FAZIT – Karibikkreuzfahrt Celebrity Eclipse 2015

Das Schiff

Die Eclipse ist ein wunderschönes Schiff, das durch ihre Eleganz besticht. Entertainment-Fans werden hier wohl nicht sooo glücklich werden, wir hingegen haben uns unglaublich wohl gefühlt. Die Lady ist auch super gepflegt, überall wird geputzt und nachgebessert, also sehr gut in Schuss.

Das Essen

Wie schon im Bericht erwähnt haben wir selten so gut gegessen auf einer Kreuzfahrt. Sowohl der Main Dining Room als auch das Ocean View Buffetrestaurant waren ein kulinarischer Hochgenuss. Auch das Tuscan Grille war super lecker, die anderen Spezialitätenrestaurants haben wir nicht probiert.

Die Route

Die Karibik ist ja immer eine Reise wert. Und auch wenn wir hier jetzt schon viele Inseln kennen, würde ich trotzdem immer wieder dorthin zurück kehren. Einige Inseln kennen wir ja noch nicht, aber wir freuen uns auch immer auf die, auf denen wir schon (teilweise mehrmals) waren. Für mich war die Route jedenfalls sensationell, mit vielen schönen Highlights die die zauberhafte Karibik zu bieten hat.

Der Service

Die Crew war einfach sensationell. Der Service auf den bisherigen Kreuzfahrten war immer sehr gut, aber hier war er wirklich herausragend.  Mehr gibt’s da auch gar nicht zu sagen.

 

In diesem Sinne – Schiff ahoi!

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Sonntag, 15. Februar 2015 – Miami – Ab nach Hause

Nun ist es also wieder mal so weit. 14 wunderschöne Kreuzfahrt-Nächte sind vorbei und wir müssen, ob wir wollen oder nicht, von Bord. Da unser Flug erst am Abend geht, haben wir uns entschlossen die Hop on-Hop Off Tour über Celebrity zu buchen und so den Tag zu überbrücken.

Miami Cruise Port

Die Koffer werden dabei von Celebrity zwischen gelagert und wir starten direkt ab dem Hafen mit der Tour. Es geht gleich direkt nach South Beach, wo wir erst eine Runde mitfahren und auf der Rückfahrt dann aber aussteigen, um noch ein bisschen am Ocean Drive und am Strand von South Beach spazieren gehen. Auch wenn wir heute nach Hause fliegen, können wir uns schon über ein Wiedersehen mit Miami freuen – im Herbst geht es nämlich auf die Allure of the Seas und im Anschluss bleiben wir dann noch ein paar Tage hier in Miami.

Miami_Ocean Drive

Bei Johnny Rockets am Ocean Drive stärken wir uns dann noch, bevor wir dann wieder in den Hop On Bus einsteigen und die Tour fortsetzen.

Eine Hop On-Hop Off – Tour find ich immer ganz praktisch, um sich einen Überblick zu verschaffen und in kurzer Zeit einen Eindruck der Stadt zu bekommen. Alle Linien haben wir an diesem Tag nicht geschafft, also haben wir auch fürs nächste Mal noch was offen.

Der Shuttle zum Flughafen von Celebrity verlief dann etwas chaotisch, zumindest davor die Kofferausgabe und dann die Einteilung in die Busse. Das war aber auch wirklich das einzige an dieser Reise was schlecht organisiert war. Aber auch das haben wir gemeistert.

Ganz zum Schluss wurden meine Nerven dann noch etwas strapaziert – das Flugzeug war überbucht und wir haben keine Bordkarten bekommen. Zum Schluss sind wir nur noch mit einem anderen Paar am Gate gestanden, als es dann endlich hieß, okay, ihr könnt  einsteigen. Während viele andere durch die Überbuchung getrennte Sitzplätze hatten, hatten wir dann sogar noch das Glück nicht nur zusammen sitzen zu können sondern auch noch Plätze mit extra viel Beinfreiheit zu bekommen. Also Ende gut, alles gut.

 

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Samstag 14. Februar 2015 – Seetag – Zeit zum Kofferpacken

Für viele war heue Valentinstag, für mich einfach nur der letzte Tag am Schiff. Ich mag diese Kommerztage nicht und praktiziere sie dementsprechend auch nicht. Ich schenke lieber unterm Jahr mal immer wieder was und nicht zwanghaft.

Also begannen wir diesen Seetag mit einem leckeren Frühstück im Oceanview Cafe, Himmel, wie werde ich das vermissen! Wer macht mir zu Hause meine fried eggs, sunny side up?

Wie üblich am letzten Seetag, drehen wir noch eine Runde über das Schiff und fotografieren die Bereiche, die wir bisher vernachlässigt oder vielleicht sogar schlicht und einfach übersehen haben.

Bei einem letzten Nachmittags-Kaffee beobachten wir dann noch ein bisschen das Geschehen um uns herum, bevor es dann wirklich heißt Koffer packen.

Ein letztes Mal geht es ins Hauptrestaurant, wo die Damen heute alle eine rote Rose bekommen. Nett gemeint, aber meiner Meinung nach eine totale Verschwendung, zumal es ja auch der letzte Abend ist und ich die Rose ja wohl auch kaum mit nach Hause nehmen kann. Und auch wenn man nichts ins Meer werfen darf und soll, gebe ich sie dennoch den Wellen hin und widme meine Gedanken dabei meinem verstorbenen Papa, der morgen Geburtstag gehabt hätte.

Die Koffer dann noch vor die Kabine gestellt und ein letztes Mal in das unglaublich bequeme Bett geschlüpft.

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Freitag, 13. Februar 2015 – Seetag – Heading back to Florida

Die Eclipse schaukelt heute wieder etwas – eindeutiges Zeichen, dass wir die ruhigen Gewässer der Karibik nun endgültig verlassen haben.

Den Tag verbringen wir entspannt an Deck mit lesen und ein bisschen herum flanieren. Scrapbooking gibt’s heute auch noch mal, diesmal allerdings in der Sky Observation Lounge auf Deck 14, wo man das Schaukeln noch etwas deutlicher spürt. Mir macht das inzwischen nicht mehr wirklich was, ich merke aber, dass ich mich dennoch etwas mehr konzentrieren muss beim Basteln, um meinen Gleichgewichtssinn etwas auszutarieren.

Eclipse_Atrium

Heute gab es noch mal Formal Dinner – diesmal mit Lobster, zur Freude aller.  Das Essen war wieder sehr lecker, es gab nichts zu bemängeln. Und den Abend haben wir wieder im Cafe al Bacio ausklingen lassen.

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Donnerstag, 12. Februar 2015 – Philipsburg, St,Maarten – Once again on this beautiful island

Auf St. Maarten sind wir bereits zum 4. Mal, hier kennen wir wirklich schon die ganze Insel, aber trotzdem freuen wir uns immer wieder, wenn wir hier sind. Hier fühlen wir uns einfach total wohl. Im Hafen liegen heute noch vier weitere Schiffe, Philipsburg wird also wieder mal aus allen Nähten platzen.

St Maarten auslaufen

Eine Premiere hier auf St. Maarten gab es dann aber doch für uns: heute war das erste Mal kein Feiertag hier! Bisher waren wir jedes Mal an einem Feiertag hier!

Heute ziehen wir alleine los, die anderen wollen an den Maho Beach. Aber auch da waren wir natürlich schon und das wollten wir uns heute einfach sparen. Also fuhren wir mit dem Taxi Boot rüber nach Philipsburg und spazierten mal den Strand entlang um ein schönes Plätzchen für uns zu finden, wo wir uns eine zeitlang niederlassen können. Ziemlich weit draußen fanden wir dann den perfekten Platz: zwei Liegen, ein Schirm, ein Eiskübel mit 6 Bier, 2 Shots und Gratis WIFI *lol* – hier kann man bleiben.

Über St. Maarten hab ich ja schon in meinen anderen Reiseberichten ausführlich geschrieben, das „erspar“ ich euch an dieser Stelle ein weiteres Mal.

Die meiste Zeit des Tages verbrachten wir im Wasser, genossen die Aussicht und unser Bier und ließen die letzten Tage Revue passieren. Langsam machte sich auch ein wenig Wehmut breit, schließlich war dies unsere letzte Karibik-Insel für diese Reise.

St Maarten Town 2

Irgendwann hatten wir dann genug und beschlossen noch ein wenig durch Philipsburg zu spazieren. Der Ort hat gerade mal etwas mehr als 1.300 Einwohner und ist wirklich entzückend. Fast unvorstellbar, dass an Spitzentagen bis zu 8 Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen und somit bis zu 20.000 Tagestouristen die Insel überschwemmen.

Bei der Rückfahrt mit dem Taxi-Boot hatten wir eine richtige Entertainment-Tour erwischt. Einer der Skipper zog die volle Show ab und animierte die Gäste zum mitmachen, mitklatschen und mitsingen. Es war echt lustig, die Amis sind bei sowas ja immer gleich voll dabei. Und dementsprechendes Trinkgeld (das war ja auch das erklärte Ziel 😉 ) gab es dann beim Aussteigen.

Zum Auslaufen waren wir als Elite-Member des Membership-Programms von Celebrity Cruises auf das Heli Pad eingeladen. Bei Wein und Champagner konnten wir dann von hier aus quasi erste Reihe Fußfrei das Auslaufen genießen und uns noch mal von St. Maarten und somit auch der Karibik verabschieden.

Am Abend haben wir dann unser Essen im Tuscan Grille nachgeholt. Wir bekamen einen schönen Tisch an der Glasfront und wurden gleich ganz freundlich begrüßt. Die Kellnerin vom Vorabend konnte sich sogar noch erinnern und fragte mich gleich, ob ich mich heute wieder besser fühle. Service und Essen waren fantastisch, besser geht’s kaum. Das Steak war perfekt, also rare, und so unglaublich zart. Allein beim Schreiben jetzt läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

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Mittwoch, 11. Februar 2015 – Basseterre, St. Kitts – Dekadenz in der Karibik

Auch auf St. Kitts waren wir schon öfter und haben schon das meiste gesehen, also war auch hier klar, dass es ein eher gemütlicher Tag werden wird. Ein paar Stunden am Strand genießen, dann noch ein bisschen bummeln und einfach das karibische Flair wirken lassen.

St Kitts Hafen

St Kitts

Da mich bisher die Strände auf St. Kitts nie so wirklich überzeugt haben, haben wir mal einen der vielen Taxifahrer gefragt, welchen er uns den empfehlen kann. Schließlich wird es der Reggae-Beach – der ist zwar ganz okay, aber im Vergleich zu gestern natürlich nicht mal annähernd so schön. Die Frigate Bay mit der coolen Shipwreck Bar, wo wir beim letzten Mal waren, hat mir eigentlich besser gefallen.

St Kitts Strand

Aber egal, wir sind in der Karibik, wer wird denn da so wählerisch sein. Also machten wir es uns bequem und nützten natürlich auch das kostenlose WIFI, um unsere Lieben zu Hause mit den neuesten Fotos zu versorgen. :p Andreas und ich gingen dann natürlich wieder, wie üblich, eine Runde spazieren und entdeckten dabei die wohl genialste „Bar“ ever. Eine kleine Holzüberdachung über einem Tisch und zwei Holzbänken, ein windschiefer Tresen und dahinter die Bar: eine Tiefkühltruhe voller Getränkedosen und –flaschen. Herrlich, was haben wir gelacht. Aber mega günstig war es!

St Kitts Beachbar

Zurück in Basseterre spazieren wir noch ein bisschen umher und stöbern in den Souvenir-Läden. Wirklich fündig werden wir aber nicht, aber gut, wir haben ohnehin schon genug von all diesen Sachen.

Nachdem wir die Sachen auf unsere Kabine gebracht haben, wollten wir an der Sunsetbar am Heck des Schiffes was Trinken. Auf dem Weg dorthin trafen wir beim Lawn Club unseren Kellner aus dem Oceanview, der uns jeden morgen mit unseren Getränken versorgte und das immer unaufgefordert. Er fragte, ob wir nicht Lust haben am Wine & Chees on the Lawn, das gerade stattfand, teilzunehmen. Na klar, wieso auch nicht! Also brauchte der Kellner uns so „Klappstuhl-Sitzkissen“, eine Picknickdecke und ein kleines Holztischchen und versorgte uns mit Käse, Trauben und einem Glas Wein.  Auch Bear Steavens war wieder mit von der Partie und rundete die Veranstaltungen mit seinen tollen Songs und seiner unglaublichen Stimme perfekt ab. Da saßen wir also, mitten in der Karibik – auf einem Kreuzfahrtschiff – auf einem Naturrasen – auf einer Picknickdecke, bei Käse und Wein, mit Live-Musik. Dekadenter geht’s ja nun schon bald wirklich nicht mehr.

St Kitts Picknick Eclipse

Für heute Abend haben wir im Tuscan Grille reserviert, aber irgendwie hab ich mich nicht so wohl gefühlt und wir konnten die Reservierung dankenswerterweise auf den nächsten Tag verschieben.

Somit hat Andreas noch eine Kleinigkeit im Oceanview-Cafe gegessen und ich hab mich mit einer Suppe begnügt und bin dann anschließend direkt ins Bett.

St Kitts auslaufen

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Dienstag, 10. Februar 2015 – St. John’s, Antigua – 365 traumhafte Strände

Heute waren wir also wieder auf Antigua, zum dritten Mal inzwischen. Und da wir hier schon einiges kennen, wollten wir heute mal einen dieser Strandtage einlegen, die ich vorhin erwähnt habe. Und wo sonst, wenn nicht hier auf Antigua, wo es sagenhafte 365 Strände gibt. Ein Jahr lang könnte man also jeden Tag an einem anderen Strand liegen – soll einem Schlimmeres passieren.

Mit dem Taxi lassen wir uns zum Jolly Beach bringen, ich habe vorab recherchiert und das soll wohl einer der schönsten hier in der Gegend sein. Und tja, was soll ich sagen… als wir aus dem Taxi ausstiegen und durch die Strandbar durch in Richtung Strand sind, waren wir erst mal sprachlos. So viel Schönheit auf einem Fleck, was können wir uns doch glücklich schätzen so eine tolle Reise machen zu können und so viele schöne Plätze dieser Erde entdecken und erleben zu können!  Ich war einfach nur glücklich und saugte jeden Quadratzentimeter regelrecht in mich auf, um mich zu Hause noch möglichst lange an all die wunderschönen Details erinnern zu können.

Antigua_Jolly Beach 1

Andreas und ich spazierten natürlich auch wieder ein bisschen in der Umgebung herum und genossen bei einem kühlen Bier den Blick auf das Meer, das in sämtlichen Türkis-Tönen glitzerte.

Antigua_Jolly Beach 2

Antigua_Jolly Beach

Antigua_Strand

Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt wurden wir dann LEIDER wieder abgeholt, ich hätte noch ewig hier bleiben können. In St. John’s angekommen, schlenderten wir dann noch ein bisschen umher und gingen dann bald wieder zurück auf die Eclipse.

Das Abendessen im Hauptrestaurant war heute wieder ausgesprochen gut, die Qualität der Speisen auf der Eclipse war generell sehr sehr hochwertig, ich habe selten so gut gegessen auf einem Kreuzfahrtschiff!

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Montag, 09. Februar 2015 – Castries, St. Lucia – My big Love

In die wunderschöne Insel St. Lucia hatte ich mich bereits damals auf unserer Hochzeitsreise verliebt und ich freute mich schon die ganze Reise über wieder auf dieses Insel zu kommen. Hier hatten wir bereits im Vorfeld eine Tour gebucht, weil wir eben genau diese Highlights der Insel sehen wollten und das beim letzten Mal eben nicht gemacht hatten. Gebucht haben wir bei Spencer Ambrose Tours die Tour West Coast Island Delight (75 $ pP, Stand: Februar 2015).

Mit einem Minibus fahren wir durch die Hauptstadt Castries und erfahren gleich mal ein bisschen was über die Insel. St. Lucia gehört ebenfalls zu den Kleinen Antillen und bekannt durch die Twin Pitons, zwei inaktive Vulkane. Das Gebiet um die Vulkane ist auch auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Castries ist wie gesagt die Hauptstadt und liegt inmitten einer Bucht, die vom Berg Morne Fortune und den Gebirgsausläufern der Vigie-Halbinsel eingerahmt wird.

St.Lucia_Eclipse

Unser erster Stopp war dann gleich oberhalb des Hafens mit Blick auf die Eclipse – ein tolles Bild! Hier nützte ich auch gleich die Gelegenheit und setzte mich in die erste Reihe neben unseren Fahrer Neptun, da mir bei Auto- und Busfahrten doch immer sehr schnell übel wird. Der Linksverkehr war zwar anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig, aber immer noch besser als von Übelkeit geplagt zu werden.

Weiter ging es dann zu einer Bananenplantage, wo wir auch die Möglichkeit hatten, die kleinen süßen Bananen zu probieren.  Die blauen Plastiksäcke, die die Bananen auf den Stauden umhüllen schützen übrigens vor UV-Strahlung und sind angeblich kompostierbar.

St Lucia Bananen

Unglaublich fand ich, dass jede Staude nur eine einzige Blüte bekommt und es neun Monate dauert, bis die Bananen geerntet werden können!

St Lucia Bananenplantage

Ein Stückchen weiter, bei einer Aussichtsplattform mit tollem Blick über die Insel, erstehen wir dann noch verschieden inseltypische Saucen (schaaaaarf) und natürlich Bananenketchup, das muss auch sein.  Durch kleine Fischerdörfer ging es dann langsam in Richtung Soufriere, ein Ort im Südwesten von St. Lucia. Auf dem Weg hielten wir noch das ein oder andere Mal an und konnten auch endlich die Twin Pitons in voller Pracht fotografieren.  Die Gipfel dieser beiden Berge bestehen übrigens aus erkalteter Lava.

St Lucia Pitons

St Lucia Pitons 2

Danach besuchten wir den Sulphur Springs Park mit seinen Schwefelquellen, der auch gerne als der einzige „Drive-In-Vulkan“ der Welt bezeichnet wird. Die Sulphur Springs liegen auf einem der beiden Vulkane von St. Lucia. Bei der Führung erfahren wir, dass er Forschungen zufolge in etwa alle 100 Jahre ausbricht. Bei der nächsten Eruption würde er vermutlich drei viertel von St. Lucia mit Lavaströmen überschütten. Die gesamte Gegend um die Schwefelquellen ist die vulkanisch aktivste Region der Kleinen Antillen. Überall raucht und brodelt es, nicht zu vergessen der etwas strenge Geruch 😉

St Lucia Schwefelquellen

Bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts konnte man als Besucher sogar bis an den Rand des vulkanischen Lochs im Sulphur Springs Park gehen. Dann ist allerdings ein Führer dort hineingefallen (das Loch wurde danach nach ihm benannt und heißt „Gabriel’s Hole“) und hat sich schwerste Verbrennungen zugezogen. Seit dem darf man die brodelnden Schwefelquellen nur noch einer Aussichtsplattform aus begutachten.

Im Anschluss machen wir einen Stopp bei Toraille Waterfall & Gardens. Die frische Luft, die vom Wasserfall her strömt, tut gut – vor allem nach dem Schwefelgerüchen von vorhin. Man könnte hier auch ins Wasser gehen, was sicher erfrischend wäre, was wir dann aber trotzdem nicht machen, das heben wir uns dann für später auf.

Das Mittagessen, das wir in einem kleinen einheimischen Lokal, bekommen haben, war okay. Unsere Mitreisenden fanden es nicht so prickelnd, wir sind da wohl einfach genügsamer (oder sagen wir, wir sind vielleicht nicht so „haglich“, wie man in Österreich sagt) und haben uns auch schon von Anfang an nicht wirklich was Aufregendes erwartet. Aber gut, da ist halt jeder anders.

Mit dem Speedboot geht’s dann schließlich an den Jalousie Beach, der inmitten der beiden Pitons liegt, wo wir noch für eine knappe Stunde die Seele baumeln lassen können, schwimmen und ein bisschen herum spazieren.

St Lucia Strand Pitons

Natürlich hätten wir es hier noch länger ausgehalten, zumal die Aussicht auf die beiden Pitons wirklich gigantisch war von hier aus. Aber die Rückfahrt war ja auch noch zu bewältigen und die Strecke bis nach Castries nicht gerade kurz.

St Lucia Speedboot

Die Fahrt zurück führte uns wieder über Stock und Stein und vor allem durch viele, viele Löcher – hier sah man teilweise nur mini patzen Asphalt zwischen all den Löchern. Da ich wieder ganz vorne saß, war es für mich aber voll okay und ich konnte die Gegend genießen. Ich hatte noch immer die Horrorfahrt von Barbados im Kopf, da war das echt eine Wohltat dagegen.

Meinem Mann und mir hat der Ausflug jedenfalls super gefallen, wir gehören aber sowieso eher zu jenen, die sich Inseln, die wir noch nicht so gut kennen, gerne etwas genauer ansehen, sprich eine Inseltour machen. Nur an den Strand wär mir da  zu wenig, da gibt es ohnehin noch die eine oder andere Insel, wo wir schon fast alles kennen und dann einfach nur ein bisschen am Strand entspannen.

In den kleinen Shops im Hafengebäude kaufen wir noch das eine oder andere Andenken, bevor wir dann zurück auf die Eclipse gehen und das Auslaufen von dieser wunderschönen Insel von Deck aus verfolgen.  St. Lucia hat mich wie gesagt, damals auf unserer Hochzeitsreise in den Bann gezogen und nach diesem Tag muss ich feststellen, dass es nichts von seinem Zauber verloren hat…

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Sonntag, 08. Februar 2015 – Bridgetown, Barbados – Heiß, heißer, Barbados

Als wir heute im Außenbereich vom Oceanview Cafe frühstücken, knallt die Sonne bereits wie verrückt vom Himmel. Ganz ungewöhnlich gab es dazu keinerlei Wind, nicht mal ein kleines Lüftchen.

Barbados, ebenfalls eine Insel der Kleinen Antillen, ist ein Staat innerhalb des Commonwealth of Nations (eine „lose“ Verbindung souveräner Staaten, welche in erster Linie vom Vereinigen Königreich Großbritannien und Nordirland und dessen ehemaligen Kolonien gebildet wird. Quelle: Wikipedia). Im Gegensatz zu vielen anderen karibischen Inseln ist Barbados nicht vulkanischen Ursprungs. Früher bedeckte sogar tropischer Regenwald fast die gesamte Insel, der mittlerweile aber von weitläufigen Zuckerrohrplantagen weitgehend verdrängt wurde.

Barbados

Ich wollte heute eigentlich unbedingt zum Rockley Beach, Tanja und Bernd schwärmten aber so von ihrem damaligen Besuch am Paynes Bay Beach und dem Schnorcheltrip zu den Schildkröten, dass wir uns überreden ließen und uns schließlich mit dem öffentlichen Bus auf den Weg dorthin machten. Die Busfahrt war rasant und irre und rasant und wahnsinnig und hab ich rasant schon erwähnt? Aber wie durch ein Wunder sind wir trotzdem heil angekommen. Die Hitze war inzwischen schon unerträglich und ich konnte es kaum erwarten endlich ins Wasser und dann in den Schatten zu kommen.

Barbados_Strand 1

Für einen Schirm wurden dort aber so unverschämte Preise verlangt, dass wir uns erst mit dem natürlichen Schatten begnügten, der allerdings immer weniger wurde, je höher die Sonne stand. Mein Mann und ich spazierten ein bisschen den Strand entlang um uns die Umgebung etwas genauer anzusehen, die anderen drei machten sich mit Schnorchel bepackt auf den Weg zu den Schildkröten. Dazwischen haben wir uns natürlich immer mal wieder im Wasser etwas abgekühlt. Der Strand selbst war schön, aber nichts Besonderes, da hab ich schon viel viel schönere gesehen, gerade auf Barbados. Brauch ich nicht unbedingt noch mal, also das nächste Mal geht’s dann sicher wieder wo anders hin.

Irgendwie war es heute einfach nur anstrengend, so ganz ohne Wind war die Hitze wirklich nur schwer auszuhalten. Ich liebe Sonne, ich mag es warm, ich liebe Strände, aber man findet mich trotzdem immer im Schatten, ich will mit 50 ja nicht aussehen wie eine alte Lederjacke :p. Das war halt hier etwas schwierig mit (natürlichem) Schatten.

Barbados_Strand 2

Während wir dann später auf einen Bus warten und eigentlich nicht wissen ob und wann da überhaupt einer kommt, bin ich schon etwas genervt, Kopfschmerzen plagen mich und ich möchte einfach nur noch aufs Schiff. Als wir dann endlich einen Bus heran winken können, ist der nicht nur rappelvoll, sondern fährt fast noch wahnsinniger als der auf der Hinfahrt. Dann noch den Weg zurück zum Hafen in der prallen Hitze – Danke, für heut hatte ich wirklich genug.

Die Schiffe, die mit uns im Hafen lagen, habe ich noch fotografiert, zu mehr hatte ich dann aber keine Lust mehr und war froh, als wir endlich auf unserem schwimmenden zu Hause angekommen sind.

Der abendliche Aufenthalt im Cafe al Bacio hält sich heute in Grenzen, wir sind einfach alle hundemüde.

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Samstag, 07.Februar 2015 – St. George’s, Grenada – Feiertag in der Karibik

Für uns stand schon von vornherein fest, dass wir heute eine Insel-Tour machen möchten, schließlich kannten wir Grenada bisher noch nicht. Die drei anderen entschlossen sich mitzukommen und so sahen wir uns nach einer passenden Tour um. Das ist ja das angenehme in der Karibik, hier muss man nicht schon zwingend vorab eine Tour buchen, man geht einfach vom Schiff runter und findet hier unzählige Taxifahrer, die einem – zu angemessenen Preisen – die Schönheiten ihrer Insel zeigen möchten.

Grenada_Eclipse

Für 25 $ pro Person kauften wir uns also bei Malcolm ein, der uns in einem doch eher etwas älterem Gefährt das tropische Grenada zeigen wollte. Durch die mit bunten Wimpeln geschmückten Straßen (ja, es ist mal wieder ein Feiertag, wir schaffen es wirklich jedes Mal irgendwo einen zu erwischen), fahren wir zu unserem ersten Stopp und lassen dabei die beeindruckende Natur auf uns wirken.

Die wunderschöne Gewürzinsel Grenada ist übrigens die südlichste der Inseln über dem Wind und kann eine Breite von 18km und eine Länge von 34 Kilometern vorweisen. Die Insel ist sehr gebirgig, die höchste Erhebung ist mit 840 Meter der Mount Saint Catherine.

1877 wurde Grenada offiziell britische Kronkolonie und schloss sich 90 Jahre später dem Britischen Commonwealth an. Im Jahr 1974 erlangte die Insel schließlich ihre Unabhängigkeit, die genau heute gefeiert wird, jetzt weiß ich zumindest auch welcher Feiertag ist.

Während wir so über die Insel fahren habe ich den Eindruck, dass dies eine der Inseln ist, auf der man noch sehr viel vom ursprünglichen und karibischen Lebensstil spüren kann.

Mitten im Dschungel – so kam es mir vor –hielten wir dann an und spazierten zu den Annandale Falls (2 $ p.P., Stand: Februar 2015). Eine unglaublich üppige Regenwald-Landschaft voller wunderschöner Pflanzen wartete hier auf uns und bot ein idyllisches Fotomotiv nach dem anderen.  Beim Wasserfall selbst stürzten sich Einheimische todesmutig in die Tiefe – okay, es war nicht ganz so hoch, wie es sich jetzt angehört hat und auch nicht wirklich gefährlich wage ich zu behaupten, nachdem sie das ja – gegen ein kleines Trinkgeld – immer und immer wieder tun.

Grenada

Am Ausgang kauf ich mir noch eine schöne handgemachte Kette bei einem der Verkaufsstände bevor uns Malcolm über Stock und Stein, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Grand Etang Nationalpark bringt. Auch hier zahlen wir 2 $ Eintritt (Stand: Februar 2015) um das größte Naturreservat der Insel erkunden zu können. Viele Palmenarten und tropische Bäume sind hier beheimatet, ich weiß nicht ob ich jemals zuvor schon so viel Natur auf einmal gesehen habe.

Grenada_Grand Etang 2

Mitten im Nationalpark befindet sich auch ein Vulkankratersee, der Grand Etang See. Im daneben liegenden Welcome Center hat man die Möglichkeit sich über Flora und Fauna zu informieren, wir entschließen uns auf Grund der Hitze dann aber doch lieber für eine kühle Erfrischung.

Grenada_Grand Etang

Ein wirklich farbenfrohes und irgendwie skurriles Bild gaben die beiden Musiker in ihren Clown-Kostümen ab, die ich erst nur gegen ein kleines Trinkgeld fotografieren wollte, die mich dann aber gleich als drittes Bandmitglied anheuerten. Das ist Karibik-Feeling sag ich nur!

Weiter geht es dann zum Fort Frederik, das sich auf einem Hügel über St. George’s, der Hauptstadt von Grenada, befindet und eine traumhafte Aussicht über St. George und auf unsere Eclipse bietet.

Grenada

Errichtet wurde dieses Fort von den Franzosen im Zuge der Französischen Revolution. Bei näherer Betrachtung haben wir entdeckt, dass einige Geschütze nicht auf das Meer hinaus sondern ins Hinterland gerichtet sind. Später habe ich dann nachgelesen, dass dies auf die Eroberung Grenadas durch die Franzosen zurück zu führen ist. Da die Insel durch ein anderes Fort (Fort George) vom Meer her ausreichend geschützt warm entschieden sich die Franzosen also etwas weiter westlich der Hauptstadt an Land zu gehen und die überraschten Briten aus den Hügeln des Hinterlandes zu attackieren. Und nach erfolgreicher Übernahme durch die Franzosen, schützten diese daher auch das Hinterland, um nicht selbst in diese schicksalshafte Situation zu kommen. Das Fort Frederik diente daher hauptsächlich der Verteidigung von Angriffen aus dem Hinterland. Also wieder was gelernt.

Im Anschluss lassen wir uns zum Grand Anse Beach bringen, wo uns dann auch ein kurzer, aber intensiver Schauer erwischte – unglaublicherweise wirklich der einzige während unserer Tour. Mit knapp 3 Kilometer Länge und feinem weißen Sand zählt der Grand Anse Beach zu den schönsten in der Karibik. Bei strahlendem Sonnenschein glaub ich das auch sofort, bei diesem Wolken-verhangenem Himmel aber, der sich uns inzwischen bot, konnte er bei weitem nicht seine volle Pracht präsentieren.

Grenada_Strand

Grenada_Strand 2

Malcolm brachte uns dann wieder gut und sicher in den Hafen, die Sonne lachte inzwischen auch wieder vom Himmel und so konnten wir dann gegen 17 Uhr die Ausfahrt genießen und die letzten Blicke über das satte Grün dieser wunderbar tropischen Insel schweifen lassen.

Das Abendessen lassen wir uns heute im Oceanview Cafe schmecken, die Auswahl dort ist so umfangreich, dass ich mich kaum entscheiden kann. Satt und zufrieden begeben wir uns dann nach einem Absacker in unsere Kabinen, morgen wartet schließlich schon die nächste Karibik Insel mit neuen Abenteuern auf uns.

Sonnenuntergang_Grenada

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Freitag, 06. Februar 2015 – Seetag – Karibische Leichtigkeit an Bord der Eclipse

Die dritte der drei ABC-Inseln, Bonaire, lassen wir auf unserer Tour durch die südliche, exotische Karibik leider aus. Also steht heute wieder ein Seetag am Programm. Und wie immer an Seetagen, lassen wir es auch heute wieder ruhiger angehen.

Ein ausgedehntes Frühstück im Oceanview Cafe mit Blick auf die Heckwelle – ein Anblick den ich stundenlang genießen könnte.

Tagsüber sehen wir uns die Hot Glass Show an, die in einer Glasbläserwerkstatt direkt neben der Naturrasen-Fläche auf der Eclipse stattfindet. Der Rasenbereich, oder auch „Lawn Club“, ist sowieso mega genial. Rund 1.300 Quadratmeter tiefgrüner Rasen mit einem wunderbaren Duft von frisch gemähten Gras laden hier wirklich zum länger Verweilen ein. Und das kann man seitlich der Rasenflächen in den gemütlichen Lounge Sesseln auch hervorragend.

Aber zurück zur Hot Glass Show, die uns echt überrascht hat. Die Glaskünstler haben wirklich tolle Stücke gezaubert, faszinierend, was man aus einem kleinen Klumpen alles machen kann! Daneben gibt es noch einen Verkaufsraum, wo man einige der Kunstwerke dann auch käuflich erwerben kann.

Glasbläsershow

Am frühen Nachmittag genehmigten wir uns dann einen Burger beim Mast Grille – Gaumenfreude pur kann ich nur sagen!!!! Die Burger dort sind echt mega lecker und werden ganz frisch zubereitet. Hin und wieder muss sowas richtig deftiges einfach sein.

Seetag

Dann noch ein bisschen durch die Bord Shops geschlendert, Leute beobachtet, gelesen und schwups, war auch dieser Seetag schon wieder Geschichte.

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Donnerstag, 05. Februar 2015 – Willemstad, Curacao – Good to be back

Das Einlaufen in Willemstad, Curacao verfolge ich vom Balkon aus. Andreas ist im Fitnesscenter, ich genieße lieber die aufgehende Sonne und den Blick auf die immer näher kommende Stadt. Auch beim Frühstück fesselt mich der Anblick auf die bunten Häuser immer wieder und freu mich schon drauf, wenn wir dann am späten Nachmittag ein bisschen durch die Stadt spazieren.

Willemstad_Curacao

Aber erst geht es zum Mambo Beach, einen wirklich schönen, von Palmen gesäumten Strand. Für 3,50 $ Eintritt und 3 $ je Liege sind wir dabei und genießen einen wunderschönen Tag. Das Wetter könnte nicht besser sein, das Wasser ist herrlich erfrischend, jetzt fehlt nur noch ein kühles Getränk. Andreas und ich spazieren ein bisschen den Strand entlang und entdecken eine urige Bar bei der wir gleich mal einen Stopp einlegen. Nach einem leckeren Strawberry Daiquiri und einem Corona erkunden wir noch die andere Seite des Strandes und schön langsam aber sicher wird’s auch schon wieder Zeit zurück zum Schiff zu fahren.

Curacao_Mambo Beach

Wie üblich bringen wir erst die Badesachen auf die Kabine und machen uns dann auf den Weg nach Willemstad. Die Stadt hat einen großen natürlichen Hafen, der auch heute noch intensiv genutzt wird. Mehrmals am Tag wird die lange schwimmende Königin-Emma-Brücke auch zur Seite gefahren, wenn ein großes Schiff vom Hafen in Richtung Meer oder umgekehrt will.

Curacao

Curacao liegt nur 60 Kilometer vom Festland (Venezuela) entfernt, hat eine Fläche von 444 km² und gehört ebenfalls zu den ABC-Inseln. Von den 150.000 Einwohnern leben über 85% in der Hauptstadt Willemstad und den dazugehörigen Vororten.

Curacao 2

Es ist wahnsinnig heiß und Andreas und ich flüchten sehr bald in den Schatten und versorgen erst mal unsere ausgetrockneten Körper, bevor wir wieder zum Schiff zurück spazieren.

Curacao 1

Das Auslaufen verfolgen wir wieder wie immer von Deck aus. Ich könnte stundenlang an der Reling stehen und die immer kleiner werdende Insel beobachten, bis sie nur noch ein ganz kleiner Punkt am Horizont ist. Wir hören noch ein bisschen den Gitarrenklängen und dem tollen Sound der Stimme von Bear Stevens, einem wunderbaren Gast-Musiker aus North Carolina, bevor wir uns zum Abendessen im Dining Room fertig machen. Mit dem üblichen Schlummertrunk im Cafe al Bacio beenden wir diesen wunderschönen Tag.

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Mittwoch, 04. Februar 2015 – Oranjestadt, Aruba – Welcome back

Heute sind wir bereits das 2. Mal auf Aruba. Ein schönes Gefühl, wenn man sich an bestimmte Ecken erinnern kann, die man beim letzten Besuch bereits gesehen hat.

Wir wollen heute erst eine Inseltour machen, bevor es an den Strand geht und unsere Mitreisenden schließen sich uns an. Schnell ist ein Fahrer gefunden, kurz über die Tour und den Preis (25 $ p.P.) gesprochen und schon geht’s los. Unsere Tour führt uns zuerst zur Ayo Rock Formation – eine witzige Ansammlung von Findlingen, ich sag ja Hinkelsteine dazu. Obelix hätte seinen Spaß dort! Auch die riesigen Kakteen, die über das gesamte Landesinnere wachsen, wie bei uns die Gänseblümchen, sind schon sehr faszinierend muss ich sagen.

Aruba Inseltour

Während der Fahrt, erfahren wir natürlich auch einiges über die Insel selbst und wir freuen uns, dass unsere Erinnerungslücken wieder gestopft werden.

Aruba ist die westlichste und kleinste Insel der sogenannten ABC- Inseln oder Inseln unter dem Winde.  Die Insel ist nur 30 Kilometer lang und ca. 9 km breit, Amtssprachen sind Niederländisch und die einheimische Sprache Papiamento, eine Kreolsprache, die auf das Portugiesische zurück zu führen ist. Heute ist Aruba im Übrigen ein vollkommen autonomer und eigenständiger Teil des Königreichs der Niederlande. Da Aruba außerhalb der Orkanzone liegt, genießt die Insel ganzjährig sonniges, trockenes Wetter, was man auch gleich an der eher kargen Landschaft erkennt. Trotzdem besticht die Landschaft mit den üppigen Kakteen, den Aloe-Pflanzen und den lustigen Divi-Bäumen, die meist von den stetigen Nordwest-Winden total schief wachsen und auch nicht besonders groß werden.

Aruba_kakteen

Im Anschluss geht es zu einer kleinen Kapelle, der Alto Vista Chapel, wo wir kurz Halt machen und eine Kerze anzünden. Danach fahren vorbei an schicken Villen, die einen ganz besonders stacheligen Gartenzaun ihr Eigen nennen – nämlich die riesigen Kakteen. Wirklich ein witziger Anblick. Schließlich erreichen wir den California Lighthouse, einen Leuchttum am nördlichsten (eigentlich nord-westlich) Zipfel von Aruba. Die Aussicht über die Insel und den Palm Beach ist toll.

Aruba_Lighthouse

Nun wird’s aber Zeit für den Strand und wie auch bei unserem letzten Besuch auf Aruba, lassen wir uns zum Palm Beach bringen. Wir verabschieden uns von unserem Fahrer und suchen uns ein gemütliches Plätzchen am Strand. Der Sand ist wunderbar weiß, das Wasser herrlich türkis – hier lässt es sich aushalten. Auch wenn der Strand heute etwas voller ist, ist es trotzdem wunderbar entspannend. Nach ein paar Bierchen und  einer Runde schwimmen, nutzen wir noch das kostenlose Wlan und versorgen die Zuhause-Gebliebenen mit ein paar netten Fotos aus der Karibik.

Aruba_Palm Beach

Zurück zum Schiff geht’s dann mit einem öffentlichen Bus für 2 $ pro Person. Schnell die Sachen auf die Kabine gebracht und eine kleine Stärkung zu uns genommen, bevor wir dann noch eine Runde durch Oranjestad drehen. Wir spazieren vorbei an den malerischen bunten Häusern, die ein bisschen an die Kolonialzeit erinnern, kaufen ein paar Mitbringsel und schön langsam aber sicher wird es Zeit zurück auf die Eclipse zu gehen. Wir laufen erst um 20 Uhr aus – an solche Liegezeiten kann man sich wirklich gewöhnen.

Den Tag lassen wir nach einem gemütlichen Abendessen im Oceanview-Cafe im Cafe al Bacio ausklingen.

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Dienstag, 03. Februar 2015 – Seetag . Up and down and up and down and…

Als wir heute wach werden, merken wir, dass die Eclipse ganz schön schaukelt. Wir sind ja mittlerweile schon einiges gewöhnt (wer möchte kann dies gerne in meinem Reisebericht der Norwegen-Kreuzfahrt mit der Independence nachlesen), also macht uns das nichts aus. Fürs Frühstück finden wir wieder ein Plätzchen im Außenbereich des Oceanview-Cafes – hab ich bereits erwähnt, dass ich diese Außenbereiche, wie auch auf der Radiance Class von Royal Caribbean, liebe?

Der Kellner von gestern eilt gleich zu uns und fragt ob wir wieder dasselbe wie gestern möchten, 2 mal Cafe Americano und 2 Orange juice… wir sind verblüfft….

Das Wetter ist heute zwischendurch immer mal wieder etwas bewölkter, was aber nicht weiter tragisch ist, da wir den Tag ohnehin bereits verplant haben. Am Vormittag geht’s gleich zur Küchenführung. Auch wenn wir inzwischen mehrmals bei einer Küchenführung dabei waren, ist es doch immer wieder aufs Neue interessant, welche (Un)Mengen an Essen in Rekordzeit zubereitet werden. Und nach wie vor staunen wir jedes Mal, wenn wir die Zahlen und Fakten zu den Lebensmitteln hören, die für eine zweiwöchige Kreuzfahrt gebunkert werden.

Küchenführung auf der Celebrity Eclipse

Am Nachmittag gehen wir als Bastel-Süchtige dann zum Scrapbooking und schneiden und kleben was das Zeug hält. In dieser netten Runde macht das gleich noch viel mehr Spaß. Zwischendurch legen wir immer mal ein kleines Tänzchen ein, zumindest die Ausfallschritte beherrschen wir nach diesem Tag schon nahezu perfekt.

Am Abend gehen wir heute in das Oceanview Cafe und ich muss wirklich sagen, die Auswahl und vor allem die Qualität der Speisen sind wunderbar. Die zahlreichen Möglichkeiten sich verschiedene Gerichte auch frisch zubereiten zu lassen ist einfach super, alles wird auf den Punkt gebraten, gegart oder gekocht und man bekommt es genau in der Zusammensetzung wie man es gerne hätte. Egal ob Pasta, Fisch oder Fleisch, wer bei dieser Auswahl nichts findet, was ihm schmeckt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

Unsere liebe Tanja hat natürlich auch wieder das Highlight des Tages gesorgt. Die Anordnung der Tische ist auf beiden Seiten des Restaurants symmetrisch. Es gibt also sowohl links, als auch auf der rechten Seite einen großen runden Tisch – blöd nur wenn man zum falschen links geht und sich plötzlich wundert wo denn jetzt die anderen sind und sich dann ärgert, weil man annimmt veräppelt zu werden und sich alle anderen irgendwo in den unendlichen Weiten des Restaurants versteckt haben. Wir haben Tränen gelacht. Auf diesem Wege noch mal ein Danke an Tanja, die während der gesamten Reise noch das ein oder andere  Highlight für uns parat hatte.

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Montag, 02. Februar 2015 – Seetag – explore the ship

Hach, so ein Seetag ist schon was Feines. Ausschlafen und dann gemütlich Frühstücken…. Sofern wir zu einem Frühstück kommen. Wir haben uns mit Tanja, Bernd und Anna vor dem Oceanview-Cafe verabredet und sie haben sich etwas verspätet. Sowas passiert im Urlaub, wo man nicht ständig auf die Uhr schauen muss, ja schnell und das war natürlich auch kein Problem. Die Dame beim Eingang vom Restaurant, die immer eine Pump-Flasche Desinfektionsmittel parat hatte, hat sich aber augenscheinlich Sorgen um uns gemacht. Auf ihre Frage, ob sie uns helfen kann, haben wir geantwortet, dass wir auf unsere Freunde warten. 5 Minuten später scherzte sie, ob wir sicher sind, dass sie nicht in Miami geblieben sind. Und als die drei dann kamen, meinte sie zu ihnen, dass sie uns schon 2 Stühle bringen wollte, weil wir solange warten mussten. Das blieb dann auch die ganze Reise über der Running Gag, immer wenn sie uns oder die anderen gesehen hat, meinte sie entweder: „you’re friends are already here“ oder eben, dass sie noch nicht da sind und wir wohl wieder warten müssten.  Generell macht es den Anschein, dass wir den Altersdurchschnitt schwer nach unten drücken und sich scheinbar absolut jeder an uns erinnern kann. Auch die verschiedensten Kellner, egal in welcher Bar oder in welchem Restaurant, kennen uns nach kürzester Zeit und wissen, was wir trinken und ein paar Tage später sogar wie wir heißen. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob ich mich darüber freuen soll, oder ob das Ganze eher zu denken geben sollte….

Den restlichen Tag verbringen wir mit faul in der Sonne (bzw. im Schatten) liegen und lesen bzw. natürlich auch damit das Schiff etwas ausführlicher zu erkunden. Unsere Männer gehen dann noch zu einem Whisky Seminar, bevor wir uns dann schön langsam für den Abend fertig machen.

Heute Abend ist Formal Dinner angesagt – ich freu mich drauf, aber nicht wegen der schönen Gewänder, sondern weil ich bereits am Nachmittag einen Blick auf die Dinner Karte geworfen habe und mein Entschluss, was ich am Abend essen werde, bereits feststand. Ein leckeres Steak!!! Ich bestelle mein Steak rare (laut unserem Kellner: rare, but not moving anymore) und bekomme es dann auf den amerikanischen Schiffen (meist) auch tatsächlich so, wie ich es mir vorstelle.

In der Sky Observation Lounge genehmigen wir uns dann noch einen Schlummertrunk – für mich heißt das endlich mal wieder Grey Goose on the rocks. Die erstaunten Blicke der Kellner, dass ich Wodka pur trinke bin ich inzwischen gewöhnt und sie wiederum haben sich spätestens am 2. Tag daran gewöhnt. Ob mir das wieder zu denken geben sollte? Jedenfalls stellen wir schnell fest, so ein Getränkepaket ist schon was Feines.

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Sonntag, 01. Februar 2015 – Ab auf die Celebrity Eclipse

Bereits um kurz nach acht sind wir schon wieder wach und können aus dem Fenster auch schon unser schwimmendes zu Hause für die nächsten 14 Nächte sehen – die Celebrity Eclipse. Nach einem wunderbar leckeren Frühstück spazieren wir noch ein bisschen in der Gegend herum, shoppen im Hardrock Cafe und lassen bereits die Kamera zur Hochform auflaufen, bevor wir dann schließlich aus dem Hotel auschecken und uns bereit für die Eclipse machen.

Miami

Miami

Zum Auschecken müssen wir aber erst mal in die Lobby. Vom 7. Stockwerk aus ist das normalerweise mit dem Aufzug ja auch kein Problem – dazu muss der Aufzug aber erstens auch mal auf unserem Stockwerk stehenbleiben und zweitens, wenn er das tut, dann sollte zumindest noch ein halber Quadratmeter Platz sein für jeden von uns und unsere Koffer. Aber es scheint gerade Rush Hour zu sein… so was hab ich noch nie erlebt. Nach ca 20 Minuten ist es mir zu blöd, ich geh mit dem Handgepäck zu Fuß, checke aus und fahre mit dem Aufzug wieder rauf, um meinen armen Mann, der in der Zwischenzeit weiter vergeblich versucht hat eine Mitfahrgelegenheit zu erwischen, abzuholen. Pfu, ganz schön mühsam, aber jetzt sitzen wir im Shuttle Richtung Hafen und bewundern die Kreuzfahrtschiffe, die neben „unserer“  Eclipse auf ihre Gäste warten.

Das Einchecken geht super schnell, wir machen ein gemeinsames Einschiffungsfoto und ich bin sowas von bereit jetzt endlich aufs Schiff zu gehen. Ich muss aber noch schnell ein Foto von unseren Mtreisenden machen, was dank der Sonneneinstrahlung nicht ganz so einfach ist und ich werde schon ganz hibbelig. Das Schiff zum Angreifen nahe… da will ich nur noch rauf!!! Und endlich, da ist es, mein vertrautes „Plong“ (und verdammt, ich hab wieder vergessen, den Ton aufzunehmen, um ihn am Smartphone als SMS-Ton zu installieren). Wir werden mit einem Glas Sekt empfangen, das wir stehenderweise neben dem Cafe al Bacio trinken und uns gleichzeitig etwas umsehen. Dass wir hier quasi schon an unserem Haupt-Treffpunkt der nächsten 2 Wochen stehen, ist uns zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht bewusst.

Jetzt aber schnell rauf ins Oceanview Cafe zu einem kleinen Mittagsimbiss. Das Buffet ist der Wahnsinn, ich bin absolut überfordert und entscheide mich dann letztendlich für einen Salat. Man muss es ja nicht gleich schon am ersten Tag übertreiben. Kurz darauf sind dann auch bereits die Kabinen frei gegeben und wir bringen unser Handgepäck dorthin. Die Kabine macht einen guten Eindruck, das Bad ist erstaunlich geräumig und meiner Meinung nach auch größer, als auf den bisherigen Schiffen von Royal Caribbean, mit denen wir unterwegs waren.

Dann hält uns aber auch nichts mehr auf der Kabine und wir machen unseren ersten Rundgang über das Schiff. Die Celebrity Eclipse zählt zur Solstice Klasse von Celebrity Cruises und wurde in der Meyer Werft in Papenburg, wo wir letztes Jahr im August die Quantum of the Seas kurz vorm Ausdocken bewundert haben, gebaut und 2010 an die Reederei übergeben. Mit einer Länge von 317,2 Metern, einer Breite von knapp 37 Meter und einer Bruttoraumzahl von 122.000 t besticht die Lady vor allem durch ihre Eleganz. Auch wenn ich zugeben muss, dass vor allem die Heckansicht etwas gewöhnungsbedürftig ist, zählt sie für mich persönlich von außen trotzdem zu den schöneren Schiffen, wie ich im Laufe der Reise noch feststellen werde.

Zur Rettungsübung finden wir uns dann im Michaels Club ein, wo wir mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut gemacht werden, bevor dann das gefürchtete Notruf-Signal ertönt, dass hoffentlich niemand von uns außerhalb einer Rettungsübung hören wird. Als der abschließende lange Signalton vorbei ist, ist es Mucks- Mäuschen Still im Raum und alle warten auf die Ansage von Kapitän Panagiotis Skylogiannis. Plötzlich meint ein älterer Herr, der mit verschränkten Armen auf einem gemütlichen Hochlehner sitzt und eine wahnsinnige Ähnlichkeit mit Waldorf von der Muppet Show hat, ganz trocken zu seiner Frau:“Did you hear anything“? Der ganze Raum hat gebrüllt vor Lachen, der Texaner neben mir meinte noch mit Lach-Tränen in den Augen „you made my day“, bevor der Kapitän seine Ansprache hielt und wir schließlich „entlassen“ werden.

Das Auslaufen verfolgen wir natürlich an Deck. Mit uns laufen unter anderem auch die Disney Wonder, die ihr herrliches Disney-Titelmusik-Horn mehrmals erklingen lässt, die Carnival Splendor, und die Norwegian Epic aus. Ein wunderbarer Moment, den ich bei jeder Kreuzfahrt aufs Neue genieße.

Miami

Als South Beach nur noch in der Ferne zu erkennen ist, begeben wir uns in die Kabine, ich verbanne meinen Mann aufs Bett, um in Ruhe die Koffer auszupacken. Zum Abendessen gehen wir heute ins Hauptrestaurant. Wir haben uns für Select Dining entschieden und bereits als wir aufs Schiff gegangen sind, einen Tisch für uns 5 reserviert. Das Personal ist super freundlich und das Essen extrem gut, wir sind angenehm überrascht. Satt und voller schöner Eindrücke fallen wir schließlich bald ins Bett, in dem ich die ganzen 2 Wochen wieder schlafen werde wie ein Baby.

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Samstag, 31. Jänner 2015, Miami, wir kommen!

Bereits um kurz nach fünf klingelt der Handy-Wecker… grml, das ist noch immer nicht meine Zeit, aber ich will ja nicht meckern, immerhin konnte ich so mindestens 3 Stunden länger schlafen. Ein Shuttle-Bus brachte uns in wenigen Minuten zum Flughafen, Koffer eingecheckt und ab Richtung Gate. Auf nach Miami!!! Oder zumindest mal nach London.

Tanja und Anna vertreiben sich die Zeit bis zum Boarding mit Stadt-Land-Fluss, während meiner Unterstufen-Zeit das beliebteste Spiel, das wir während des Unterrichts gespielt haben. Und bevor ich mich versah, war ich quasi wieder in die Schulzeit zurückversetzt und laufe quasi zur Hochform auf. Dass ich eigentlich nicht mitspiele, ist mir egal, ich geb meinen Input einfach an Anna weiter. Damit ist aber Tanja nicht wirklich einverstanden und erteilt mir kurzerhand Redeverbot. Als Anna bei einer Stadt mit dem Buchstaben S kurz zögert, kann ich nicht anders und sage, wie gerne ich doch jetzt eine Mozartkugel hätte (für alle die jetzt ein Fragezeichen auf der Stirn haben: Mozartkugeln assoziiert man in Österreich eindeutig mit der Stadt Salzburg).

Kurz bevor wir an Bord gehen – wir stehen auch bereits in der Schlange und sind quasi jeden Moment dran – hör ich ein paar Meter hinter mir ein aufgeregtes Raunen, dass sich fast so anhört als würde jemand meinen Namen rufen oder besser gesagt unauffällig hüsteln. Also dreh ich mich um und seh meine liebste Freundin Tanja hinter mir deuten und räuspern und zeigen und ich check nicht was sie will. Ihr Fuchteln wird immer wilder und ausgefallener,  wenn jetzt Amerikaner hier wären, die würden sicher denken, dass das irgendein ein einheimischer Volkstanz ist. Und genau in diesem Moment seh ich den Grund der Aufregung: Andreas Gabalier steht auch in der Schlange und fliegt sozusagen mit uns nach London. Wer Herrn Gabalier nicht kennt, aber wissen möchte, wer das ist > bitte googlen, ich hab jetzt schon mehr als genug PR geliefert, wie ich finde. Im Gegensatz zu unserer gemeinsamen Freundin Sandra, die diesen Musiker regelrecht vergöttert, ist mir der Typ ziemlich egal. Aber wie heißt es so schön: leben und leben lassen. Also wird im Flugzeug auch Anna dazu genötigt schnell vorzugehen und für unsere Sandra ein Autogramm zu holen, das er netterweise auch bereitwillig gibt.

Der Flug mit British Airways nach London Heathrow verläuft ruhig und problemlos, wir müssen uns etwas beeilen, schaffen den Umstieg aber auch on time und sitzen schon im nächsten Flugzeug (American Airlines). Yeah, jetzt geht’s nach Miami. Wir waren zwar erst im Oktober, also vor 3 Monaten in Miami, aber von Miami kann ich irgendwie gar nicht genug kriegen. Ich freu mich schon auf ein paar nette Filmchen, dann vergeht die Flugzeit im Nu. Der In-Seat-Bildschirm ist zwar etwas klein und gewöhnungsbedürftig, wie ich bereits beim Hinsetzen feststellen muss, aber was solls. Kurz nach dem Start stell ich allerdings fest, dass es bloß einen einzigen Film auf Deutsch gibt – und den hab ich mein Leben lang noch nie gehört. Egal, dann eben Englisch, ist ja auch kein Thema. Aber auch hier ein großes Fragezeichen in meinem Gesicht. Are you kidding me?????? Echt jetzt???? Das soll das Bord-Programm sein? Filme, die vermutlich nicht mal eine goldene Himbeere erhalten würden?  Gut, dann hilft wohl nur noch ein Bier, oder zwei, damit ich wenigstens ein bisschen dösen kann. Andreas und ich bestellen also ein Bier beim Bord-Service. Beim Versuch das Bier in die winzigen Becher zu leeren, stand dann auch das nächste Fragezeichen in meinem Gesicht? WTF? Wo ist das Bier? Und plötzlich macht es plopp und ein „Klümpchen“ Bier stürzt in den Becher. Na super, soll ich das Bier jetzt lutschen oder was?

Was war ich froh, als wir endlich in Miami gelandet sind! Die Einreise geht rasend schnell, sowas hab ich in Amerika überhaupt noch nie erlebt, dafür warten wir auf die Koffer eine Ewigkeit. Mit dem Taxi fahren wir dann nach Downtown ins Yve Hotel Miami, das für heute unsere Herberge sein soll. Das Hotel ist ganz schick und direkt gegenüber des Bayside Marketplace, also super gelegen. Schnell die Koffer aufs Zimmer gebracht, raus aus den Winterklamotten und ab Richtung Bayside Marketplace. Die Ladies lassen die Kreditkarte glühen, ich nehm ganz Frauen-untypisch Vorliebe mit einem Bier, schließlich hab ich erst vor 3 Monaten die Sawgrass Mills halb leer gekauft.

Dann noch ein gemütliches Abendessen direkt beim Wasser, mit Blick auf die großen und noch größeren Yachten und jetzt nichts wie ab ins Land der Träume!

Miami zur Dämmerung

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Südliche Karibik mit der Celebrity Eclipse – Februar 2015

Freitag, 30. Jänner 2015, Anreise nach Wien

Es ist halb vier Nachmittags – welch ein Wunder- und wir machen uns auf den Weg zu Tanja, Bernd und deren Tochter Anna (15), unseren Freunden, die wir ebenfalls mit dem Kreuzfahrtvirus infiziert haben. Und da ich es auch diesmal wieder nicht geschafft habe einen Alexandra-freundlichen Flug zu finden (diejenigen, die schon öfter einen Reisebericht von mir gelesen haben, wissen jetzt was gemeint ist), haben wir uns entschlossen diesmal bereits am Abend vor den Flug anzureisen und in Flughafennähe zu übernachten. Wir reisen gemeinsam mit einem Auto an – Tanja und ich haben zuvor bereits erfolgreich Koffer-Tetris gespielt, somit wussten wir, dass unser ganzes Gepäck ins Auto geht. Übernachtet haben wir in Fischamend, ca. 7 km vom Flughafen Wien-Schwechat entfernt, im Eurohotel. Für eine Übernachtung ist das Hotel okay, zumal der Preis inkl. des Parkplatzes für 17 Tage (110 Euro, Parkplatz + Übernachtung für 2 Personen, Stand: Jänner 2015) sehr günstig ist, aber wirklich viel darf man sich von diesem Hotel nicht erwarten.

Nach einer Pizza und einem (oder zwei) Bier ging es dann voller Vorfreude ins Bettchen, das mir wundersamer Weise doch ein paar Stunden Schlaf gebracht hat.

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FAZIT – TA Cruise mit der Oasis of the Seas

Auf dieser Reise war definitiv das Schiff das Ziel und das hat sich auch wirklich voll ausgezahlt! Die Oasis ist ein großartiges Schiff, im wahrsten Sinne des Wortes, die mich mit vielen liebevollen Details vollkommen überzeugen konnte. Auf keinem Schiff konnte ich bisher soviele schöne Plätze finden, wo man auch wirklich seine Ruhe hatte. Noch nie haben sich die Passagiere so gut verteilt wie hier, ich hatte wirklich niemals das Gefühl auf einem Schiff zu sein, wo sich über 6.000 Passagiere befinden. Wer also dafür Scheu hat, den kann ich wirklich beruhigen, außer beim Ein- und Ausschiffen hat man die Massen nicht wahr genommen.

Das Essen war gut, auch wenn ich feststellen musste, dass es im Hauptrestaurant sehr oft nur noch lauwarm war, bis wir es bekommen haben. Ob das an den weiten Wegen lag oder an schlechter Organisation kann ich nicht beurteilen. Geschmacklich war es fast durchgängig sehr gut, den Punkteabzug gibt es wirklich nur wegen der Temperatur.

Im Windjammer hingegen war es ausgesprochen gut (und auch warm genug), die Spezialitätenrestaurant in den wir waren, waren sowieso ausgezeichnet.

Service von Stateroom attendant war – wie gewohnt – wunderbar, da gibt es überhaupt nichts! Auch der Bar-Service war gut und das Personal generell sehr freundlich. Aber wer schon mal einen Reisebericht von mir gelesen hat, weiß ja dass ich hier das Motto „wie man in den Wald hinein ruft…“ verfolge.

Wie ich die (selbstorganisierten) Ausflüge erlebt habe, kann man bei den einzelnen Häfen nachlesen bzw. dann in Fort Lauderdale.

In Summe bleibt mir nur noch zu sagen: Dankeschön, es hat mich sehr gefreut! Und wir kommen wieder!

 

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29.10.2014 – Bye bye Florida, hello Austria

Noch einmal genüsslich ausschlafen stand am Programm, danach ausgiebig frühstücken und die Koffer packen. Wo soll ich bloß mit all den Sachen hin bzw. wieso müssen diese Sachen so viel wiegen? Ich sag nur eins: die Sawgrass ist Schuld. Aber Kofferwaage sei Dank haben wir auch diese Herausforderung gemeistert und stellten die fertig gepackten Koffer beim Concierge unter, während wir bis zum frühen Nachmittag noch am Pool verweilten.

Pünktlich um 14:30 hieß es dann Good Bye nettes Hilton, Good Bye schönes Fort Lauderdale und wir wurden von Supershuttle abgeholt und zum International Airport Miami gebracht. Und kurz darauf hieß es dann auch Good Bye Florida. Der Flug mit Swiss verlief sehr ruhig und ohne besondere Vorkommnisse, der Shuttle-Transfer zu unserem Auto ebenfalls und Gott sie Dank auch die letzte Teilstrecke zu uns nach Hause, wo ich endlich unseren Hund wieder in die Arme schließen konnte, der sich ebenfalls riesig über unsere Rückkehr gefreut hat.

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