespannt sind. Ich hätte für diesen Stopp einen absolut perfekten Ausflug für uns gefunden – hätte – aber leider hat der Anbieter ausgerechnet in dieser Woche Betriebsurlaub. Keine Ahnung, warum man das nicht im Sommer macht, wo es eh unendlich heiß ist und bestimmt weniger Touristen vor Ort sind, als jetzt im Winter, wo dazu auch noch Kreuzfahrt-Saison ist. Aber gut, ich muss ja nicht alles verstehen.

Voll der guten Hoffnung, dass wir im Hafen bestimmt auch einige Anbieter sehen werden, verließen wir um kurz nach 9 die Jewel und fuhren mit dem kostenlosen Shuttle zum Hafenein-/ausfahrt.

Der Hafen ist eine einzige Baustelle, unglaublich was die hier aus dem Boden stampfen. Ein bisschen haben sie ja noch Zeit bis zur WM 2022 – bis dahin wird man vermutlich Vieles nicht mehr wiedererkennen. Leider waren am Hafeneingang keinerlei Anbieter, vom Big Bus abgesehen – aber 50 Euro pro Person sind mir einfach zu viel für eine Sightseeing-Busfahrt. Als ich dann auch noch ein Schild von dem Anbieter sah, bei dem ich ursprünglich gerne den Ausflug gebucht hätte und die Dame ansprach, meinte sie, heute gäbe es nur italienische Touren (die Costa Diadema lag noch mit uns im Hafen).

Wir sind dann erstmal alleine los und haben das Museum für islamische Kunst von außen bewundert. Das Gebäude ist wirklich beeindruckend, solche Kunstfans sind wir dann aber doch nicht wirklich, dass wir uns das Museum auch von innen angesehen hätten.

Irgendwann hat uns dann der 10. Taxifahrer angesprochen und irgendwie war der total sympathisch und wir konnten uns auf 50$ für eine 2,5 stündige City-Tour einigen. Zuerst zeigte uns unser persönlicher Guide das Katara Kulturdorf, ein sehr ursprünglicher Teil Doha’s, der uns mega gut gefallen hat. In einem Park in der Nähe gab es ein Fest, das aber so kitschig und grell dekoriert war, dass es echt fast schon wehgetan hat. Unser Fahrer war etwas verwirrt, als ich seinen Vorschlag durch den Park zu spazieren vehement verneinte, aber sowas brauchen wir echt nicht.

Weiter gings zu „The Pearl“ – einer 400 Hektar großen künstlichen Insel voller hochwertiger Villen direkt an den Stränden, zahlreiche Luxushotels, Einkaufsmalls, Restaurants, Schulen und Kindergarten. Sozusagen eine Insel-Stadt. Erstaunlicherweise sieht das Erscheinungsbild aber sehr homogen aus. Unser Guide meinte, dass die Baustile der Provance, Kataloniens, Andalusiens und der Toskana als Vorlage dienten. Daher nennt man es auch „The Riviera Arabia“.

Sehr imposant ist auch der Yachthafen, bzw. eigentlich sind es ja vier Marinas, die mehreren hundert Yachten Platz bieten.

Langsam ging es dann wieder retour zu unserem nächsten und letzten Stopp, dem Souq Waqif, einem traditionellem und echt riesigem Markt. Lebhaftes Treiben herrscht hier in den Gassen, man erhält einen guten Einblick in die Architektur des Landes und kann den traditionellen Handel der Einheimischen hautnah miterleben. In dem Gewirr der verwinkelten Gassen und kleinen, teilweise echt winzigen Geschäften wird eine unglaubliche Vielfalt an orientalischen Waren angeboten, aber auch allerhand Kitsch. Trotzdem haben wir den Eindruck, dass Gewürze, Delikatessen, Schmuck, Parfüms und Kunsthandwerk noch immer vorrangig sind – im Gegensatz zum Souq in Muscat (Mutrah), wo es mittlerweile leider schon auch sehr viel Ramsch gibt.

In einem kleinen Laden kaufe ich eine typische orientalische Süßspeise, deren Namen ich mir nicht und nicht behalten kann, die aber ein ehemaliger Arbeitskollege, der mal in Doha gelebt und gearbeitet hat, immer mitgebracht hat. Und auch wenn ich nicht so die Süße bin, in dieses Zeug könnte ich mich reinlegen. Glücklich über meine Beute spazieren wir dann die Corniche entlang, wo wir den Blick auf die Skyline von Doha genossen.

Irgendwann wurden wir dann angesprochen , ob wir nicht Lust hätten für 5$ eine Hafenrundfahrt mit einer Dhau zu machen. Spontane Sachen sind ja oft die Besten und so erlebten wir eine ganz tolle Rundfahrt direkt auf die Skyline zu. Die Kamera glühte und wir genossen die Aussicht und das leichte Lüftchen, das um unsere Nasen wehte. Eine Prise Salz, gemischt mit einem Hauch von Gewürzen – man könnte fast meinen ich schwärme von einem Whiskey.

 

Abends in der Lounge tauschen wir unsere Erfahrungen aus und sitzen noch recht lange bei lustigen und auch sehr interessanten Gesprächen. Die letzten Gäste sind schon längst gegangen und so machen wir uns dann auch langsam auf den Weg, bevor sie uns noch mit dem Besen raus kehren.

Die Jewel legt um 22:00 Uhr ab (hab ich schon erwähnt, dass ich diese langen Liegezeiten liebe?), weit kommen wir aber nicht, gleich mehrere Notfälle zwingen die Lady zum Umkehren. Einer davon ist unsere Kabinenperle Lindsay, wie wir am nächsten Tag erfahren sollen. Sowas ist nie schön.

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18.02.2020 – Sir Bani Yas – Relaxing at the beach

Dieser Stopp wurde letzte Woche wetter- bzw. eigentlich windbedingt ja gecancelt, heute sollte es aber klappen.

Nach einem gemütlichen Frühstück im Freien am Heck der Jewel, setzten wir mit dem Tenderboot auf die Privat Insel über und staunten nicht schlecht, was uns dort erwartete. Hunderete Liegen und Schirme auf einem sehr weitläufigen Strand, einige Bars, in der Mitte ein BBQ Bereich, eine Polster Armada mit Shisha-Pfeifen und sogar ein paar kleine Souvenirstände gab es.

Ursprünglich haben wir überlegt eine Safari zu machen, die aber eher schlechten Bewertungen haben uns dann doch davon abgehalten. Wir haben also einfach einen entspannten Strandtag genossen.

Abends trafen wir wieder Gaby und Hans-Peter und später auch noch Lothar und Brigitte. Die beiden Schweizer hatten heute die Safari gemacht und ein bisschen davon erzählt. Wir waren natürlich gespannt auf ihre Erfahrungen und so wie es auch teilweise schon in den Bewertungen steht, dass es ganz darauf ankommt wo man sitzt. Die Sitze sind nämlich erhöht, so dass sich der, der sich am mittleren Sitz befindet, bücken/ducken muss, um beim Rahmen unten drunter durchsehen zu können. Sonst hat es ihnen aber gut gefallen.

Somit war es für alle ein schöner Tag, der seinen Ausklang in netter Runde fand.

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17.02.2020 – Dubai – Let’s start another round

Heute stand Passagier- und für uns Kabinenwechsel an der Tagesordnung. Wir verließen die Jewel recht zeitig und vereinbarten im Terminal eine City Tour durchs neue Dubai. Für 35 Euro pro Person kutschierte uns unser Fahrer und das Beste an dem Ganzen: es war eine Privattour, wir mussten mit niemandem sonst das Auto teilen.

An der Jumeirah Mosque hielten wir kurz an, um ein paar Fotos zu machen, aber nur von außen. Beim nächsten Stopp, dem neuesten Strandviertel La Mer spazierten wir dann etwas herum und staunten nicht schlecht, was die hier wieder aus dem Boden gestampft haben. Restaurants in Hülle und Fülle, daneben ein Wasserpark und Freizeitmöglichkeiten rund herum, was man sich teilweise gar nicht vorstellen kann.

Nächster Halt ist am Jumeirah Beach mit Blick auf das 7* Hotel Burj Al Arab. Der Blick ist diesmal leider von einigen Baukränen getrübt, aber egal, es ist und bleibt ein imposantes Bauwerk.

Wir schlenderten ein bisschen den Strand entlang und genossen die Wärme und fuhren dann weiter, vorbei an der berühmten Madinat Jumeirah Hotelgruppe und in Richtung Palm Jumeirah, von wo wir noch mal einen tolen Blick auf die Skyline von Dubai hatten.

Weiter gings auf der Palm Jumeirah, bis ganz hinaus zum Hotel Atlantis. Hier erkundigten wir uns auch für einen Tagespass für nächste Woche. Die Preise sind aber happig.

Bei der Skyline der Dubai Marina lassen wir noch mal die Kamera glühen, auch hier ist der Blick wieder sensationell auf diese faszinierende Stadt.

Nun machten wir uns auf den Weg zurück in Richtung Innenstadt, wo der Burj Khalifa auf uns wartete. Bei unserem letzten Besuch waren wir auch auf der Aussichtplattform At the Top, das lassen wir heute aber aus.

Zum Abschluss fahren wir noch zum neuen Dubai Frame, einem im Jänner 2018 eröffneten Bauwerk, das aus zwei Türmen und einer Verbindungsbrücke besteht und somit einem Bilderrahmen erinnern soll. Beim nächsten Mal wollen wir uns den Frame genauer ansehen, heute reichte uns erst mal der Blick von „unten“.

Knappe vier Stunden später waren wir wieder am Hafen. Auch wenn wir viele Ziele schon beim letzten Mal gesehen haben, war es trotzdem wieder toll – ich finde diese Stopps kann man immer wieder besuchen.

In der neuen Kabine wartete bereits unser gesiedeltes Gepäck, das schnell wieder verstaut war. Die Kabine war gleich groß, der Balkon allerdings ein gutes Stück tiefer, auch ganz nett.

Nach dem Essen treffen wir in der Lounge wieder auf Lothar und Brigitte, die damals auf unserer allerersten Kreuzfahrt kennen gelernt haben und die auch schon letzte Woche an Bord waren. Mit am Tisch saßen Gaby und Hans-Peter aus der Schweiz und so wurde es ein netter und feucht-fröhlicher Abend.

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16.02.2020 – Dubai – Dune Bashing in the desert

Als allererstes steht heute die Einreise in Dubai am Programm, die alle Passagiere machen müssen, unabhängig davon, ob sie morgen von Bord gehen oder noch bleiben.

In Gruppen eingeteilt werden wir durchs Theater und dann runter zur Gangway gelotst, wo wir dann ein ziemliches Stück zum Terminal gehen müssen. Drei weitere Schiffe liegen mit uns im Hafen – die Costa Diadema, die Celebrity Constellation und irgendein Pullmantour Schiff. Im Terminal wird wieder mittels Infrarot/Wärmebildkamera die Körpertemperatur jedes Passagiers gemessen, die Face-to-face Immigration ist dann aber zügig erledigt und wir können zurück zum Schiff.

Da wir morgen die Kabine wechseln und wir heute Nachmittag noch eine Wüstensafari zum Sonnenuntergang vor uns haben, beginne ich schon mal unsere Sachen in den Koffern zu verstauen, die dann morgen von der Crew in unsere neue Kabine gebracht werden.

Pünktlich um 14:45 holte uns unser Fahrer Ali vor dem Terminal ab und ich sicherte mir gleich mal den Beifahrersitz, hinten ist mir das mit einer möglichen Übelkeit zu gefährlich. Bei einem Hotel holten wir noch 4 Teilnehmer ab, alle ca. Anfang 20, aus Russland und offenbar des Sprechens nicht mächtig, beim Einsteigen gab es weder ein Hello noch irgendetwas Anderes. Egal, wir haben sie den Rest der Tour ignoriert.

Während der Fahrt in Richtung Wüste zeigte Ali uns immer mal wieder das ein oder andere Interessante im Vorbeifahren und nach gut 45 Minuten erreichten wir den letzten Boxenstopp vor dem „Tor zur Wüste“.

Ali ließ dann etwas Luft aus den Reifen und es gesellten sich noch 3 weitere Fahrzeuge des selben Veranstalters zu uns. Und dann ging es los – die Musik wurde aufgedreht und mit Vollgas bahnte sich der Allrad seinen Weg durch den Sand. Was folgte war wirklich Dune Bashing vom Feinsten, dazu eine sagenhafte Kulisse, von mir aus hätte das noch ewig so weitergehen können.

Irgendwann stoppten wir dann und konnten aussteigen und versuchen diese atemberaubende Aussicht mit der Kamera einzufangen. Es war wirklich unbeschreiblich, ich würde das jederzeit wieder machen.

Weiter ging es dann nur einem arabischen Camp, natürlich sehr touristisch ausgelegt, aber dessen waren wir uns ja bewusst und einmal kann man das schon machen. Nachdem wir mit den Kamelen ein paar Fotos gemacht haben, gab es im Camp dann ein BBQ, begleitet von einem kleinen Showprogramm. Dabei fanden wir die Feuershow am Gelungensten.

Auch wenn der Abend im Camp sehr touristisch war, muss ich trotzdem sagen, dass alle sehr bemüht und freundlich waren – uns hat’s jedenfalls sehr gut gefallen. Ali brachte uns im Anschluss noch sicher zurück zum Hafen und verabschiedete uns herzlich. Alles in allem ein toller und empfehlenswerter Ausflug.

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15.02.2020 – Khasab – Fjords & Dolphins

Khasab ist ein neuer Stopp für uns und wir sind gespannt was uns hier erwarten wird. Wir fahren zuerst mit dem kostenlosen Shuttle in den Ort (Fahrzeit ca. 7 Minuten) und spazieren dort etwas herum. Damit sind wir aber recht schnell durch das alte, verschlafene Fischerdorf ist nicht sehr groß und hat kaum Sehenswertes zu bieten.

Also setzten wir uns ursprüngliches Vorhaben in die Tat um und buchten bei einem örtlichen Anbieter eine Dhau-Fahrt in den Fjord. Die Dhau war recht groß und war mit gemütlichen Sitzkissen ausgelegt – wir machten es uns am oberen Deck gemütlich und schon ging die Fahrt los. Die Landschaft, die an uns vorbei zog, war wirklich beeindruckend. Die kargen Felsformationen, die hoch aus dem smaragdgrünen Wasser empor ragen, verleihen der ganzen Szenerie irgendwie etwas Mystisches.

Nach einer Weile Fahrt tauchten Delfine vor uns auf. Sie sprangen aus dem Wasser, tauchten unter unserem Boot durch, um gleich darauf mit einem Affentempo wieder irgendwo an anderer Stelle aufzutauchen. Wir beobachteten und genossen das Schauspiel eine Weile, bevor wir uns weiter unseren Weg bis ins Innerste des Fjords bahnten.

Dort wurde der Anker geworfen und wer mochte, konnte ins Wasser springen und das kühle Nass genießen. Wir erfreuten uns allerdings lieber an der schönen Landschaft.

Dann wird es auch langsam wieder Zeit für die Rückfahrt. Das Boot setzte uns direkt neben der Jewel ab, somit hatten wir nur einen kurzen Fußweg. Die Tour war toll und hat sich in jedem Fall ausgezahlt, schon allein wegen der imposanten Landschaft, aber vor allem natürlich wegen der Delfine.

Abends war wieder Formal Night – Hummer inklusive. Mal abgesehen dass es heute meinen geliebten Lobster Tail gab, sind wir vom Essen nach wie vor begeistert.

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14.02.2020 Muscat – Welcome to mystic Oman

Auf Muscat hab ich mich schon ganz besonders gefreut – dieses Ziel hat uns schon beim letzten Mal bezaubert.

Wir spazieren nach einem entspannten Frühstück die Corniche entlang zum Mutrah Souk, ein Souk der mittlerweile leider auch viel Kitsch bietet, aber auch viele hochwertige Gewürze, Weihrauch und natürlich Deko-Zeug und Pashmina Schals. Ich bin ja so gar kein Fan vom Handeln, trotzdem gehen wir das Wagnis ein und kaufen Weihrauch und Gewürze – einige Freunde und Bekannte haben so die ein oder andere Bestellung aufgegeben.

Der Corniche entlang führte unser Spaziergang dann weiter bis zum Weihrauch Kessel, der bei der Hafeneinfahrt schon gut sichtbar auf einem Hügel thront. Eigentlich wollten wir auch ganz hinauf und von dort die Aussicht auf das Hafenbecken genießen, leider war der Zugang aber gesperrt.

Dafür entdeckten wir etwas anderes Erstaunliches. Ein riesiger Schwarm Heuschrecken flog hier herum – in Afrika herrscht diesbezüglich auch gerade wieder eine furchtbare Plage. Dass bereits 2 Wochen später kein Mensch mehr von Heuschreckenplagen sprechen wird, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Wir schlenderten noch eine Weile durch die Gassen, bevor wir uns zurück zur Jewel begaben. Wer noch nie in Muscat war, der sollte sich auch unbedingt das Hinterland, besonders Nizwa, ansehen. Auch die Moschee in der Nähe von Mutrah (Sultan Quaboos) ist sehr sehenswert, wenngleich weniger imposant als die in Abu Dhabi, aber trotzdem auf ihre Art schön.

Das Auslaufen verfolgen wir wieder von der Lounge aus – die Aussicht hier ist halt doch einfach die schönste die es gibt am Schiff.

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13.02.2020 Seaday – A relaxing day at sea

Das Meer bzw. eigentlich der Wind hat sich wieder beruhigt, nichts deutet mehr auf den nächtlichen Sturm hin. Heute lassen wir es wieder gemütlich angehen und genießen das süße Nichts-Tun. Andreas war natürlich wieder brav im Fitnesscenter wie jeden Tag, ich trau mich auf Grund meiner Verkühlung noch nicht.

Tagsüber können wir die Küste des Oman bewundern, während der Kapitän uns sicher durch die Straße von Hormus bringt.

Heute ist Formal Night, für uns untypisch – wir kennen das noch vom 2. Abend einer Reise, aber egal. Wir genießen heute ein Filet Mignon im Dining Room und machen es uns danach noch etwas im Safari Club gemütlich.

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12.02.2020 – Abu Dhabi – Und täglich grüßt das Murmeltier

Heute lassen wir es entspannt angehen, wir haben keine großartigen Pläne. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Taxi zur Abu Dhabi Mall – ich brauche dringend Nachschub an der Taschentücher-Front.

Die Mall hat eine angenehme Größe, wirklich fündig werden wir – von den Taschentüchern abgesehen – aber nicht.

Den Nachmittag verbringen wir mit lesen und das Auslaufen verfolgen wir heute wirklich von der Lounge aus. Beim Abendessen ist es schon relativ wackelig, dies soll sich im Laufe des Abends und der Nacht noch steigern.

Weil ich gerade das Essen erwähnt habe – diesbezüglich sind wir wirklich mehr als überrascht. Die letzten zwei, drei Kreuzfahrten mit RCI waren wir doch etwas enttäuscht vom Essen – oft war es kalt oder maximal lauwarm und teilweise auch nicht mehr so geschmackvoll wie in den Jahren zuvor. Das war auch mit ein Grund, warum wir in den letzten 3,5 Jahren anderen Reedereien den Vorzug gaben. Aber hier auf der Jewel ist es wieder so wie es ganz zu Beginn unserer Kreuzfahrt-Laufbahn war. Sehr sehr lecker, vor allem auch das Buffet Essen, viel Auswahl, super Geschmack. Auch das Personal ist durchwegs freundlich, flink und bemüht – Service generell ist ausgezeichnet.

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11.02.2020 – Abu Dhabi – Discovering the Highlights again

Bereits um 9:00 Uhr startet unser Ausflug, den wir über Facebook bei Mohamed Nagy gebucht haben und der uns (noch mal) zu ein paar Highlights von Abu Dhabi führen wird. 12 Leute umfasst unsere Gruppe, die anderen waren alle von der AIDA und alle aus Deutschland – war klar, dass wir mal wieder voll aus der Reihe getanzt sind.

Entlang der Corniche ging es zu unserem ersten Fotostopp gegenüber des Palastes vom Scheich. Mohammed erzählte uns währenddessen viel von Land und Leute und den Gepflogenheiten. Am Unglaublichsten davon ist wohl die Tatsache, dass der Scheich sich jedes Jahr am 2. Dezember den Schuldenstand vorlegen lässt und diesen dann begleicht, wenn er ihm zu hoch ist, da er nicht will, dass die Leute arm sind… wie das in der Praxis wirklich funktioniert kann ich mir nicht so richtig erklären, aber gut.

Weiter geht’s zu einem tollen Fotostopp vor der Skyline und zum Emirates Palace, bevor wir uns dann auf den Weg zu den Etihad Towers, einem Gebäudekomplex mit 5 Türmen, machen. Binnen weniger Sekunden bringt uns der Lift auf 300m Höhe, von wo wir einen fantastischen Blick auf Abu Dhabi genießen können. Ein Getränk ist auch inklusive, wobei ich heute beim Tee bleibe, da sich seit gestern Abend auch meine Stimme verabschiedet hat.

Das Emirates Palace von oben zu sehen hat auch was muss ich sagen. Wir unterhalten uns mit den 2 Ladies, die mit uns zur Aussichtsplattform gefahren sind (der Rest ist zum Heritage Village gefahren – das haben wir schon gesehen und reicht definitiv auch einmal). Es ist ihre erste Kreuzfahrt, aber sie sind so gar nicht angetan von AIDA. Die Punkte, die aufgezählt haben, bringen mich zum Schmunzeln und bestätigen mal wieder unsere Vorliebe für amerikanische Reedereien. Aber trotzdem gut, dass es verschiedene Angebote gibt, so ist für jeden etwas dabei.

Nach einer gemütlichen Stunde auf einem der Etihad Towers bei hervorragender Aussicht, bringt uns unser Fahrer durch das Viertel Al Buten, bevor wir zur Sheikh Zayed Grand Mosque fahren, die wohl die schönste Moschee weit und breit ist. Auch hier waren wir 2013 schon mal, aber die fanden wir so beeindruckend, dass man sich dieses Bauwerk durchaus öfter ansehen kann.

Und es wären wohl nicht die Vereinigten Arabischen Emirate, wenn sich hier binnen ein paar Jahren nicht wieder vieles verändert hätte. So haben wir nicht schlecht gestaunt, als wir in einer Kuppel, einige hundert Meter von der Moschee entfernt, mit einer Rolltreppe in den Untergrund fuhren und in einem vermeintlichen Einkaufszentrum raus kamen. Die Tickets werden nun hier unten gelöst und vorbei an zahlreichen Shops, durch mehrere Sicherheitsschleusen und ewig langen Gängen geht es dann wieder zu einer Rolltreppe, die uns an der Oberfläche vor der imposanten Moschee ausspuckt.

Bei unserem letzten Besuch waren bedeutend weniger Leute hier, wir mussten noch die Schuhe ausziehen, durften dafür aber zumindest über einen Teil des 5637m² großen, handgeknüpften Teppichs gehen und die riesigen Swarovski Luster bestaunen. Das geht mittlerweile nicht mehr, man wird über abgesperrte Wege durch die Moschee gejagt, es gibt alle paar Meter größere Aussparungen, wo man fotografieren kann, aber auf den „Gehwegen“ selbst sollt man möglichst nicht stehen bleiben, so fühlt man sich automatisch etwas gehetzt.

Die Moschee hat von ihrem Zauber nichts verloren, dennoch war der erste Besuch vor 7 Jahren schöner, entspannter und beeindruckender.

Anschließend ging es noch für einen kurzen Abstecher auf Yas Island zur Formel 1 Rennstrecke und zur Ferrari World. Die Achterbahn dort ist echt irre, nicht umsonst ist sie die schnellste weltweit – bis zu 240km/h geht es da zur Sache. Und das Ganze kreuz und quer, das ist definitiv nichts für mich.

Zurück am Schiff verabschieden wir uns von Mohamed – den Ausflug können wir wirklich sehr empfehlen, wir hatten viel Spaß und gleichzeitig viel Interessantes erfahren. Als wir abends in der Lounge sitzen und auf das Auslaufen warten, kommt eine Durchsage vom Kapitän. Auf Grund des starken Windes würde morgen ein Tendern auf Sir Bani Yas nicht möglich sein, daher habe man sich dazu entschlossen einen weiteren Tag im Hafen von Abu Dhabi zu bleiben. Die Nachricht von allen relativ neutral aufgenommen und selbst wenn nicht – Sicherheit geht vor.

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Kreuzfahrt durch den Orient mit der Jewel of the Seas, 10. – 24. Feburar 2020

09. – 10.02.2020 – Anreise nach Dubai und Einschiffung – It’s cruise time again

Auf ein Neues! Obwohl wir erst vor 2 Monaten von DER Kreuzfahrt unseres Lebens zurückgekommen sind, geht es heute schon wieder los. Diesmal reisen wir mit dem Auto an und zum Glück geht unser Flug diesmal von Wien. Die ewigen Streiks auf deutschen Flughäfen bzw. deutscher Airlines machen echt keinen Spaß und zehren unnötig am Nervenkostüm. Und dann ist da ja auch noch Sturmtief Sabine…

Dank Sabine dauert unser Flug mit Emirates dann aber gerade mal 4:45 Stunden, wir sind also 50 Minuten schneller als geplant. Das ist natürlich auch nicht verkehrt. Seit 3 Tagen plagt mich übrigens eine Erkältung – den Flug hab ich trotzdem gut überstanden, Ohrenschmerzen blieben glücklicherweise aus.

Bereits um kurz nach 8 Uhr morgens waren wir am Hafen Port Rashid in Dubai. Eigentlich wollten wir uns einfach eine Hotel-Nacht sparen, da der frühere Flug trotzdem erst recht spät in Dubai landet und man dann auch erst gegen Mitternacht frühestens im Hotel ist. Aber sollte es ein nächstes Mal geben, werden wir es wieder mit Vorübernachtung machen. So sind wir jetzt irgendwie wie erschlagen, auch wenn der Flug nicht lange ist, aber man kommt nicht mal zum Dösen (Schlafen funktioniert ja ohnehin nicht).

Schon kurz darauf, um 8:30 Uhr startet der Check-In, wir waren mit die Ersten am Schalter und hinter uns bildete sich dann recht schnell eine lange Schlange. Diesmal waren die Gesundheitsbögen bereits etwas ausführlicher als bisher, COVID-19 trieb bereits sein Unwesen. Aufs Schiff durften wir nicht gleich, aber damit haben wir auch nicht gerechnet. Umso erstaunter waren wir, als es um 09:45 Uhr hieß „ihr könnt jetzt rauf“. Auf der Jewel wurden wir auch gleich mit einem kleinen Frühstück versorgt, so kann das bleiben. Den Nachmittag haben wir dann auf der Kabine verschlafen, so eine Nacht ohne Schlaf ist gar nichts für uns.

Nach der Seenotrettungsübung gings noch in die Lunge, zum Abendessen heute nur schnell ins Windjammer, was überraschend sehr sehr gut war und dann bald ins Bett, das Schlafdefizit ausgleichen.

Skyline Dubai

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FAZIT – Kreuzfahrt Hawaii & Südsee mit der Norwegian Jewel 2019

Gleich vorweg, es war mit Abstand die beste Reise unseres bisherigen Lebens. Wir hätten sie uns nicht besser wünschen und vorstellen können und sind unendlich dankbar alles so erlebt haben zu dürfen. Es war das perfekte Schiff für diese perfekte Reise.

Wie immer, hier ein Fazit zu verschiedenen Punkten:

SCHIFF

Die Norwegian Jewel ist natürlich nicht mehr die Jüngste, wurde aber 2018 einer umfassenden Revitalisierung unterzogen und diese hat ihr sichtlich gut getan. Sie ist super in Schuss, die Einrichtung ist toll (hab Fotos von früher gesehen, da war es ziemlich schreiend bunt und kitschig, das gibt es jetzt alles nicht mehr). Die Größe fanden wir perfekt für so eine Reise und wie schon im Bericht erwähnt ist das Angebot an Liegen sensationell.

CREW

Die Crew war super. Selten haben wir durch die Bank so motivierte, engagierte und herzliche Crew-Mitarbeiter gesehen, hier hatte man wirklich noch das Gefühl, dass die Leute gerne bei NCL arbeiten und voll hinter dem Unternehmen stehen. Schon beim morgendlichen Washy-washy, happy-happy, beim Eingang ins Buffetrestaurant wurde man von der guten Laune angesteckt.

ESSEN

Ich habs ja schon erwähnt, das Dining Konzept von NCL ist mega – für uns und diese lange Reise war das einfach perfekt. Durch diese unglaubliche Abwechslung und Auswahl hatte man nie das Gefühl, das gleiche zu essen. Die Speisen waren größtenteils sehr gut, manche Sachen sind halt Geschmacksache, aber so ist das ja immer und überall. Auch Kaffee aus dem Vollautomaten gibt’s im Buffetrestaurant, das kenn ich so auch nicht. Das Einzige was zB RCI besser macht ist das Angebot an Gebäck. Abends hatten sie immer eine riesige Auswahl und morgens, beim Frühstück, wo ich es mir wünschen würde, gab es kaum etwas. Das hab ich nicht ganz verstanden.

WETTER

Was soll ich sagen – es hätte wohl kaum schöner sein können. Der Zeitraum war perfekt, wir hatten kaum Regen, ganz viel Sonne und tolle Temperaturen (manchmal schon etwas zu heiß, aber darüber will ich mich nun wirklich nicht beklagen).

ROUTE

Auch die Route war sensationell, 9 Tage Hawaii, 2 Tage Bora Bora,  generell überall ein Inselchen mitgenommen, das halt auf der Strecke liegt. Klar war das noch längst nicht alles, was der Südpazifik zu bieten hat, aber doch schon ein großer Teil und somit war die Route für uns perfekt.

So, nun bin ich fertig mit unserer Traumreise – ein weiterer Bericht über unsere Orient-Kreuzfahrt im Februar 2020 steht aber schon in den Startlöchern.

In diesem Sinne,

Schiff Ahoi

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Sonntag, 01. Dezember 2019 & 02. Dezember 2019 – Sydney & Heimreise – The cruise is coming to an end, but the memories will last forever

Bei seiner Durchsage gestern hat der Kapitän gesagt, es würde sich auszahlen früh aufzustehen, „because we ware sailing into a postcard“. So ab 6:00/6:15 Uhr soll es spannend und schön werden. Tja, da hat sich der Gute wohl etwas verschätzt, denn als ich um halb sechs einen Blick nach draußen werfe, thront die Oper bereits vor uns und wir liegen schon am Pier in Pole Position.

Schade, aber zumindest können wir noch die Aussicht genießen.

Ein letztes Frühstück im Tsar’s Palace und dann heißt es endgültig Abschied nehmen. General Manager Steven steht natürlich beim Ausgang und verabschiedet sich von allen Passagieren – war auch gar nicht anders zu erwarten.

Mit dem Transfer Bus gab es auch noch eine kleine Stadtrundfahrt. Schade, dass wir für Sydney keine Zeit mehr haben, aber nach 6 Wochen und 2 Tagen sind die Urlaubstage (und natürlich auch die Reisekasse) nun mal endgültig aufgebraucht.

Dann stehen erst mal 14,5 Stunden Flug nach Abu Dhabi an und nach den ersten beiden Stunden bin ich mir nicht sicher, wie ich das überstehen soll. Irgendwie geht es dann doch, muss es ja auch und ich kann sogar ein wenig schlafen, wenn auch nur leicht.

In Abu Dhabi bleibt dann gar nicht viel Zeit bis es zur nächsten Etappe geht, diesmal knapp 6,5 Stunden und wie durch ein Wunder – so kommt es mir mittlerweile schon vor – schaffen wir auch das. Alle Koffer sind da, Pass- & Zoll-Kontrolle sind auch zügig erledigt, so dass wir unseren Zug gut erreichen und nach 40 Stunden auf den Beinen völlig k.o. aber glücklich zu Hause ankommen.

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Samstag, 30. November 2019 – Last seaday at the beautiful Norwegian Jewel

Auch nach 6 Wochen ist der letzte Seetag begleitet von einer ganz eigenartigen & wehmütigen Stimmung. Alles was man an Bord macht, macht man heute zum letzten Mal – zumindest vorerst.

Wir legen uns also noch einmal an Deck und genießen die Aussicht auf das offene Meer. Am Nachmittag sehen wir uns die Crew-Talent-Show an und sind begeistert mit welcher Euphorie die Teilnehmer dabei sind. Und tatsächlich schlummert in so manchem/r ein großes Talent.

Für die unliebsamste Tätigkeit, das Packen, benötige ich heute deutlich länger als üblich. In 6 Wochen sammelt sich halt doch einiges an Einkäufen an.

Ein letztes Mal noch ins Chin Chin, bevor es dann noch ein letztes Mal in unsere Maltings-Bar geht. Wir stellen fest, dass wir alle, die gerade an der Bar sitzen, mittlerweile kennen – die einen mehr, die anderen weniger gut – und so wird es noch mal ein schöner Abend.

Besonders von unserem Kellner Ricardo und unseren zwei Trump-Fans aus Arizona verabschieden wir uns ganz herzlich und gehen ein letztes Mal auf meiner liebgewonnenen Jewel zu Bett.

 

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Freitag, 29. November 2019 – Black Friday at the Pacific Ocean

Black Friday auf einem Kreuzfahrtschiff hatten wir bisher auch noch nie, war dann aber auch halb so spektakulär wie erwartet. Sämtliche Angebote der letzten Tage gab es heute einfach noch mal, nur halt alles auf einmal.

Gegen Mittag gingen wir in die Spinnacker Lounge zu einer Behind the Scenes Präsentation von Cruise Director Dave, by the way wirklich der beste und lustigste Cruise Director den wir bisher auf einem Kreuzfahrtschiff erlebt haben. Er ist erst in Honolulu zugestiegen, aber seitdem habe ich keine seiner Morning Shows verpasst. Da waren auch immer tolle Tipps für die einzelnen Häfen dabei, die nicht im Freestyle Daily standen, hat sich also immer ausgezahlt.

Direkt im Anschluss gabs wieder das Captain & Senior Office  Q&A, was wir uns noch mal anhörten, zumal es ja immer wieder neue Fragen gibt. Erstaunt waren wir über die Passagier Zusammensetzung auf dieser Teilstrecke: Von 2046 Gästen waren nur 278 aus Australien, dafür aber 208 aus Deutschland. Dass Österreich mit 32 Personen vertreten war, war ebenfalls überraschend, so viele hatten wir teilweise nicht mal in der Karibik, die ja für uns Europäer durchaus näher ist, als die Südsee.

Spannend waren vor allem die Antworten auf die Frage, was denn die „schlimmste“ Erfahrung/Erlebnis an Bord war. Beim Kapitän war es in der Antarktis, als 25m hohe Wellen das Schiff regelrecht verschluckten – absolut unvorstellbar. Und beim General Manager war es in Vancouver beim Laden von neuer Ware – zumindest dem Plan dafür. Die Trucks mit all den Lebensmitteln, Getränken usw. waren nämlich in Seattle – und das Schiff wie gesagt in Vancouver (und da liegt ja dann eine Grenze dazwischen, mal abgesehen von der Strecke). Kurzerhand wurden sämtliche Angestellte aus Restaurant und Service losgeschickt zum Einkaufen, damit sie zumindest bis Hawaii, da war der nächste Stopp, über die Runden kommen. Vancouver war an diesem Tag vermutlich ausverkauft.

Als wir uns später auf der Kabine fürs Abendessen fertig machten, läutete unser Telefon und der General Manager selbst war am Telefon, um sich für die netten Zeilen zu bedanken – haben am Nachmittag nämlich einen Feedback-Bogen ausgefüllt und der fiel natürlich sehr lobend aus. Wir waren echt kurz perplex, dass er sich selbst die Zeit nimmt und persönlich anruft. Wow.

Abends gingen wir in die Show Le Cirque Bijou und die war wieder mal top. Wenn ich da an die Cirque du Soleil Vorstellung auf der MSC denke…

Ein letztes Mal ging es noch ins Cagney’s auf ein Filet Mignon. Hach was werde ich das vermissen.

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