04.03.2018 – Miami – Goodby Florida

Als wir am nächsten Morgen wach werden, liegen wir bereits im Hafen von Miami, die Kreuzfahrt war also endgültig vorbei. Wir gingen noch mal ins Ocean View zum Frühstück, bevor wir dann unser Handgepäck in der Kabine abholten. Andreas konnte seinen Ehering nicht finden und wir haben noch mal die ganze Kabine auf den Kopf gestellt, aber weit und breit keine Spur von dem Schmuckstück. Als er meinte, er tut ihn abends ja normalerweise ins Seitenfach der Toiletttasche, aber die wär ja im Koffer, also ist er sich nicht sicher ob er das gestern auch gemacht hat, hatte ich so gaaaaaaanz ganz dunkel einen kleinen Erinnerungsschimmer im Hinterkopf, dass er mir den Ring gegeben hat, damit ich ihn noch in dieses besagte Fach tu, bevor ich den Koffer verschloss. Aber auch ich war mir nicht sicher. War irgendwie nicht so schlau am letzten Abend ein ganz klitzekleines Spürchen zuviel zu trinken. Aber es war lustig.

Ein letztes Mal also den Seapass scannen und dann war es so weit, wir mussten die schöne Eclipse verlassen. In der Halle fanden wir unsere Koffer am Gepäckband auch sehr schnell und das erste was wir taten: richtig, aufmachen und nachsehen, ob denn der Ring tatsächlich drin war. Und ja, natürlich war er es. Somit die Erkenntnis des Tages: wir funktionieren auch mit etwas zuviel Alkohol hervorragend. J Auch wenn wir uns nicht immer an alles sofort erinnern können und die mechanischen Ausführungen vermutlich durchaus etwas langsamer von Statten gehen.

Zusammen mit Babs und Johann ging es dann Richtung Flughafen, wo wir kurz vor unseren Freunden in Richtung Wien abhoben. Leider allerdings mit etwas Verspätung, wodurch es echt zu einer Challenge wurde den Anschlussflug nach Klagenfurt zu erreichen. 20 Minuten bevor der Flug nach Klagenfurt abheben sollte, vollzogen wir den Touch Down in Wien, bis wir dann aber aus dem Vogel draußen waren und durch die nächste Sicherheitskontrolle (was für ein Schwachsinn vor einem Inlandsflug) und dann noch zum richtigen Gate, verging aber noch einige Zeit. Wir rannten so schnell wir konnten (mein Mann als Marathonläufer natürlich wesentlich schneller als ich) und kamen dann schnaufend am Gate an, um dann feststellen zu müssen, dass der Flug nach Klagenfurt Verspätung hatte…. Suchend sah ich mich nach einem Sauerstoffzelt oder einem Defi um, aber mein Körper musste das irgendwie ohne Hilfsmittel schaffen, da war weit und breit nix in Sicht. Dennoch waren wir froh, dass wir Verspätung hatten, sonst hätten wir den Flug nicht mehr erwischt und der nächste wäre erst 6 Stunden später gegangen.

Somit: Ende gut, alles gut und ich kann zu meinem üblichen abschließenden Fazit kommen:

SCHIFF: Ich bin ja mittlerweile wirklich zu einem großen Celebrity Fan geworden. An der Eclipse gefällt mir der offene Bereich hinten im Ocean View besonders gut, an frischer Luft zu schmausen.  Vom Zustand her ist die Lady sehr gepflegt, wie ich finde. Es gibt genügend ruhige Plätzchen, ausreichend Bars und auch die Größe finde ich sehr sehr angenehm.

ESSEN: Wie gewohnt war das Essen ausgezeichnet, es gibt immer mal was das einem nicht so zusagt, aber wir haben immer was gefunden, sowohl im Ocean View als auch im Hauptrestaurant.

SERVICE: Auch hier gibt es gar nichts zu meckern. Wir hatten diesmal wirklich durchgehend und ausnahmslos super freundliches, aufmerksames Personal.

ROUTE: Die Route war für uns absolut genial. Auch wenn wir bis auf Bonaire schon auf alles kannten, gibt es meiner Meinung nach immer noch genug Neues, was es zu entdecken gilt und manchmal wollten wir ohnehin einfach nur an den Strand. Es sollte ja auch ein Erholungsurlaub sein. Schön war, dass alle drei ABC-Inseln angefahren wurden und das Highlight natürlich der Overnight-Stop auf Curacao. Das kann ich echt nur empfehlen.

WETTER: Das Wetter war zusammenfassend super, zu Beginn auf St. Maarten und St. Lucia etwas durchwachsen, aber damit muss man in der Karibik ja immer rechnen. Die ersten Seetage waren etwas windig, das störte aber nicht weiter. Wind gab es dann am Ende eigentlich gar nicht mehr bzw. nur kaum.

 

 

 

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03.03.2018 – Seetag – Last Seaday

Und da war er wieder, der meist so ungeliebte letzte Tag. Bei allem was wir heute gemacht haben, hieß es „zum letzten Mal für diese Reise“.

Der Tag verlief ähnlich wie der Tag zuvor, bis auf den kleinen aber feinen Unterschied des leidigen Kofferpackens. Dafür waren wir aber pünktlich in der Lounge, um noch mal mit einigen zu plaudern, mit denen wir in den letzten 2 Wochen Bekanntschaft geschlossen haben. Der Abend begann also schon seeeehr flüssig und zu dem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, dass sich das auch den restlichen Abend so fortsetzen würde. Barbara und Johann gingen wieder ins Ocean View zum Abendessen, wir wollten aber gerne noch mal in den Dining Room, also gabs für uns wieder den 2er Tisch, neben dem Kanadischen Ehepaar. Wir unterhielten uns wirklich ausgezeichnet mit ihnen und bekamen so irgendwie gar nicht mit, dass der Sommelier sehr fleißig dabei war unsere Weingläser aufzufüllen.

Als wir nach dem Essen dann aufstanden merkte ich das Nachschenken dann aber doch, plötzlich bewegte sich das Schiff und das hat es doch auf dieser Reise noch nie getan. Wird wohl der Seegang sein *räusper*

Wir mussten dann noch in einen Shop, wo mein Göttergatte mir 2 Tage zuvor eine wunderschöne Kette gekauft hatte und bei der der Verschluss nicht richtig schloss. Wir waren bereits vor dem Abendessen dort, da bat die Dame uns nach dem Essen noch mal zu kommen, sie würde in der Zwischenzeit im Lager nachsehen, ob es noch so ein Exemplar gab. Dem war aber nicht so, also hat der Juwelier einen neuen Verschluss dran gemacht. Dieser war aber gerade im Bling Bling Shop ein Deck höher, wo auch sein Werkzeug war. WIE wir da rauf gekommen sind, WAS da passiert ist und WAS wir mit ihm geredet haben, kann ich nicht mehr sagen, aber die Kette hab ich und der Verschluss hält nun auch, das ist ja wohl alles was zählt.

Und jetzt nix wie runter zur Passport Bar, unser Lieblingskellner hat gleich Feierabend und schließlich wollen wir ja auch Flip’s Tanzkünste ein letztes Mal bewundern. Ein Amerikaner, der ziemlich jeden Abend neben uns an der Theke saß, war bereits da und fragte wo wir denn bleiben würden, wir wären heute sehr spät. Als wir im Gespräch dann draufgekommen sind, dass seine leider inzwischen verstorbene Frau aus Deutschland kam und er somit einige Wörter Deutsch sprechen kann, war das natürlich ein großes Hallo. Später kam auch noch sein Freund mit dessen Frau, die ebenfalls ursprünglich aus Deutschland kommt, dazu und wir hatten echt noch einen super lustigen Abend, wenngleich wir uns nicht auf eine Sprache einigen konnten und ständig zwischen Englisch und Deutsch hin und her sprangen. Auch Babs und Johann stießen noch zu uns und so wurden aus dem „einen letzten DrinK“ dann doch mehrere. Wir haben sogar noch getanzt, aber auch hier hält sich mein Erinnerungsvermögen leicht bedeckt, kann mich nur noch schemenhaft daran erinnern. Aber ich weiß wir hatten einen fantastischen letzten Abend und trennten uns nur schweren Herzens von unserer geliebten Passport Bar.

Als wir auf die Kabine kamen, stellten wir fest, dass wir ja auch noch unsere Koffer noch vor die Tür stellen mussten. Die waren bis auf ein paar Kleinigkeiten zwar schon fertig gepackt, allerdings noch nicht beschriftet. Keine Ahnung wie ich es geschafft habe die Tags zu beschriften, aber offensichtlich hat es funktioniert.

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02.03.2018 – Seetag – Life is better at the Sea

Wir immer an Seetagen ist heute mal ausschlafen angesagt. Frühstück im Außenbereich des Ocean View versteht sich dann von selbst und dann eine freie Liege an Deck okupieren und den ganzen lieben langen Tag gut gehen lassen: ein bisschen lesen, ab in den Pool, am Rückweg bei der Bar ein Corona mitnehmen, ein bisschen schlafen – der perfekte Seetag also. Nach einer Stärkung beim Mast Grill benötigen wir etwas Pause von der Sonne und begeben uns zur Sunset Bar am Heck und genießen den Anblick auf die Schraumkronen, die die Fahrspur der Eclipse zieren.

Später machen wir uns fertig für den letzten evening chic und gingen geschnäuzt und geschniegelt noch für einen Aperitif in die Sky Observation Lounge.

Nach dem Abendessen im Dining Room gehen wir heute zur Beatles-Show. Anfangs noch etwas skeptisch, bleiben wir dann aber doch bis zum Schluss hängen. Die waren echt ganz gut, muss ich sagen und so wurde es ein sehr kurzweiliger Abend.

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01.03.2018 – Aruba – Last port of call

Heute stand der letzte Stopp am Programm – Aruba. Hier war auch von Anfang an klar, dass wir noch einen letzten Strandtag einplanen wollen. Beim Frühstück saßen wir wieder am Heck im Freien, etwas das für mich mit zu den Schönsten Dingen einer Kreuzfahrt gehört. Dass dies aber dann noch getoppt wird, damit hab ich echt nicht gerechnet: Plötzlich flog ein Flamingo-Schwarm direkt an uns vorbei, ich dachte erst ich träume. Das war wirklich ein irre Erlebnis und sicher eines der Highlights dieser Reise.

Aruba - Eagle Beach

Aruba - Eagle Beach

Zu viert gings dann mit dem Taxi zum Eagle Beach und auch wenn ich die Strände auf Aruba ja schon kenne, bin ich doch immer wieder sprachlos ob dieser unglaublichen Schönheit. Dieses Weiß des Sandes ist unvergleichlich und dazu das türkise Wasser, einfach nur ein Traum.

Aruba - Eagle Beach

 

Die Preise sind dann allerdings kein so ein Traum und da ich kein vergoldetes Bier brauche, waren wir noch in einem Supermarkt einkaufen (bzw. hat Andreas das dankenswerterweise übernommen). Es war noch mal unglaublich heiß heute und obwohl das Meer sehr warm war, war es dennoch eine angenehme Abkühlung.Aruba - Eagle Beach

Schweren Herzens ging es am Nachmittag wieder zurück nach Oranjestad, wo wir noch ein bisschen durch die Shops streifen und ich natürlich noch bei den Hüten fündig werde und meine Sammlung wieder um ein Pracht-Exemplar vergrößere.

Aruba

Beim Auslaufen stehen wir an Deck und blicken dann aus der Lounge noch so lange auf Insel zurück, bis Aruba nur noch ein kleiner Streifen am Horizont ist. Das anschließende Abendessen genießen wir heute im Dining Room, gefolgt von einem Absacker samt Unterhaltungsprogramm an der Passport Bar. Hier fühlen wir uns schon fast wie im eigenen Wohnzimmer.

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28.02.2018 – Curaçao – Bon bini, dushi Part 2

So ein Overnight-Stop kann schon was, muss ich sagen. Allein das Wissen, dass man noch einen weiteren Tag auf dieser wunderschönen Insel verbringen kann, ist schon Genuss pur.

Für heute hatten wir eine kleine Insel-Rundfahrt geplant und wurden kurz nach Verlassen des Schiffes auch gleich zugetextet von allen Seiten, das war unglaublich. Verstanden haben wir null, aber okay. Als wir dann kurz darauf auf Barbara und Johann trafen, entscheiden wir uns dann noch von der ursprünglich geplanten Tour um und schlossen uns ihnen an. Mit Ben Tours ging es jetzt also über die wunderschöne Insel Curacao. Unser Fahrer Ruben erzählte uns dabei einiges über „seine“ Insel und das mit einer unglaublich angenehmen Märchenerzähler-Stimme, gepaart mit ein bisschen Witz und Charme – eine Wohltat für die Ohren nach dem lauten Stimmengewirr von vorhin.

Inselrundfahrt Curacao

Inselrundfahrt Curacao

Bier im Bus (ca. 20 Sitzplätze) war im Übrigen im Preis inklusive (20 $ pP) – na das konnte ja noch heiter werden.

Inselrundfahrt Curacao

Unser erster Stopp war bei der Liqueur Factory, wo auch der berühmte Blue Curacao hergestellt wurde. Hier erfuhren wir viel über die Herstellung von anno dazumal und wie es heute passiert und durften am Ende natürlich auch noch verschiedene Liköre verkosten. Ein interessanter Einblick, von der Dauer her genau richtig, nicht zu lange und nicht zu kurz. Und auch wenn Liköre ja nicht unbedingt unser Geschmack sind, probierten wir davon, auch wenn wir am Ende bloß wieder feststellen mussten, dass das Zeug einfach nur picksüß ist.

Inselrundfahrt Curacao

Inselrundfahrt Curacao

Weiter ging es dann durch eine Siedlung der Schönen und Reichen. Prachthäuser so weit das Auge reicht. Groß, größer, am Größten schien hier das Motto beim Bau der Domizile zu lauten und es war wirklich eine Villa schöner als die andere. Gedanklich haben wir uns natürlich bereits alle paar Meter für ein neues entschieden und dies auch gleich direkt nach unseren Vorstellungen eingerichtet. Ein bisschen träumen gehört ja schließlich dazu.

Inselrundfahrt Curacao

An einem Aussichtspunkt hielten wir dann noch mal an, um ein Gruppenfoto zu machen. Der Aussichtspunkt erwies sich aber generell als toller Fotostopp und so verweilten wir hier noch ein bisschen länger, bis wirklich alles aus jeder Perspektive auf den Speicherkarten seinen Platz gefunden hat.

Inselrundfahrt Curacao

Inselrundfahrt Curacao

Auf der Weiterfahrt zeigte uns Ruben dann in der Ferne noch das einzige 7*Stern Haus auf der Insel – das Staatsgefängnis. Zu Beginn sprach er echt so, dass man dachte, Wahnsinn das muss ja voll der Nobelschuppen und das wohl beste Hotel weit und breit sein. Als dann rauskam, dass es sich dabei um ein Gefängnis handelt, war das Gelächter natürlich groß. An dieser Stelle muss ich noch mal erwähnen, dass Ruben diese Tour echt perfekt geführt hat. Ich hatte nie den Eindruck, dass wir nur wieder ein paar Touristen sind, denen er tagtäglich das gleiche erzählt. Viel mehr erzählte er voller Stolz von seinem Land und das auf eine unglaublich angenehme und interessante Art und Weise und gar nicht gelangweilt.

Inselrundfahrt Curacao

Am Maho Beach gabs dann noch mal einen kurzen Stopp, weil einige der Teilnehmer noch einen Badestopp einlegen wollten. Da wir aber gestern ohnehin dort waren, ging es für uns zurück nach Willemstad, wo wir uns herzlich von Ruben verabschiedet haben und erst mal die Sachen zurück aufs Schiff brachten. Wir nutzen die Gelegenheit auch gleich für eine kleine Stärkung, bevor es noch mal runter vom Schiff ging. Auf den alten Festungsmauern der Stadt genossen wir den Ausblick und teilweise auch Einblick, nämlich in die „Meer-Pool“-Anlage des Hotels, wo ich mich schon total oft gefragt habe, ist das denn nun Meer oder doch Pool?

So schlenderten wir noch eine Weile durch die Stadt und fuhren dann mit dem Fähr-Übersetzer zurück, da die Königin Emma Brücke gerade zur Seite gefahren war um ein Schiff der Marine durch zu lassen.

Das Auslaufen verfolgten wir natürlich von Deck aus – 2 wunderschöne Tage waren das. Curacao wir kommen bestimmt wieder! Nach dem Abendessen ging es natürlich wieder zur Passport Bar, nachdem wir Flip am Vorabend ja versäumten, mussten wir das heute nachholen.

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27.02.2018 – Curaçao – Bon bini, dushi

Ein ganz besonderes Highlight wartete diesmal auf unserer Karibik-Kreuzfahrt: ein Overnight-Stop auf Curaçao, definitiv eine unserer Lieblingsinseln.

Zusammen mit der Nebeninsel Klein Curacao ist die Insel ein Land des Königreichs der Niederlande in der Karibik. Mit 444 Quadratkilometern ist sie die größte der ABC Inseln.

Wie auch bei den letzten beiden Besuchen, lagen wir am Pier vor den Stadt-Mauern von Willemstad, der Hauptstadt von Curacao. Für heute hatten wir einen Strand-Tag geplant, gefolgt von einem Bummel durch die Stadt. Aber erst mal war Mambo-Beach angesagt. Gemeinsam mit Barbara und Johann machten wir uns auf den Weg zu einem Taxi, das uns für 5$ p.P. zum sensationellen Mambo-Beach brachte.

Curacao - Mambo Beach

Einige Liegen in erster Reihe waren schon besetzt, aber da wir ohnehin den natürlichen Schatten der Palmen nutzen wollten, suchten wir uns ein gemütliches schattiges Plätzchen und wurden auch schnell fündig. Am Mambo Beach zahlt man übrigens 3,50$ Eintritt und dann noch 3$ für die Liege – mehr als okay, unserer Meinung nach.

Curacao - Mambo Beach

Curacao - Mambo Beach

Das Wasser war wieder herrlich und auch heute kam die Schnorchelausrüstung zum Einsatz. Wieder tummelten sich viele Fische in wunderschönen Farben zwischen den vorgelagerten Felsen und wieder beeindruckte mich die Unterwasserwelt ungemein, auch wenn die Farbenpracht am Vortag auf Bonaire noch mal eine Steigerung war.

Curacao - Mambo Beach

Curacao - Mambo Beach

Später spazierten mein Mann und ich den Strand entlang, stärkten uns bei einer urigen Bar und machten jede Menge Erinnerungsfotos. Da wir heute ja keinen Stress hatten mit der Rückfahrt, ließen wir alles besonders gemütlich angehen und verweilten dann doch noch etwas länger an der Hängematten-Bar mit den vielen Schildern, von der ich ja schon beim letzten Mal kaum wegzubringen war. Irgendwann gesellte sich ein Leguan zu uns, wobei er eigentlich vor hatte einen dezenten Sicherheitsabstand zu wahren und nicht sonderlich begeistert war, als wir ihn aus den verschiedensten Blickwinkel fotografieren wollten. Scheinbar hatte er keinen Bock auf modeln, aber ich war ohnehin schon zufrieden mit den Fotos, die ich im Kasten hatte. Dann gibt es eben heute leider kein Foto für dich, lieber Iguana.

Nach dem Strand brachten wir zuerst unsere Badesachen zurück aufs Schiff und genehmigten uns eine Kleinigkeit zu essen, bevor wir ein bisschen durch Willemstadt spazierten und dabei auch den ein oder anderen Shopping-Gelüsten freien Lauf ließen. Willemstad ist wirklich eine zauberhafte Stadt.

Celebrity Eclipse

In der Innenstadt mit den Stadtteilen Punda und Otrabanda gibt es zahlreiche historische Gebäude der niederländischen Kolonialarchitektur zu entdecken. Die beiden Stadtteile werden von der Königin Emmabrücke verbunden; eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer, die mehrmals täglich für ein- und ausfahrende Schiffe aus dem Hafen geöffnet wird. Heute liegt an der Innenstadtpier ein Schiff von Holland American Line – sieht schon etwas merkwürdig aus, wenn so ein riesiger Koloss quasi mitten in der Stadt steht.

Willemstad - Curacao

Willemstad - Curacao

Als wir wieder zurück zur Eclipse schlenderten, durften wir einen unglaublich schönen Sonnenuntergang miterleben. Und auch wenn wir schon hunderte Sonnenuntergänge gesehen haben, ist doch jeder für sich einzigartig und atemberaubend schön. Ein Leguan sonnte sich in den sanften Strahlen der Abendsonne und machte irgendwie den Eindruck, als würde er diesen Anblick ebenso genießen wie wir.

Sonnenuntergang Curacao

Sonnenuntergang Curacao

Das Abendessen nehmen wir heute im Ocean View zu uns, da das schneller geht und wir dann ja noch unbedingt in die Stadt wollen. Wie oft hat man schon die Gelegenheit das beleuchtete Schiff von außen zu fotografieren. Gesagt, getan, gleich nach dem Essen ging es wieder in Richtung Willemstadt, das bei Nacht mindestens genauso schön aussieht, wie bei Tag.

Celebrity Eclipse

Die Königin Emma-Brücke war in den verschiedensten, stetig wechselnden Farben beleuchtet. Die beleuchteten Bögen über Brücke glichen einem Lichter-Spalier hin zur bunten, ebenfalls schön beleuchteten Häuserfront. Wir genossen den Anblick und die Atmosphäre noch eine Weile und machten uns dann auf den Weg zurück zum Schiff.

Willemstad -  Curacao

Willemstad -  Curacao

Unser persönliches Unterhaltungsprogramm mit Flip und Co bei der Passport Bar ließen wir heute ausfallen und gaben uns direkt ins Land der Träume, voller Vorfreude, was der nächste Tag auf der wunderschönen Insel Curacao wohl bringen würde.

 

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26.02.2018 – Bonaire – Flamingoooooooos

Heute erreichten wir Bonaire – das B der ABC Inseln. Auf diese Insel haben wir uns besonders gefreut. Da es unser erster Besuch war, waren wir natürlich besonders gespannt was uns heute erwarten wird. Vom Schiff runter kommt man direkt zu einem Infohäuschen wo man sowohl Landkarten (kostenlos) als auch Informationen zu Insel-Touren bekommt. Die Preise für die Touren sind fix festgelegt, was ich auch immer gut finde.

Wir entschieden uns also für die Nord-Tour, die an einem See vorbei führt, an dem sich viele viele Flamingos tummeln sollten und das war ja heute auch definitiv mein erklärtes Ziel: Flamingoooooos!

Bonaire

Schnell war unser kleiner Tourbus (20 $ p.P. für ca. 3 Stunden) gefunden und gemeinsam mit 3 weiteren Päarchen ging es dann auch schon los. Unser Weg führte uns erst durch das malerische Kralendijk, das wir uns dann am Nachmittag noch näher ansehen wollten.

Kralendijk ist die Hauptstadt der Insel Bonaire, die mit ungefähr 288 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von ca. 18.000 Einwohnern die zweitgrößte der ABC-Inseln, der „Inseln unter dem Winde“ wie sie auch genannt werden, ist. Während der Fahrt erzählte unser Guide uns einiges über Flora und Fauna, ein bisschen natürlich auch über Politik und Geschichte und bereicherte die Tour somit mit vielen interessanten Informationen zu dieser karibischen Schönheit.

Während Aruba und Curacao autonome Länder innerhalb des Königreichs der Niederlande sind, gehört Bonaire als Besondere Gemeinde direkt zu den Niederlanden. Bonaire ist bekannt für seine atemberaubende Unterwasserwelt – die vorbeiziehende Küste bestätigte das auch, wir sahen zahlreiche Felsformationen und Riffe, die von den verschiedensten blau- und türkis-Farbtönen umspielt wurden und Lust drauf machten, in diese geheimnisvolle Welt einzutauchen. Am Straßenrand sahen wir etliche gelb bemalte Steine. Unser Guide erklärte uns, dass dies Merkmale für Taucher sind. Hier soll es ganz besonders Sehenswertes unter Wasser geben. Die Straßen waren gesäumt von zahlreichen Kakteen, manche mit ganz spitzen Nadeln, manche eher rundlich. Teilweise hatte es den Anschein, dass die Kakteen dort so wachsen wie bei uns Fichten und Tannen.

Falmingos auf Bonaire

An einem Aussichtspunkt angekommen, umringt von sattem Grün jeglicher Art, konnten wir bereits einen ersten Blick auf einige Flamingos erhaschen, die sich in dem nahe gelegenen See die Beine in den Bauch standen. Die Kamera glühte bereits, aber irgendwie musste ich sie ja auch schön langsam auf den nächsten Stopp vorbereiten, wenn es hieß: Flamingo-Alarm! Ein wunderschöner Anblick, der sich uns bot. Flamingos so weit das Auge reicht, sehr viele in großer Entfernung (was war ich froh über mein Zoom-Objektiv), wenige ganz in der Nähe. Ganz anmutig standen sie da, beinahe majestätisch. Ich liebe Flamingos, umso schöner war es für mich sie in freier Natur zu sehen. Aussteigen durften wir nicht, das ist in diesem Gebiet verboten, aber ich war auch so schon seelig.

Falmingos auf Bonaire

Falmingos auf Bonaire

Weiter ging es dann über den nördlichen Teil der Insel und wir erfuhren einiges über das Leben auf Bonaire, was die Fahrt sehr kurzweilig machte. Erstaunlicherweise ist eine flächendeckende Strom- und Wasser-Versorgung noch nicht gegeben, da gibt es noch einige Lücken zu schließen, vor allem in den eher abgelegenen Gebieten.

Zurück in Kralendijk hatten wir dann noch genügend Zeit für einen Abstecher zum Strand, also ließen wir uns für 2,40 $ zum Beachclub Spice bringen, wo wir für 5 $ p.P. einen Schirm und je eine Liege mieten konnten. Der Strand ist überschaubar, aber schön angelegt. Ins Wasser geht man über eine Brücke und dort dann über eine Treppe, da sich dort ein Riff befindet. Und, ihr wisst was jetzt kommt: natürlich war jetzt Schnorcheln angesagt. Schon von der Brücke aus konnten wir bunte Fische sehen, das war ein Augenschmaus. Das Wasser war so unglaublich klar, dass ich die Fische sogar von der Brücke aus fotografieren konnte.

Bonaire Beach

Bonaire Unterwasser

Unter Wasser blieb mir dann erst mal die Luft weg. Eine unbeschreiblich schöne Unterwasserwelt offenbarte sich mir und ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Unterwasserkamera klickte pausenlos, ich war restlos begeistert und wollte gar nicht mehr aus dem Wasser raus.

Bonaire Unterwasser

Aber irgendwann musste ich dann ja doch, nützt ja alles nix. In Kralendijk deckten wir uns noch mit ein paar Souvenirs ein – wobei das Highlight für mich persönlich definitiv das genialste Flamingo-T-Shirt ever war.

Pünktlich um 18 Uhr legte die Eclipse dann ab, während Kralendijk sich noch mal von seiner schönsten Seite zeigte und eingetaucht in wunderbar warmem Licht der untergehenden Sonne strahlte was das Zeug hielt. Unser Fazit für diesen Tag: eine wunderschöne Insel, auf die wir definitiv irgendwann wieder zurückkehren möchten.

Bonaire - Kralendijk

Bonaire - Kralendijk

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25.02.2018 – Seetag – Nature is a beautiful gift

Seetag steht heute am Programm und zwar ein guter! Erstens ist das gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass wir uns zu meinen Lieblingsinseln, den ABC Inseln, bewegen und zweitens weil das Wetter einfach perfekt war und wir so die Schönheit des Meeres und der Natur generell in vollen Zügen genießen konnten.

Celebrity Eclipse

Als es uns an Deck dann trotz mehrmaliger Besuche im Pool zu heiß wurde, zogen wir uns für eine zeitlang in den Schiffs-Bauch zurück. Das Cafe al Baccio hätte sonst womöglich eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Ebenfalls auf Deck 5, wo auch die Rettungsboote sind, gibt es auch super bequeme Stühle und man ist dem Meer auch einfach ein bisschen näher als am Pooldeck. Also haben wir es uns dort ein Zeiterl gemütlich gemacht und den Blick auf das Wasser genossen. Und weil das ganze scheinbar noch nicht schön genug war, sahen wir plötzlich einen ganzen Schwarm Delfine aus dem Wasser springen – ein unglaublich schöner Anblick und ein Erlebnis, das man wirklich nie mehr vergisst. Das Rudel war allerdings in die entgegengesetzte Richtung unterwegs, somit dauerte das Schauspiel leider nicht so lange, dafür genossen wir es aber umso intensiver.

Noch ganz aufgewühlt und sehr glücklich über dieses schöne Erlebnis spazierten wir dann noch ein bisschen über das Schiff, wobei wir beim Lawn Club ein bisschen länger verweilten. Ich finde diesen Naturrasen auf der Eclipse immer wieder faszinierend.

Abends waren wir wieder im Main Dining Room, Babs und Johann haben sich heute für das Ocean View entschieden. Wie immer, wenn wir alleine im Main Dining Room waren, bekamen wir einen 2er Tisch direkt neben einem kanadischen Paar mit dem wir uns im Laufe der Reise dann immer wieder unterhalten haben.

Celebrity Eclipse

Bei der Passport Bar spielte die Band heute Musik der 20er Jahre – Flip lief regelrecht zur Hochform auf! Ein großartiges Schauspiel!

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24.02.2018 – Barbados – Turtels in the ocean

Für Barbados waren die Pläne eigentlich von Anfang an klar – es sollte definitiv ein Strandtag werden. Die Strände hier sind wunderschön, das Wasser türkis und glasklar und Körper und Geist schreien hier förmlich nach einem entspannten Tag am Strand.

Zu viert ging es mit dem Taxi zum Copacabana Beach Club und wir entschieden uns dort für die „plus“ Variante: für 25 Euro p.P. gibt’s eine Liege, Sonnenschirm und 20 Dollar zum Konsumieren auf die Karte gebucht. Egal ob man die für Getränke oder Essen verwendet. Also perfekt für uns. Dass das Geld eher in liquid lunch investiert wird als in feste Nahrung war uns allerdings schon bereits zu diesem Zeitpunkt klar.

Das Wetter war super, das Corona schmeckte auch wie immer vorzüglich (was tun die da bloß rein, dass das in der Karibik immer noch besser schmeckt als zu Hause?) und Bob Marley Musik im Hintergrund machte den Tag schon nahezu perfekt.

Barbados Copacabana Beach Club

Barbados Copacabana Beach Club

Irgendwann sah ich zwei ältere Herren mit ganz komischen Dingern am Kopf, die auf den ersten Blick tatsächlich Gasmasken ähnelten. Da sie aber damit ins Wasser gingen, konnten es wohl kaum Gasmasken sein. In Wahrheit waren das die neuen Full Face Schnorchelmasken, die zu diesem Zeitpunkt vielleicht gar nicht mehr so neu waren, ich allerdings zuvor noch nie gesehen hatte. Sahen echt merkwürdig aus, die Dinger. Schnorcheln wollte ich an diesem Tag auch noch (ich hatte halt noch die gute alte normale Maske mit dem doofen Schnorchel, gehörte also noch nicht zu den hippen Schnorchlern, wie diese ca. 70jährigen Herren).

Barbados

Mit dem Boot ging es also ein kleines Stückchen raus, erst zu einem Boots-Wrack, das ich jetzt aber nicht sooo spannend fand. Ich glaub da muss man schon richtig tauchen, dann stell ich mir das schon interessant vor. Aber von der Wasseroberfläche aus auf ein versunkenes Boot zu schauen wo halt ein paar Fische drum herum schwimmen war für mich persönlich jetzt kein Highlight. Auf den nächsten Stopp hab ich mich dafür umso mehr gefreut. Schildkröten zogen ihre Bahnen durch das warme Wasser und ließen sich ganz gefällig von uns beobachten. Ganz majestätisch war der Anblick und auch wenn das Ganze dann nach 20 Minuten schon wieder vorbei war, war es trotzdem ein schönes Erlebnis.

Später zurück im Hafen hab ich mich dann in einem der Shops in einen Hut verliebt (ich hab ja noch keine) und wenn man schon dabei ist, wurde auch noch ein zweiter eingepackt. Sicher ist sicher.

Zum Abendprogramm brauch ich glaub ich gar nicht mehr viel schreiben – Lounge, Abendessen, Passport Bar – genau in dieser Reihenfolge. The same procedure as every evening.

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23.02.2018 – St. Lucia – the lovely island

Als wir in den Hafen von Castries, St. Lucia einlaufen, ist der Himmel auf der einen Seite strahlend blau und auf der anderen beinahe tiefschwarz. Wir hatten für heute nichts Bestimmtes geplant, bei unserem letzten Aufenthalt hier haben wir schon eine ausführliche Tour über die Insel gebucht, also wollten wir es heute ganz entspannt angehen lassen.

St. Lucia

Nach einem ausgiebigen Frühstück wollten wir also mal in die Stadt spazieren, doch gerade als wir los wollten, begann es zu regnen. Also retour zum Terminal, wo wir erst mal ein wenig in den vielen Shops stöberten. Da das Wetter sich weiter zickig zeigte, gingen wir erst mal zurück aufs Schiff, schnappten uns unsere ebook-reader und machten es uns auf den Liegen in der Sky Observation Lounge gemütlich. Natürlich hat es da schon längst aufgehört zu regnen, war ja klar. Als dann wenig später sogar die Sonne herunter knallte, beschlossen wir noch einen Versuch zu unternehmen.

St. Lucia

St. Lucia

Für den Strand hat es sich nicht mehr wirklich ausgezahlt, aber mit dem Wassertaxi zur Markthalle ging allemal (Roundtrip: 5$ p.P.). Am anderen Pier auf der gegenüberliegenden Seite lag ein Schiff von P&O Cruises. Später hörte ich wie ein Passagier von eben diesem Schiff erzählte, dass er bereits am 19. Jänner in Southampton an Bord gegangen ist und noch bis Anfang April unterwegs sein wird. Beneidenswert und genau so soll es sein! Frei nach dem Motto „Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben“….

Die Markthalle fanden wir jetzt nicht sonderlich spektakulär, mir persönlich ist sowas meist ja ohnehin viel zu eng und viel zu viel Gedränge. Wir spazierten noch ein bisschen durch die Stadt und machten uns dann aber bald wieder auf den Weg zurück zum Schiff, da sich wieder dunkle Wolken näherten.

St. Lucia

Heute ließen wir unseren nachmittäglichen Besuch im Cafe al Baccio mal aus und genehmigten uns in der Ensemble Lounge einen Drink, bevor es uns wieder an Deck zog um das Auslaufen mitzuverfolgen. Ich freue mich immer wieder wenn wir auf die wunderschöne Insel St. Lucia kommen und bin mir sicher es wird ein Wiedersehen geben.

St. Lucia

In der Sky Observation Lounge fragen uns unsere beiden Kellner heute gar nicht mehr was wir trinken, sondern bringen direkt die Getränke – und ja, wir hätten auch das Gleiche bestellt, wenn sie gefragt hätten. Eine Tatsache, wo ich mir nie sicher bin, ob das gut oder schlecht ist, wenn die Kellner unsere Namen kennen und wissen was wir trinken. Ein amerikanisches Ehepaar leistet uns Gesellschaft und somit vergeht die Zeit bis zum Abendessen wie im Flug. Der anschließende Besuch in der Passport-Bar inklusive sehr unterhaltsamen Programm von Flip und Co war natürlich Pflicht. Was haben wir auf dieser Reise mit allen Mitreisenden bloß für einen Spaß gehabt. So muss Urlaub sein.

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22.02.2018 – Antigua – Welcome to Paradise

Da sind wir also wieder, auf der Insel mit den 365 Stränden. Und einer schöner als der andere. Trotzdem steht von Anfang an fest, dass wir wieder zum Jolly Beach wollen. Dieser Strand ist für mich DER Inbegriff einer karibischen Insel. Barbara und Johann begleiten uns und schnell sind auch noch 2 weitere Paare gefunden und so startet das Taxi auch direkt.

Die Fahrt kommt mir heute länger vor als sonst, keine Ahnung warum. Vielleicht sind wir auch teilweise eine andere Strecke gefahren, egal, der Preis bleibt ja unverändert.

Am traumhaften Jolly Beach angekommen, nehmen wir uns für 5$ pro Person eine Liege. Schirm ist zwar keiner dabei, da aber immer wieder Wolken über den Himmel ziehen, ist das nicht so schlimm. Und NOCH vertragen wir ja Sonne bzw. lechzen wir ja regelrecht nach ihr, nach den grauen Wintertagen in der Heimat. Das ist im Übrigen ohnehin so eine Sache, die ich wirklich immer sehr genieße. Am Strand zu liegen oder im warmen Meer zu schwimmen und zu wissen, dass es zu Hause jetzt eisig kalt und grau in grau ist. In solchen Momenten schätze ich das echt gleich noch mal mehr, dass wir solche Urlaube machen können.

Antigua Jolly Beach

Antigua Jolly Beach

Unsere Körper dürsten heute ganz besonders stark nach Elektrolyten, es ist ja auch heiß in der Karibik. Und das Corona schmeckt dort auch einfach noch mal besser. Und dann noch mit DEM Ausblick, ich könnte stundenlang hier sitzen und einfach nur aufs Meer hinaus sehen.

Antigua Jolly Beach

Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt bringt uns unser Taxifahrer wieder zurück nach St. Johns, wo wir noch ein bisschen herum schlendern, Fotos machen und den karibischen Klängen der Band, die im Hafen spielt, lauschen.

Das Auslaufen verfolgen wir natürlich von Deck aus und diskutieren dabei, welches Häuschen hier doch auch gerne unseres sein dürfte. Vor dem Abendessen gehen wir dann wieder in die Lounge – schon allein wegen dem Ausblick ist die Sky Observation Lounge wirklich einer meiner Lieblingsplätze und unterhalten uns diesmal mit Kanadiern über Gott und die Welt.

Antigua - St. Johns

Das Abendessen im Main Dining Room ist auch wieder hervorragend. An dieser Stelle muss ich aber auch festhalten, dass wir im Hauptrestaurant immer ausgezeichnet gegessen haben. Wir haben heute also wieder einen tollen Tag verbracht, den wir wie immer an der Passport Bar ausklingen lassen.

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21.02.2018 – St. Maarten – Stay strong

Auf den heutigen Stopp freute ich mich ganz besonders – zum 5. Mal laufen wir eine unserer Lieblingsinseln an und sind immer noch sehr gerne hier. Allerdings wurde St. Maarten im September 2017 sehr stark vom Hurrikan Irma getroffen und so sahen wir dem Tag auch mit ein bisschen gemischten Gefühlen entgegen.  Die Bilder von den Verwüstungen im Herbst waren wirklich schlimm, nicht nur auf St. Maarten und ich hoffe wirklich, dass sich sowohl die Bewohner als auch die Natur bald wieder erholen. Viele sehen den Anlauf eines Kreuzfahrtschiffes auf eine betroffene Insel zwiespältig oder gar als Sensationsgier. ICH persönlich bin der Meinung, es hilft den Leuten am Wenigsten, wenn plötzlich gar keine Touristen mehr kommen und ihnen von jetzt auf gleich eine der wohl wichtigsten Einnahmequellen verloren geht. Somit standen wir dem Besuch positiv gegenüber und waren guter Dinge einen schönen Tag zu verleben.

St. Maarten

Bereits als wir das Schiff verließen, konnten wir allerdings das Ausmaß, mit welcher Wucht Irma hier zugeschlagen hat, erkennen. Auch wenn ich eigentlich darauf vorbereitet war, war ich dennoch schockiert über die vielen noch sichtbaren Zeichen einer unglaublichen Naturgewalt. Den Hafen Bereich habe ich wirklich kaum wieder erkannt. Von der Brücke zum Pier, wo die Wassertaxis stehen, ist nicht mehr viel vorhanden, man musste einen anderen Weg nehmen. Auch der Verkaufskiosk für die Tickets steht an einer anderen Stelle. UND, was mich ebenfalls erstaunt hat: die roundtrip Tickets kosteten nur 7 US$ (Stand Februar 2018), 2015 haben wir mehr bezahlt. In Philipsburg angekommen, schlenderten wir erst mal die Promenade entlang und stellten fest, dass sich Bewohner zum Glück nicht entmutigen ließen. Überall wurde fleißig gearbeitet und wiederhergestellt.

St. Maarten Beach

Ungefähr bei der Mitte der Promenade führt eine wunderschöne Palmen Allee zum Courthouse. Oder soll ich sagen „führte“? Die Palmen waren als solche eigentlich kaum zu erkennen, wobei zumindest schon neue Triebe ein Lebenszeichen von sich gaben und auch das Courthouse war von einem Gerüst umgeben. Zurück am Strand wollten wir uns ein nettes Plätzchen suchen, mussten allerdings kurzfristig unter einem Sonnenschirm Unterschlupf suchen, da es plötzlich schüttete wie verrückt. Wenige Minuten später war der Spuk wieder vorbei, das ganze Spiel sollte sich im Laufe des Nachmittags aber noch 3-mal wiederholen. Auch der Wind, der uns bereits an den Seetagen begleitet hat, gab weiterhin sein Bestes – von Einheimischen hören wir, dass das Wetter seit dem Hurrikan verrücktspielt.

St. Maarten

Trotzdem hatten wir einen entspannten Tag auf superbequemen Liegen (mit Schirm, 6 Bier und Wlan um 20$), der zwar 3-mal kurz vom Öffnen der Himmelsschleusen unterbrochen wurde, was unserer Freude ENDLICH wieder in der Karibik zu sein aber nicht minderte. Zwischendurch machte es sich ein Hund unter unseren Liegen bequem und wir ließen ihn natürlich, wieso auch nicht. War auch total süß mitanzusehen, wie er mit Pfoten und Schnauze, die oberste Schicht Sand wegschob, und sich dann in das kühle Loch legte.

Nach einer abschließenden Shopping-Runde fuhren wir zurück zum Schiff, wehmütig ob der Tatsache, dass es die Insel wirklich hart getroffen hat und nichts mehr so sein wird wie es war, aber voller Hoffnung, dass sich Flora, Fauna und natürlich die Bewohner nicht unterkriegen lassen. #sxmstaystrong

Nach dem Abendessen verbringen wir noch eine Weile bei der Passport-Bar und genossen den Abend mit netten Gesprächspartnern aus den verschiedensten Teilen der USA und Kanada, bevor wir uns ins Land der Träume begaben.

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20.02.2018 – Seetag – Just relaxing

Heute hat unsere Nichte und zugleich Patenkind ihren ersten Geburtstag – und wir sind nicht zu Hause. Shame on us.

Auch heute bläst der Wind ordentlich und wir verbringen daher nicht den ganzen Tag an Deck. Übers Schiff schlendern, im Cafe al Baccio einen Eiskaffee genießen, durch die Shops streifen und einfach das Bord-Leben genießen hat ja auch was.

Cafe al Bacio

Als abendliche Schlummertrunk Bar haben wir übrigens die Passport Bar auf Deck 3 auserkoren. Wie gewohnt kennt man uns hier schnell und nach kürzester Zeit ist auch bekannt was wir trinken. Das Highlight ist aber definitiv auf der Tanzfläche zu finden, besser gesagt DIE Highlights. Nachdem hier abends immer live Musik gespielt wird, wird auch fleißig getanzt und nachdem ich selbst ja 20 Jahre lang getanzt habe, seh ich da natürlich besonders gerne zu. Allerdings muss ich zugeben, dass das diesmal auch an einem ganz speziellen Paar liegt. Sie tanzten wirklich gut und sehr harmonisch, die Statur von ihm und seine Bewegungen waren aber einfach nur grenzgenial. Es würde nicht annähernd das zum Ausdruck bringen, was es in „Echt“ war, wenn ich den „Stil“ jetzt beschreiben würde, also lass ich es einfach. Nur so viel: von heute an nannten wir ihn Flip 🙂 Und wir hatten wirklich noch seeeehr viel Spaß mit Flip. So hatten wir also jeden Abend unsere eigene Show, ausgelagert vom Theater sozusagen.

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19.02.2018 – Seetag – Enjoy the sea

Heute stand erst mal ausschlafen am Programm – und ich hab auch geschlafen wie ein Baby. Das sanfte Schaukeln der Lady tat wohl ihr Übriges dazu.

Beim Frühstück waren erstaunlich wenige Leute, im Außenbereich vom Ocean View gabs ebenfalls noch genügend Plätze. Der Wind war heute extrem und wir mussten uns wirklich ein geschütztes Plätzchen suchen, sonst hätts uns womöglich noch von Bord geweht.

Celebrity Eclipse_Bar

Abends war evening chic angesagt. Ich finde es ja ehrlich gesagt schade, dass diese Abende jetzt keine richtigen Gala Abende mehr sind, sondern eben nur „chic“. Vor dem Essen gingen wir noch in die Sky Observation Lunge – der Ausblick von hier oben ist einfach gigangtisch. Plötzlich dann eine Durchsage vom Kapitän, dass in Kürze ein Helikopter der US Coast Guard eintreffen wird, um ein Crew Mitglied auf Grund eines medizinischen Notfalls auszufliegen. Von der Lounge aus konnte man den Heli natürlich gut sehen, auch wenn wir uns nicht zu den anderen Schaulustigen in die erste Reihe begaben. Wir hofften, dass alles gut ging und waren unendlich dankbar, dass wir gesund sind.

Das Essen war wieder hervorragend, die Kellner wie immer sehr bemüht – mit denen sollten wir an den nächsten Abenden noch viel Spaß haben.

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18.02.2018 – Celebrity Eclipse – Here we come

Und wieder hab ich hervorragend geschlafen. Das Frühstück war ebenfalls wieder gut und wir plauderten noch ein bisschen mit einem Angestellten, der ein überraschend gutes Deutsch darbot. Für 11 Uhr hatten wird dann ein Taxi bestellt und wie sich herausgestellt hat, war das ein sehr guter Zeitpunkt. Im Hafen war noch kaum was los und so waren wir wieder mal innerhalb kürzester Zeit am Schiff. ENDLICH. Lasset die Entzugserscheinungen ein bisschen stillen.

Bei der Sunset Bar genehmigten wir uns gleich mal ein Corona, um auf die kommenden 2 Wochen anzustoßen. Die Sonne strahlte mit aller Kraft vom Himmel – hach, war das schön.

Noch vor der Sicherheitsübung lernten wir unseren Stateroom Attendant kennen, der über den ganzen Zeitraum einen wirklich ganz tollen Job gemacht hat. Der Drill an sich war dann sehr merkwürdig. Jetzt haben wir ja doch schon einige Kreuzfahrten gemacht aber einen Film a la James Bond in dem die Sicherheitsthemen eingebaut wurden, haben sie uns noch nie vorgespielt. Echt strange.

Das Auslaufen verfolgten wir natürlich von Deck aus und es ist immer wieder aufs Neue schön, wenn das Schiff ablegt und sich ganz langsam seine Bahn durch das Wasser zieht. Noch ein letzter Blick auf South Beach, bevor wir uns dann ans Koffer auspacken machten. Schön, endlich wieder hier zu sein!

Miami South Beach

Dem Chaos im Dining Room, das am ersten Abend meistens herrscht, wollten wir heute entgehen und haben uns also im Ocean View frische Pasta und frisch gegrillten Lachs zubereiten lassen. Glücklich, satt und zufrieden war es dann auch schon Zeit für die Heia.

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17.02.2018 – Shop ‚til we drop

Das Frühstück war in unserem Zimmerpreis bereits inbegriffen und entgegen einiger schlechter Bewertungen fanden wir es gut und völlig ausreichend. Das Personal war sehr bemüht und freundlich und die Kulisse selbst einfach nur genial, wir waren wirklich mehr als zufrieden.

Gestärkt konnte es also in Richtung Dolphin Mall zur üblichen Shopping-Tour gehen. Diesmal mit UBER, einem amerikanischen Privattaxi-Unternehmen, das verspricht schneller und günstiger zu sein als staatliche Taxiunternehmen. Mittels App bestellten wir einen Transfer und keine 3 Minuten später war der Fahrer, dessen Foto & Autokennzeichen zuvor bereits am Handy ersichtlich ist, da. Bezahlt wird online über den Account, bei dem man vorab seine Kreditkarten-Daten oder sein Paypal-Konto angibt. Die Fahrt war sehr angenehm, der Fahrer freundlich, der Preis günstig – somit hat Uber unseren Test erfolgreich bestanden.

Ebenfalls skeptisch war ich zuerst noch bei der Auswahl der Mall. Die letzten beiden Male waren in der Sawgrass Mills Mall, aber irgendwie hatten wir diesmal keine Lust so weit zu fahren. Ich musste dann allerdings feststellen, dass die Wahl diesmal wirklich perfekt war und die Sorge völlig unbegründet. Alle Shops die „wichtig“ sind für uns, sind auch in der Dolphin Mall zu finden und wir konnten unsere Shoppingtour somit bereits am frühen Nachmittag erfolgreich beenden.

Dolphin Mall Miami

Nachdem wir die Schätze ins Hotel verfrachtet hatten, fuhren wir noch zum South Pointe Park (ebenfalls mit Uber), unter anderem, um der Celebrity Equinox, auf der sich Bekannte von uns befanden, beim Auslaufen zuzusehen. Leider hat sich die Fahrerin erst ein klein wenig verfahren (was in diesem Fall mit Uber ja egal ist, weil man nicht mehr bezahlt deswegen) und dann hatten wir noch einen Stau vor uns. Somit haben wir die Equinox dann nur noch von hinten gesehen.

Miami ship spotting

Wir warteten dann noch 2 andere Kreuzfahrtschiffe ab bevor wir noch ein bisschen durch die Gegend spazierten und dann langsam zurück zum Hotel fuhren.

Hafen Miami

Miami South Beach

Barbara & Johann, die heute ankamen, hatten etwas Verspätung, aber so wie die beiden da waren und eingecheckt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Restaurant The Knife. Das Essen war wieder einmal fantastisch und das Restaurant war brechend voll – gut, dass wir reserviert hatten.

Beim Spaziergang zurück genossen wir noch die warme Luft und das Flair von Miami Downtown. Morgen ist es dann ja schon Zeit fürs Schiff

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16.02.2018 – Anreise – endlich wieder nach Miami

Es ist 3:49 als der Wecker…. NICHT läutet. Ha, heute bin also ICH der Sieger in dem unfairen Kampf, den ja grundsätzlich tagtäglich dieses ohrenbetäubende Klingeln gewinnt. Aber heute bin ich schon vorher wach und schalte den Übeltäter noch vor seinem heimtückischen Angriff eiskalt aus. Doch damit hat es sich dann auch schon wieder mit dem Gefühl des Triumphs und der Freude. Ich habe nämlich so gut wie gar nicht geschlafen und es wird heute ein laaaaanger Tag.

Trotzdem ist es diesmal nicht ganz so schlimm (glaub ich zumindest zu diesem Zeitpunkt noch), da wir das beinahe unmögliche Glück haben und ab Klagenfurt fliegen können. Somit dauert die Anreise zum Flughafen diesmal nur 7 Minuten.

Mit einer Verspätung von 20 Minuten – weil der Kapitän auf Grund des verspäteten Fluges am Vorabend seine vorgesehene Ruhezeit einhalten muss – geht es dann aufs Rollfeld. Wir benötigen allerdings weitere 10 Minuten bis wir endgültig starten können und dies nicht etwa weil am Klagenfurt International Airport die Rollpiste so lang ist oder gar so ein reger Verkehr herrscht. Nein, das Öl der Triebwerke hatte noch nicht die erforderliche Betriebstemperatur. Okay, wieder was gelernt.

Die leichte Verspätung ist aber nicht weiter tragisch. Einerseits dauert der Flug nach Wien ja nur 35 Minuten und andererseits haben wir noch gute 2,5 Stunden bis zum Anschlussflug. In Schwechat angekommen spüren wir das dringende Verlangen nach einem guten traditionellen Wiener Kaffee und bestellen gleich mal einen……. Cafè Americano….. Whaaaaat? Wo bitte ist der gute alte Verlängerte hin verschwunden???? Aber wie auch immer, er hat zumindest geschmeckt.

Der Flug nach Miami ist etwas „durchwachsen“, zumindest das mittlere Drittel. Wir kämpfen mit starkem Gegenwind und benötigen sage und schreibe 11 Stunden und 25 Minuten bis wir endlich in Miami sind. So lange hat der Flug dorthin noch nie gedauert. Dafür geht die Einreise mega schnell, wir  dürfen nach den Automaten gleich raus zu den Kofferbändern und müssen nicht noch zusätzlich zu einem Schalter (wo im Übrigen eine endlos lange Schlange steht). Auch das Gepäck ist schnell da und so sitzen wir keine 55 Minuten nach der Landung bereits im Taxi Richtung Hotel – das ist Rekord.

Eurostar Langford Miami

Wir haben uns diesmal für das Eurostars Langford (https://www.eurostarshotels.de/eurostars-langford.html ) in Downtown entschieden. Ein Hotel ganz im Stil der 20er Jahre, optisch wirklich ein wahrer Hingucker. Im Gebäude war früher die alte National Bank – der Schriftzug außen erinnert noch daran. Die Zimmer sind auch sehr stylisch, mein persönliches Highlight ist aber der Aufzug mit den Zeigern, die das Stockwerk anzeigen.

Eurostar Langford Miami

Nach einer Dusche machen wir uns auf den Weg zum Bayside Marketplace, wo wir bei einem Italiener einen Happen zu uns nehmen und anschließend noch ein bisschen durch das Areal und diverse Shops schlendern. Auf der Dachterrasse im Hotel lassen wir uns noch ein Bier schmecken und genießen die Aussicht auf das nächtliche, hell beleuchtete Downtown bevor wir ins Bett fallen und dem laaaaaangen Tag ein Ende bereiten.

Miami Downtown by night

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17.10. Abreise – arrividerci Venezia

Da ist er also nun – der Tag der Abreise.

Pünktlich und ohne Probleme gings morgens runter von der Rhapsody of the Seas. So schnell hätt ich den festen Boden unter den Füßen noch gar nicht gebraucht. 🙂

Mit der Intercity Bus ging es dann von der Stazion Venedig Tronchetto zurück nach Klagenfurt, wo wir am frühen Nachmittag eintrafen und glücklich, voller schöner Erlebnisse und Erinnerung unseren Hund Charly wieder in die Arme schließen konnten.

Zeit also für ein abschließendes FAZIT:

Schiff

Die Rhapsody of the Seas gehört zwar nicht mehr zu den „Babys“ der Flotte, aber sie war dafür ganz gut in Schuss und unserem Empfinden nach auch sehr gepflegt. Natürlich wird man zahlreiche Roststellen und dergleichen finden, wenn man sucht. Wer das tun will, bitte, wir machen stattdessen lieber Urlaub. 🙂

Service

Der Service war wieder mal sensationell. Von den Kellnern in den Bars, als auch in den Restaurants, bis zum Stateroom Attendant, aber auch höhere Offiziere waren super freundlich und zackig. Da gibts gar nichts zu bemängeln. Besonders hervor gestochen ist aber natürlich JJ, die war wirklich der absolute Hammer.

Route

Auch die Route war toll und mit 10 Nächten hatte die Reise auch eine tolle Länge. Eine Woche ist fast zu kurz, so war es wirklich perfekt. Kotor hat mir besonders gut gefallen, aber auch Mykonos hat mich schwer begeistert. Santorin ist sowieso immer ein Highlight, aber auch die anderen Ziele sind definitiv jederzeit eine Reise wert.

Wetter

Wir hatten fast durchgehend geniales Wetter bei extrem warmen Temperaturen, was zu dieser Jahreszeit (Oktober) sicher nicht immer selbstverständlich ist. Das Meer war meistens ganz ruhig, auch die Außenbereiche konnte man auf Grund der Temperaturen super nützen. Ich würde eine Kreuzfahrt um diese Jahreszeit im östlichen Mittelmeer also jederzeit wieder machen.

 

In diesem Sinne

Schiff ahoi

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16.10. Seetag – the cruise is coming to an end

Der letzte Seetag ist angebrochen – unweigerlich bedeutet dies auch, dass es Zeit fürs Kofferpacken wird. Und der Großteil der Kreuzfahrer wird mir wohl zustimmen, dass sie unliebsamste Tätigkeit auf der ganzen Kreuzfahrt ist. Aber es nützt ja alles nix und nach der Kreuzfahrt ist ja bekanntlich auch vor der Kreuzfahrt 🙂

Wir genießen den heutigen Tag also noch mal in vollen Zügen und lassen beim Blick auf das Meer unsere Erinnerungen an die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Fast so, also würden wir sie ganz fest in unserem Kopf verankern, um noch möglichst lange davon zehren zu können.

Atrium rhapsody of the Seas

Am Nachmittag gings dann noch ein letztes Mal mit Thekla und Erhard in die Lounge, wo wir uns natürlich auch ausgiebig von JJ verabschiedeten. JJ war bisher wirklich mit Abstand die genialste Concierge-Dame die wir je hatten. Wer weiß, vielleicht treffen wir sie irgendwann ja wieder.

Nach dem Abendessen spazierten wir noch eine letzte Runde übers Schiff und erlebten im Atrium noch eine sensationelle Abschieds-Party. Zu Gagnam Style rockte der ganze Kahn, egal ob Alt oder Jung, jeder ließ sich anstecken und machte mit. Ein krönender Abschluss einer unglaublich tollen Kreuzfahrt!

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15.10. Korfu – Last port of call

Wir sind an der letzten griechischen Insel angekommen. Und obwohl wir vor vier Jahren mit der Splendour of the Seas schon hier waren, ist Andreas der Meinung, dass er noch nie hier gewesen ist.

Erst wollten wir uns Thekla und Erhard anschließen, die sich ein Auto gemietet hatten und unter anderem zum Sissi Schloss wollten. Kurzfristig haben wir uns dann aber doch entschlossen in die Altstadt zu gehen.

Rhapsody of the Seas im Hafen von Korfu

Korfu

Korfu, die zweitgrößte der Ionischen Inseln und gleichzeitig auch die siebtgrößte Insel Griechenlands, wird wegen ihres ausgeglichenen Klimas auch die grüne Insel genannt. Und grün ist Korfu tatsächlich. Die engste Stelle zwischen dem Nordosten der Insel und dem albanischen Festland ist lediglich zwei Kilometer breit – zum Rüberschwimmen quasi 😉

Korfu

Die Altstadt von Korfu ist von zwei antiken Festungswerken begrenzt (die wir auf der Karte verwechselt haben und uns dadurch auch beinahe verlaufen haben). Die Gassen bilden regelrecht ein Labyrinth, wir fanden es aber total faszinierend. Das älteste Viertel heißt „Campiello“ und dort sind die Gassen wirklich eng und von hohen Gebäuden umschlossen. Aber es herrscht ein tolles Flair – es gibt dort tatsächlich noch Geschäfte wo man nicht den üblichen Souvenir-Kitsch kaufen kann, sondern wirklich regionale Produkte.

Korfu

Wir schlenderten also vorbei an wunderschönen kleinen Plätzen, erhaschten hie und da einen Blick in einen von Blumen gesäumten Hinterhof und genossen die alte Architektur, die uns auf unserem Weg immer wieder begegnete. Zurück im Hafen genehmigten wir uns noch ein Bier, bevor wir uns langsam aber sicher zurück auf den Weg zur Rhapsody machten.

Korfu Taverne

Das Auslaufen beobachteten wir von Deck aus, stilgerecht mit einem Ouzo.

 

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